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Dienstag, 16. Oktober 2018

Beiträge


Geschrieben von Christian Dolle am 17. Mai 2018
Kirchen

Ein Amt für Kirchengemeinden vom Solling bis in den Harz

Verbandsgründung als Grundlage für ein gemeinsames Kirchenamt

Christa Eulert, Volkmar Keil, Stephanie von Lingen und Karl-Heinz Himstedt läuten eine neue Ära ein
Christa Eulert, Volkmar Keil, Stephanie von Lingen und Karl-Heinz Himstedt läuten eine neue Ära ein


Die Kirchenkreise Leine-Solling und Harzer Land läuten eine neue Ära ein. Nämlich die eines gemeinsamen Kirchenamtes bzw. die des dafür rechtlich notwendigen Verbandes. Der Kirchenkreisverband Harzer Land und Leine-Solling wird jetzt zu Pfingsten gegründet und ist sozusagen dafür verantwortlich, dass zum Start des fusionierten Amtes am 1. Januar 2019 alles reibungslos läuft.
Für die beiden Kirchenkreise und die insgesamt 90 Kirchengemeinden und sechs Kapellengemeinden mit zusammen etwa 110.000 Gemeindegliedern bedeutet dieser Zusammenschluss wenig Änderungen, vor allem geht es um weniger Verwaltung und mehr Effizienz. Die größten Veränderungen kommen vermutlich auf die etwa 60 Mitarbeitenden der bisherigen Kirchenkreisämter zu, die von nun an gemeinsam in den Gebäuden Bahnhofstraße 29, 29a und 30 in Northeim arbeiten werden, wobei am Schlossplatz in Osterode ein Front Office erhalten bleibt. Doch auch die Mitarbeitenden hatten bereits genug Zeit, einander kennenzulernen und Arbeitsprozesse aufeinander abzustimmen.
„Die Gründung des Verbandes ist aus Sicht des Kirchenkreises Harzer Land von unschätzbarer Wichtigkeit“, sagt Superintendent Volkmar Keil. „Auch wenn das Amt in Northeim ist, verantworten es beide Kirchenkreise gemeinsam. Ich freue mich jedenfalls, dass dieser Schritt geglückt ist.“ Ebenso sieht es Superintendentin Stephanie von Lingen, die sich über den Zuwachs an Mitarbeitern freut. „Ich hoffe, dass das Amt in Zukunft ein noch besserer Dienstleister ist als bisher. Das gemeinsame Knowhow wird jedenfalls vielen zugute kommen.“
Zu den Aufgaben des Kirchenamtes zählt die Arbeit in 35 Kindertageseinrichtungen mit 2415 Plätzen, davon 27 Einrichtungen in Kindertagesstättenverbänden. Ebenso neun diakonische Einrichtungen sowie 565 Gebäude im Eigentum der Körperschaften, 98 Mieteinheiten und etwa 1700 Pachtgrundstücke. Weiterhin kommen 60 Friedhöfe hinzu sowie Verwaltungshilfen für unselbstständige Stiftungen, diverse Fördervereine im Umfeld der Kirchengemeinden und etliches mehr.
Die Leitung des Amtes übernimmt Karl-Heinz Himstedt, Amtsleiter im jetzigen Amt in Northeim, seine Stellvertreter werden Peter Slawik und Christa Eulert, bisherige Amtsleiterin in Osterode. Insgesamt gibt es im neuen Kirchenamt sieben Abteilungen für die verschiedenen Fachbereiche, die jeweiligen Abteilungsleiter haben sich auch bereits mit den neuen Aufgaben sowie den Mitarbeitenden vertraut gemacht. Im Front Office in Osterode wird der jetzige stellvertretende Amtsleiter Michael Steinke die Leitung haben, so dass sich auch fürs Harzer Land so wenig wie möglich ändert. Vor allem soll auch weiterhin in allen Abteilungen keine „Behördenmentalität“ einziehen, wie alle Beteiligten im Sinne der Kunden und auch des eigenen Arbeitsumfeldes betonen.
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