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Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Geschrieben von Mareike Spillner (Kirchenkreis Harzer Land) am 08. Oktober 2018
Kirchen

Zurück in den Südharz

Vakante Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Herzberg-Nicolai wird wieder besetzt – von Gerd Florian Beckert, der in Herzberg aufwuchs

„Ich möchte ein Teamplayer sein“: Gerd Florian Beckert übernimmt die Pfarrstelle in Herzberg-Nicolai.
„Ich möchte ein Teamplayer sein“: Gerd Florian Beckert übernimmt die Pfarrstelle in Herzberg-Nicolai.

Pastor Gerd Florian Beckert wird am Sonntag, dem 14. Oktober 2018, im Rahmen eines Festgottesdienstes in seinen Dienst in der ev.-luth. Nicolai-Gemeinde Herzberg durch Superintendent Volkmar Keil eingeführt. Damit ist wieder ein Pastor vor Ort. Beckerts Vorgänger, Pastor Sulimma, war zum 1. Mai in den Ruhestand verabschiedet worden. In der Zwischenzeit versorgte Pastor Depker die Gemeinde als Vakanzvertreter.

 

„Ein Glücksfall, dass es geklappt hat“

Herzberg ist dem neuen Pastor nicht fremd. Er stammt gebürtig aus Osterode und ist in Herzberg aufgewachsen. Einige Stationen hat er in seiner Berufsbiographie bereits durchlaufen. Das Theologiestudium begann der heute 32-Jährige an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal und setzte es an den Universitäten Leipzig und Göttingen fort. Sein Vikariat – der praktische Ausbildungsteil zum Pastor – führte ihn nach Hoheneggelsen bei Hildesheim. Während des Probedienstes war er anfangs im Kirchenkreis Syke-Hoya, zuletzt in der Kirchengemeinde Leine-Weper und im Nachbarkirchenkreis Leine-Solling eingesetzt. Beckert ergänzt: „Es ist schon etwas Besonderes, in die Heimatgemeinde zurückzukehren. Die Pfarrstelle in der Nicolai-Gemeinde ist am Ende des Probedienstes die erste, auf die ich mich bewerben durfte. Für mich ein Glücksfall, dass es gleich geklappt hat.“

 

Die Gemeinde neu kennenlernen

Für den Anfang hat sich der junge Pastor vorgenommen, viele Gespräche zu führen und Besuche zu machen, um die Gemeinde neu kennen zu lernen. „In den letzten 13 Jahren, seitdem ich aus Herzberg wegzog, hat sich bestimmt vieles verändert.“ Beckert vermutet: „Um richtig anzukommen, braucht es etwa ein Jahr. In der Zeit möchte ich verstehen, wie die Gemeinde funktioniert und welche Bedürfnisse es gibt.“

Dass Kirche einladend wirkt, dazu möchte Gerd Florian Beckert beitragen, dabei das Evangelium verkündigen und Menschen seelsorgerlich begleiten. Er sagt: „Ich möchte kein Einzelkämpfer, sondern ein Teamplayer sein. Mit dem Kirchenvorstand, den Haupt- und Ehrenamtlichen, den Kolleginnen und Kollegen im Kirchenkreis und vielleicht auch neuen Gesichtern zusammen.“ Seine ersten Eindrücke seien sehr positiv. „Der Kirchenvorstand und die Mitarbeitenden sind aufgeschlossen, hilfsbereit und kooperativ. Ich fühle mich willkommen.“

 

Respekt vor der Größe der Gemeinde

Der neue Pastor ergänzt jedoch: „Ehrlich gesagt habe ich auch Respekt vor der Größe der Gemeinde. Ich kann mich gut an die Zeit erinnern, als es noch zwei volle Pfarrstellen und den Gemeinde-Anteil des Superintendenten in Nicolai gab.“ Bis 2012 war Herzberg Sitz des gleichnamigen Kirchenkreises, der dann mit den übrigen Altkreisen Osterode und Clausthal zum jetzigen Kirchenkreis Harzer Land mit Sitz in Osterode fusionierte.

„Pastor Marhenke unterstützte bis zu seiner Pensionierung im September mit einer viertel Stelle in Nicolai. Hans-Jürgen Marhenkes Stellenanteil wird nicht wieder besetzt werden. Dieser Wegfall hat Konsequenzen“, bedauert Beckert, der im Augenblick mitten in den Umzugsvorbereitungen steckt.

„Ich bin neugierig auf die Begegnungen in Herzberg“, freut sich der Ausdauersportler, der viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, durch die Natur joggt und schwimmt, und schneereiche Winter im Harz ersehnt, in denen er dem Skilanglauf nachgehen kann.

 

Festgottesdienst und Empfang

Zum Einführungsgottesdienst in der Nicolai-Kirche mit Superintendent Volkmar Keil und der Kantorei unter Leitung von Kirchenkreiskantor Jörg Ehrenfeuchter wird am kommenden Sonntag, dem 14. Oktober 2018, um 14 Uhr herzlich eingeladen. Im Anschluss an den Festgottesdienst wird zum Empfang in den Kirchsaal gebeten. Dort gibt es Möglichkeit zur persönlichen Begegnung.


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