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Montag, 26. September 2022
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Geschrieben von ski am 09. März 2020

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Eine Barbiser Institution

Die Zahnarztpraxis Dr. Jürgen Rusteberg besteht seit 25 Jahren

Dr. Jürgen Rusteberg praktiziert seit 25 Jahren in Barbis
Dr. Jürgen Rusteberg praktiziert seit 25 Jahren in Barbis
Beim Tag der offenen Tür herrschte großer Andrang
Beim Tag der offenen Tür herrschte großer Andrang
Das gesamte Praxisteam freute sich über die vielen Gratulanten
Das gesamte Praxisteam freute sich über die vielen Gratulanten
Blick in einen der hellen, freundlichen Praxisräume
Blick in einen der hellen, freundlichen Praxisräume
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Immer gut gelaunt: das Praxisteam
Immer gut gelaunt: das Praxisteam

Überall strahlende Gesichter: Die Räume an der Oderfelder Straße waren voller Gratulanten und Gäste, als die Zahnarztpraxis Dr. Jürgen Rusteberg im Februar ihr 25-jähriges Bestehen feierte. "Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Gästen für die Glückwünsche und die Geschenke bedanken", sagt Rusteberg, der sich über die große Resonanz freute. Und er lässt keine Gelegenheit aus, sich auch bei seinen Mitarbeiterinnen zu bedanken: "Das ist ein ganz tolles Team, und darum macht das Arbeiten auch so viel Spaß."

Von der Bundeswehr in die eigene Praxis

Warum wird man eigentlich Zahnarzt? In die Wiege war es ihm nicht gelegt: "Nein, niemand aus meiner Familie ist Zahnarzt", lacht Dr. Jürgen Rusteberg. "Aber ich wollte etwas machen, bei dem ich sowohl geistig gefordert bin, etwas Handwerkliches machen kann und gleichzeitig mit Menschen arbeite".  Und weil er der Bundeswehr aufgeschlossen gegenüberstand, entschloss sich der gebürtige Herzberger,  nach dem Abitur am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium als Sanitätsoffizier-Anwärter zur Bundeswehr zu gehen. Er studierte Zahnmedizin an der Georg-August-Universität in Göttingen und erhielt seine Approbation 1985. Stationiert war er in Kassel und Braunschweig, wo er vor seinem Ausscheiden Leiter einer Zahnarztgruppe der Bundeswehr war. In seiner Bundeswehrzeit hat er auch promoviert. Und er betont: "In fachlicher Hinsicht und in Bezug auf Fortbildungen hat die Bundeswehr wirklich sehr viel geboten - und ich habe das auch alles wahrgenommen." Und so war er gut vorbereitet auf eine eigene Praxis - wobei: "Vom Beamten auf Zeit zum Selbständigen  - das war natürlich schon auch eine Umstellung". Als er nach vierzehn Jahren Bundeswehr ausschied, war ihm nach Besichtigung einiger zum Verkauf stehender Zahnarztpraxen aber schnell klar, was er auf keinen Fall wollte: in die Großstadt gehen.
Außerdem wollte er in Heimatnähe bleiben. Und so eröffnete er 1995 seine Zahnarztpraxis in der Oderfelder Straße in Barbis, schräg gegenüber von den jetzigen Räumlichkeiten. 2012 zog die Praxis quasi über die Straße in die neuen Räume um, die zuvor passgenau umgebaut worden waren: "Das war eine stressige Zeit, aber mein Team hat mich super unterstützt und selbst ganz viele gute Ideen eingebracht - einfach toll."

Vier Zahnmedizinische Fachangestellte, die sich durch Fortbildungen auf verschiedene Themen spezialisiert haben, sowie eine Auszubildende und eine Reinigungskraft arbeiten inzwischen mit ihm zusammen in den hellen, freundlichen Räumen.

"Viele Patienten werden heute mit eigenen Zähnen alt"

Auf 35 Jahre Berufserfahrung kann Dr. Jürgen Rusteberg nun zurückblicken. Klar, dass er da schon etliche Entwicklungen und Neuerungen in der Zahnmedizin miterlebt hat. Die größte Veränderung dabei? "Die Prophylaxe greift - der Gebisszustand der Patienten ist heutzutage viel besser geworden. " Viele Patienten werden heute mit eigenen Zähnen alt: "Totalersatz, wie er früher ab einem bestimmten Alter fast die Regel war, ist heute selten geworden." Und: "Viel mehr Kinder wachsen kariesfrei auf." 

Verändert haben sich auch die Verfahren und Werkstoffe, die eingesetzt werden - man arbeitet mit Kunststoffen und Keramiken. Implantate gehören seit rund 20 Jahren zur Standardversorgung. Überhaupt, so Rusteberg, gibt es viel mehr Möglichkeiten: "Die Patienten haben mehr Möglichkeiten, und sie sind mündiger, das finde ich gut." Beratung sei dabei das A und O - vieles ist heutzutag möglich, aber eben oft als Privatleistung: "Man muss gut aufklären und fragen, was der Patient will. Denn der Patient entscheidet, worauf er Wert legt und was ihm wichtig ist." In seiner Praxis bietet er mit seinem stets gut gelaunten Team das ganze Spektrum von vollkeramischen Restaurationen, Schnarchtherapie, Implantologie, hochwertigem Zahnersatz, Zahnaufhellung, Parodontologie und digitalem Röntgen an.

Auch in Zukunft wird sich die Zahnheilkunde natürlich immer weiterentwickeln, ist er sich sicher. Und eine Patientengruppe wird in der zahnärztlichen Versorgung künftig immer häufiger auftreten: die Behandlung von Demenzpatienten - eine besondere Herausforderung.

Tolles Team mit Spaß am Beruf

Auf die Frage, was ihm an seinem Beruf am besten gefällt, muss Rusteberg nicht lange überlegen: "Wir haben eine tolles Team und arbeiten gut zusammen, das macht einfach Spaß". Und: "Wenn man eine aufwändige Behandlung abgeschlossen hat und der Patient ist zufrieden, dann gibt das einem sehr viel." 
Natürlich hat sein Beruf auch weniger schöne Seiten: "Am wenigsten mag ich die ausufernde Bürokratie, die viel Geld kostet und in der ich teilweise keinen Nutzen sehe". Aber: "Ich bin noch keinen Tag mit Widerwillen in die Praxis gegangen."

Engagiert im Vereinsleben

Aber nicht nur die Zahnarztpraxis gehört fest zu Barbis - auch Rusteberg selbst ist längst eine Institution im Ort, unter anderem durch sein Engagement im Schützenverein. "Bei meinem ersten Schützenfest in Barbis bin ich ganz unbedarft hingegangen. Damals hatte die Reservistenkameradschaft einen Wagen, die habe ich angesprochen." So kam er zu den Reservisten - und wurde wenig später bei einem anderen Barbiser Fest auch noch überrumpelt mit einem Beitrittsformular zum Schützenverein: "Aber es ist alles gut", lacht Rusteberg, der nun auch schon fast 25 Jahre lang Schützenbruder und stellvertretender Vorsitzender der Barbiser Schützen ist.
Mit seiner Ehefrau Iris teilt er nicht nur die Leidenschaft für das Schützenwesen - beide hatten bereits die Königswürde inne - , sondern auch für Vereinssport im MTV Lauterberg und das Skifahren.

Er fühlt sich sehr wohl in Barbis: "Ich bin sehr froh, dass ich damals nicht in die Stadt gegangen bin. Meine Frau und ich wohnen gerne auf dem Land. Die Lebensqualität ist sehr hoch, es ist nicht so anonym - ich würde es jederzeit wieder so machen."


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