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Dienstag, 14. August 2018

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Geschrieben von PM ASB / Forstamt Lauterberg am 09. Mai 2018
Aktuell

Forstamt und Rettungskräfte proben den Ernstfall

Rettungsübung im Forstamt Lauterberg im Steinatal

Die Einsatzfahrzeuge im Steinatal.
Die Einsatzfahrzeuge im Steinatal.
Dirk Hintze und Christian Hohmann, Forstwirte im Forstamt Lauterberg.
Dirk Hintze und Christian Hohmann, Forstwirte im Forstamt Lauterberg.

Die Niedersächsischen Landesforsten verfügen über ein gut organisiertes Rettungssystem, damit bei Unfällen im Wald schnelle Hilfe zum Verletzten vor Ort kommt. Eine zentrale Rolle spielen die Notfalltreffpunkte Forst, die an gut erreichbaren Stellen positioniert sind. Hierhin werden die Rettungskräfte durch die Leitstelle geführt und ein Mitarbeiter des Forstamtes übernimmt dann die Leitung zur Unglücksstelle im Wald. (Hier klicken für Tipps für eine exakte Ortung beim Notfall im Gelände)

  

Übung macht den Meister

„Übung macht den Meister, dies gilt besonders für Notfallsituationen, daher üben wir regelmäßig mit den örtlichen Rettungskräften“, unterstreicht der Leiter des Forstamtes Lauterberg Stefan Fenner die Wichtigkeit von Rettungsübungen. „Sowohl für die Leitstellenmitarbeiter, die Rettungskräfte als auch für meine Mitarbeiter ist es enorm wichtig, das Rettungssystem mit den einzelnen Schritten immer wieder zu verinnerlichen. Nur so sind für den Ernstfall gerüstet.“

Um die Funktionsfähigkeit des Rettungssystems mit all seinen Komponenten zu überprüfen, findet alle zwei Jahre eine Rettungsübung im Bereich des Forstamtes Lauterberg statt. In diesem Jahr hatten Sicherheitsbeauftragter Kai Schimanski und Daniel Schwarz vom ASB Barbis-Zoll im Steinatal ein möglichst realistisches Szenario unter strenger Geheimhaltung vorbereitet. Im Vorfeld wurden die zuständige Behörde des Landkreises sowie die Leitung der Kommunalen Regionalleitstelle Göttingen in die Übungsvorbereitung eingebunden. So war sichergestellt, dass die beteiligten Rettungsmittel im Falle eines realen Notfallereignisses jederzeit hätten umdisponiert werden können. Auch der Einsatz des Rettungshubschraubers wurde nur simuliert.

 

Wichtige Erkenntnisse gewonnen

Im Fall der diesjährigen Rettungsübung wurde am Donnerstag (26.04.2018) zeitgleich mit Rettungswagen und Notarzt die ehrenamtliche Gelände-Rettung der Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) des Altkreises Osterode am Harz alarmiert, bestehend aus dem Defender-Gelände-Rettungswagen vom DRK Bad Lauterberg und dem Gelände-Rettungs-Quad vom ASB Bad Lauterberg.

Auch wenn sich durch verschiedene Funksysteme von Forst und Rettungsdienst und der schwierigen Empfangssituation mit den Mobiltelefonen ein paar Kommunikationshindernisse ergeben haben, zeigte sich Forstamtsleiter Stefan Fenner am Ende zufrieden mit dem Ergebnis der Übung. Er dankte in einer Nachbesprechung allen Beteiligten, besonders den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit einer starken Mannschaft zur Stelle waren.

Alle Akteure konnten wichtige Erkenntnisse aus dem Ablauf der Übung gewinnen und so das System zukünftig weiter verbessern.


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