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Montag, 16. Mai 2022
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 Geschrieben von Ingrid Günther, Osterhagen am 26. Juli 2021
Das Thema

Zwei Mädels - zwei Räder - ein Weg

Auf dem Weserradweg - Tag fünf

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5. Tag, Freitag. Da wir in unserem letzten Quartier coronabedingt kein Frühstück einnehmen konnten, radelten wir die wenigen Kilometer nach Hameln um uns für unsere letzte Etappe zu stärken.

Vorbei an Maisfeldern mit riesigen Maispflanzen erreichten wir das Stift Fischbeck, ein über 1ooo Jahre altes freiweltliches Damenstift, welches seit der Reformation evangelisch-lutherisch ist.
Einige Kilometer später erlebten wir einen urigen Boxenstopp. Ein einer Kurve hatte eine nette Dame eine Verpflegungsstation mit Kaffee, Tee und gekühlten Getränken eingerichtet. Von dieser Möglichkeit machten wir natürlich Gebrauch. Weiter ging es durch teils schon abgeerntete Getreidefelder weiter nach Rinteln.

Am Weserufer erwartete uns eine Strandbar mit einem Sandstrand, Liegestühlen und Sonnenschirmen. Auf gemütlichen Sesseln mit Blick auf den Fluss genossen wir einen kleinen, leckeren Imbiss. Nun hieß es, den Bahnhof Rinteln für die Heimreise aufzusuchen. Kein Mensch weit und breit am Bahnsteig. Unser Zug wurde per Anzeige angekündigt. Kein Zug in Sicht. Von den wartenden Taxifahrern erfuhren wir, dass schon seit einigen Tagen keine Züge mehr in Rinteln fahren. Keinerlei Infos, keine Durchsage oder schriftliche Hinweise – sehr traurig. Ein sehr netter Busfahrer bot uns an, mit ihm nach Bückeburg zum Bahnhof zu fahren, um von dort die Heimreise anzutreten. Dieses taten wir auch. Letztendlich erreichten wir über Hannover und Northeim den Südharz. Die Bahn kommt – so der ehemalige Slogan – man weiß nur nicht wann und wo.

Fazit der Reise: Man kann auch in Deutschland einen schönen Urlaub verbringen. Es war eine Tour, von der uns viele schöne und interessante Erinnerungen im Gedächtnis bleiben werden. Wir sind froh und dankbar, dass wir ohne nennenswerte Blessuren und gutem Wetter die Reise durchführen. konnten. Vielen netten Menschen sind wir begegnet und haben manche eindrucksvolle Lebensgeschichte gehört.

Ingrid Günther, wieder in Osterhagen
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