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Montag, 20. Mai 2019
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Geschrieben von Markus Herzberg (Feuerwehr Herzberg) / PM Polizei am 10. März 2019
Aktuell

Auto geht nach Unfall in Flammen auf

Schwerer Unfall auf B 243 bei Aschenhütte: Ersthelfer und Fahrer retten schwerverletzte Beifahrerin über die Rücksitzbank

(Fotos: Lennart Grotheer/Feuerwehr Herzberg)
(Fotos: Lennart Grotheer/Feuerwehr Herzberg)
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zuletzt ergänzt am 10.03.2019, 15.15 Uhr

Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundestraße 243 zwischen Osterode und Herzberg ist am Samstagabend (09.03.2019) der Unfallwagen in Flammen aufgegangen. Mit Hilfe eines Ersthelfers konnte der leicht verletzte Fahrer sich und seine schwerverletzte Beifahrerin über die Rücksitzbank aus dem Auto retten. Die Frau wurde in die Uniklinik Göttingen gebracht.

„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ lautete die Meldung, mit der die Einsatzkräfte der Feuerwehr Herzberg um 22.17 Uhr alarmiert wurden. Mehrere Verkehrsteilnehmer sowie das automatische Unfallmeldesystem des Autoherstellers hatten der Göttinger Rettungsleitstelle einen Unfall auf der vierspurigen Bundesstraße 243 zwischen Osterode und Herzberg gemeldet. Beim Ausrücken aus dem Feuerwehrhaus kam zusätzlich der Hinweis, dass weitere Meldungen bei der Leistelle eingegangen sind, das Fahrzeug beginne zu brennen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der aus Richtung Osterode kommende 26-jährige Fahrer kurz hinter der Auffahrt Aschenhütte zwei Autos überholt, beim Wiedereinscheren aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war von der Fahrbahn abgekommen. Nachdem der Wagen einen Wildschutzzaun durchbrochen und auf der etwa 30 Meter langen Fahrt durch den Grünstreifen mehrere Bäume gestreift hatte, kam er neben der parallel verlaufenden Kreisstraße 427 zum Stehen.

Aufgrund der massiven Beschädigungen ließen sich die vorderen Türen nicht mehr öffnen. Aber glücklicherweise konnte mit Hilfe eines Ersthelfers der Fahrer sich und seine 24 Jahre alte Beifahrerin über die Rücksitzbank aus dem Fahrzeug befreien, sodass sich beim Eintreffen der Feuerwehr niemand mehr im brennenden Auto befand. Zu diesem Zeitpunkt stand der Motorraum bereits in Vollbrand.

Während ein Trupp unter Atemschutz die Brandbekämpfung einleitete, übernahm eine zur Rettungssanitäterin ausgebildete Kameradin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Betreuung der Verletzten. Der Fahrer hatte den Unfall mit leichten Verletzungen überstanden, die schwerverletzte Beifahrerin musste vor Ort durch den Notarzt versorgt und vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in die Universitätsklinik Göttingen transportiert werden.

Zum Löschen von Glutnestern wurde die Motorhaube mittels hydraulischen Rettungsgeräts geöffnet und anschließend die Batterie im Heck des Unfallfahrzeugs abgeklemmt. Nach Abschluss der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde die Einsatzstelle von Trümmerteilen befreit. Ein Baum, der beim Zusammenstoß mit dem Wagen auf die Kreisstraße gefallen war, musste hierzu mit einer Motorsäge zerteilt werden. Ebenso wurden mehrere Baumreste und Fahrzeugteile von der Schnellstraße entfernt. Den entstandenen Gesamstschaden schätzt die Polizei auf etwa 60.000 Euro.

Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten wurde die Kreisstraße 427 zwischen Eichholz und Aschenhütte voll gesperrt. Gegen 23.30 Uhr konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden.

 

Eingesetzte Kräfte
Feuerwehr Herzberg:
24 Einsatzkräfte mit HLF20, TLF16/25, LF20, ELW, MTW
Rettungsdienst: 6 Einsatzkräfte mit Notarzt und 2x Rettungswagen
Polizei Herzberg: 2 Beamte mit Streifenwagen


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