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Donnerstag, 25. April 2019
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Geschrieben von PM Kreisfeuerwehrverband Osterode am Harz e.V. / ski am 14. April 2019

Aktuell

Hotelgast noch immer vermisst

Mehrere Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Einsatz bei einer Personensuche auf dem Höhenzug Acker

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Update, 23.04.2019: Der Mann ist am 22.04.2019 tot aufgefunden worden (mehr dazu hier). Wir haben daraufhin Namen und Bild des Vermissten entfernt.

Seit Freitagabend (12.04.2019) wird ein 65 Jahre alter Gast vermisst, nachdem er nach einer Wanderung nicht in sein Hotel im Osteroder Ortsteil Riefensbeek-Kamschlacken zurückgekehrt war. Der Mann aus Lübeck war zuletzt im Bereich der „Magdeburger Hütte“ gesehen worden, von wo aus er weiter über die Hanskühnenburg zurück zum Hotel wandern wollte. Dort kam der langjährige Stammgast, der sich gut im Harz auskennen soll, jedoch nicht an. Am Freitagabend gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehren aus Sieber, Herzberg, Riefensbeek und Osterode von der Polizei zur Unterstützung bei einer Personensuche im Nationalpark Harz gerufen.

Während die Feuerwehren Riefensbeek und Osterode zusammen mit einem Unimog der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Katzenstein die Wege nördlich des Höhenzuges absuchten wurden die Feuerwehren Sieber und Herzberg auf der südlichen Seite eingesetzt. Um die Wegen von Lonau zur „Hanskühnenburg“ abzusuchen wurde die Feuerwehr Lonau alarmiert. Zur Koordinierung der beiden Einsatzabschnitte wurden vom Abschnittsleiter Matin Dannhauer der ELW 2 des Landkreises zur Einsatzleitung nach Sieber alarmiert.

Zusätzlich wurden der Geländerettungswagen des DRK sowie einem Quad und einem Geländewagen des ASB aus Bad Lauterberg im Bereich südlich des „Ackers“ eingesetzt um die Wanderwege abzusuchen.

Aufgrund der einsetzenden Schneefälle und der damit verbundenen Verschlechterung der Straßenverhältnisse in den Höhenlagen musste die Suche gegen 1 Uhr unterbrochen werden.

Am Samstagmorgen wurde die Suche gegen 8.30 Uhr erneut aufgenommen. Die Wege wurden erneut bei Tageslicht nach der vermissten Person abgesucht. Der geplante Einsatz einer Drohne der Feuerwehr Rollshausen musste vor Ort aufgrund des anhaltenden Schneefalls abgebrochen werden.

Am Nachmittag wurde zunächst die Wegstrecke zwischen der Magdeburger Hütte und der Hanskühnenburg mit einem „Mantrailer“ Fährtensuchhund der Polizei abgesucht. Anschließend wurden mögliche Ansatzpunkte mit Flächensuchhunden der Rettungshundestaffeln aus Liebenburg nachgesucht. Um die Kommunikation mit der Einsatzleitung sicherzustellen wurden die Hundeführer durch ortkundige Mitgliedern der Feuerwehr Sieber begleitet. Weiterhin wurde eine allwettertaugliche Drohne der Kreisfeuerwehr Goslar auf dem Höhenzug „Acker“eingesetzt.
Alle Maßnahmen mussten aufgrund der Dunkelheit gegen 21 Uhr erfolglos abgebrochen werden. Die Verpflegung der Einsatzkräfte am Abend wurde durch die DRK Bereitschaft aus dem „Alten Amt“ sichergestellt.

Die Suche wurde am Sonntag fortgesetzt. Bis zum Sonntagabend ist der Vermisste jedoch noch nicht gefunden worden.


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