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Sonntag, 22. September 2019
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Geschrieben von ski am 01. September 2019
Aktuell

Perfekte Organisation und die 'Blaue Mauritius'

Der Harzklub begrüßte Hunderte von Teilnehmern zur Sternwanderung in Bad Lauterberg

Am Mittag trafen alle Teilnehmer im Kurpark zusammen
Am Mittag trafen alle Teilnehmer im Kurpark zusammen
Der Vorsitzende des ausrichtenden Bad Lauterberger Zweigvereins, Heinz-Gerd Trüter, der Präsident des Harzklub-Hauptvereins, Dr. Oliver Junk, Bürgermeister Dr. Thomas Gans (von links)
Der Vorsitzende des ausrichtenden Bad Lauterberger Zweigvereins, Heinz-Gerd Trüter, der Präsident des Harzklub-Hauptvereins, Dr. Oliver Junk, Bürgermeister Dr. Thomas Gans (von links)
Die Radgruppe machte eine Tour zur Rhumequelle
Die Radgruppe machte eine Tour zur Rhumequelle
Für die Kinder gab es eine spannende Schatzsuche im Kurpark...
Für die Kinder gab es eine spannende Schatzsuche im Kurpark...
...für die Großen ein Angebot an verschiedenen Wanderungen.
...für die Großen ein Angebot an verschiedenen Wanderungen.
Brassfusion (das Musikcorps Marchingpower und der Fanfarenzug Duderstadt) unterhielt die Gäste
Brassfusion (das Musikcorps Marchingpower und der Fanfarenzug Duderstadt) unterhielt die Gäste
Ein Höhepunkt: die Wimpelübergabe...
Ein Höhepunkt: die Wimpelübergabe...
...an die teilnehmenden Vereine.
...an die teilnehmenden Vereine.

 "Ich bin hundertprozentig zufrieden, und ich denke, die anderen Vorstandsmitglieder auch", sagte Heinz-Gerd Trüter, der Vorsitzende des Harzklub-Zweigvereins Bad Lauterberg. Dazu haben sie auch allen Grund, denn die große Sternwanderung, an der 429 Teilnehmer aus 41 Zweigvereinen sowie etliche Gäste teilgenommen haben, lief wie am Schnürchen. Bei angenehmen Temperaturen starteten am Sonntagmorgen (1.9.2019) die Wandergruppen vom Haus des Gastes. Ob die anstrengende Tour auf den Bismarckturm, die ganz leichte Wanderung zur Königshütte oder einfach die Stadtführung - alle Teilnehmer kamen auf ihre Kosten und die Sachkunde der Wanderführer wurde allseits gelobt.

23 Personen, darunter viele Lauterberger, schwangen sich außerdem aufs Rad, um bei der Tour zur Rhumequelle dabeizusein, die in Kooperation mit dem Radfahrverein Wanderlust stattfand. Für die Kinder hatte der Harzklub in Zusammenarbeit mit dem Bad Lauterberger Kinderschutzbund eine spannende Schatzsuche im Kurpark organisiert. Dort demonstrierten auch DRK und ASB den Besuchern die Notfall-App Echo112.

Gegen Mittag trafen alle Teilnehmer wieder im Kurpark ein, wo Pastor Simon Burger eine ökumenische Andacht abhielt. Danach begrüßte Bürgermeister Dr. Thomas Gans alle Teilnehmer in der "schönsten Stadt im Südharz". Dr. Oliver Junk, seines Zeichens Präsident des Harzklub-Hauptvereins, war zwar der Ansicht, die schönste Stadt des Harzes sei natürlich Goslar (deren Bürgermeister er ist), aber auch er lobte Bad Lauterberg und gestand, öfter hier zum Einkaufen herzukommen. "Ihr habt eine tolle Stadt, auf die ihr stolz sein könnt", wandte sich Junk an die Lauterberger.

Er freute sich über den großen Zuspruch und dankte dem Bad Lauterberger Harzklub für die gute Organisation der Sternwanderung, die jedes Jahr an einem anderen Ort ausgetragen wird. "Die Menschen wandern immer mehr, auch junge Menschen", so Junk. Doch sei vielen nicht bewusst, dass die Pflege der Wanderwege nicht von den Kommunen, sondern von ehrenamtlichen Mitgliedern des Harzklubs geleistet werde: "Das müssen wir immer wieder kommunizieren". Ein anderes Thema, das kommuniziert werden müsse, sei die Situation des Waldes, was das Sterben der Bäume und den Borkenkäfer betrifft. Hierüber werde auch vereinsintern viel diskutiert. Der Harzklub spiele hier auch eine wichtige Rolle beim Erklären und Vermitteln für die Wandertouristen.

Danach gab es Harzer Brauchtum von der Heimatgruppe, die die Teilnehmer im Kurpark mit viel Musik und Folklore unterhielt. Das Musikcorps Marchingpower - verstärkt zur "Brassfusion" durch den Fanfarenzug Duderstadt - setzte auf traditionelle Instrumente, aber moderne Lieder. Für viele Harzklub-Mitglieder folgte danach der eigentliche Höhepunkt der Veranstaltung: die Wimpelausgabe an die teilnehmenden Zweigvereine. Ob ein einzelnes Mitglied aus Falkenstein oder 65 teilnehmende Mitglieder, mit denen der ausrichtende Zweigverein Bad Lauterberg vertreten war - die vollbehangenen Wimpelstangen der Zweigvereine erhielten einen Wimpel. Die weiteste Anreise hatten einmal mehr die Mitglieder des Harzklub-Zweigvereins Bremen. Und weil der Bürgermeister als Schirmherr auch selbst mitgewandert war, erhielt auch er einen Wimpel.

Das Wetter blieb trocken und angenehm. Die Verpflegung der vielen Hundert Teilnehmer mit Essen und Getränken klappte ganz hervorragend durch die Tatkraft von Iso Voges und ihrem Team, des Teams der Bäckerei Blaß und durch freiwillige Helfer, die sich kurzfristig aus den Reihen der Bad Lauterberger Feuerwehr bereiterklärt hatten. Die Erleichterung darüber war groß beim Harzklub-Vorstand - schließlich ist eine solche Großveranstaltung immer ein Kraftakt für einen Verein.

Also lief alles bei der Sternwanderung perfekt? Nicht ganz. Eine Kleinigkeit sorgte für allgemeine Erheiterung: der Druckfehler auf dem ausgegebenen Halstuch. Lauterbreg statt Lauterberg - das ließ sich auch als mundartliche Schreibweise nicht wirklich erklären. Aber bei Briefmarken sind die wertvollsten Stücke ja auch die Fehldrucke. Und so befanden der Harzklub-Vorstand und die Gäste: "Das Halstuch mit dem Druckfehler wird bestimmt einmal ein Sammlerstück - sozusagen die 'Blaue Mauritius' unter den Harzklub-Souvenirs".

Harzer Brauchtum von der Heimatgruppe
Harzer Brauchtum von der Heimatgruppe

Das Halstuch: die künftige "Blaue Mauritius" unter den Harzklub-Souvenirs
Das Halstuch: die künftige "Blaue Mauritius" unter den Harzklub-Souvenirs

Die Bienen-AG der KGS verkaufte selbstgemachten Honig mit ihrem aufsehenerregenden Verkaufsmobil
Die Bienen-AG der KGS verkaufte selbstgemachten Honig mit ihrem aufsehenerregenden Verkaufsmobil

 


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