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Dienstag, 17. Mai 2022
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Geschrieben von ski am 20. Oktober 2019
Aktuell

Das war der Hammer!

Zweieinhalbtausend Leute feierten auf der Augenquelle: Das Oktoberfest hat alle Erwartungen übertroffen

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Die Rockzipfl brachten das Zelt zum Kochen
Die Rockzipfl brachten das Zelt zum Kochen
Es wurde gefeiert...
Es wurde gefeiert...
...als gäbe es kein Morgen
...als gäbe es kein Morgen
Schon am frühen Abend war das Zelt voll: das Foto wurde gegen 19:30 aufgenommen
Schon am frühen Abend war das Zelt voll: das Foto wurde gegen 19:30 aufgenommen
...und bald gab es kein Halten mehr
...und bald gab es kein Halten mehr
Bieranstich auf Harzer Art: statt einem Fass wurde eine Dose aufgemacht. Auch gut, Hauptsache: Prost!
Bieranstich auf Harzer Art: statt einem Fass wurde eine Dose aufgemacht. Auch gut, Hauptsache: Prost!
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Von diesem Fest wird man noch nach Jahren erzählen: was das Musikcorps Marchingpower zum fünfjährigen Jubiläum auf die Beine gestellt hat, war einzigartig - man muss dabeigewesen sein, um es zu glauben.

Zweieinhalbtausend Besucher waren am Abend in das Riesenzelt auf die Augenquelle gekommen - es war ausverkauft; zeitweise musste die Security den Zelteingang dicht machen. Und die Leute machten Party, als gäbe es kein Morgen. DJ Stefan hatte keinerlei Mühe, das Publikum in Schwung zu bringen - wer auf den Schützenplatz gekommen war, der war zum Feiern da, nicht zum Rumsitzen. Darum tanzten die ersten schon auf den Tischen, bevor die Liveband überhaupt ihre Instrumente ausgepackt hatte. Beste Voraussetzungen für die "Rockzipfl" also - und als sie loslegten, blieb kein Auge (und keine Kehle) trocken. Auf der Tanzfläche vorne herrschte sowieso kein Durchkommen mehr. Trotzdem schafften es die gutgelaunten und flotten Bedienungen, die feiernde Menge mit reichlich Bier (und anderen Getränken) zu versorgen. Band und DJ sorgten für Riesenstimmung, singende und tanzende Massen bis morgens früh um drei.

Fast jeder kam in Dirndl und Lederhosen

Wer hätte gedacht, dass es in den Harzer Schränken so viele Dirndl und Lederhosen gibt? Fast alle Gäste waren in Tracht erschienen. Und ganz wie auf dem echten Oktoberfest gab es neben ein paar alkoholbedingten gesundheitlichen Ausfällen auch ein paar unschöne Begleiterscheinungen: eine Frau hatte eine andere mit einem Maßkrug verletzt, gegen sie wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Eine Person wollte sich nicht an den von der Security ausgesprochenen Platzverweis halten und wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen. Der mit 19 Leuten vertretene Sicherheitsdienst hatte die Lage aber gut im Griff, so dass die meisten Gäste - und auch der Festwirt - gar nichts von den Rangeleien mitbekamen. Denn im Zelt wurde gefeiert, was das Zeug hielt.

"Das war ein Senkrechtstart", befand denn auch die Festwirtsfamilie Weber. Sie lobten die tolle Zusammenarbeit mit dem Musikcorps Marchinpower: "Die haben sich immer total reingehängt, und das hat man gemerkt." Einer Wiederholung steht daher aus deren Sicht nichts im Wege: "Wir sind zu allen Schandtaten bereit". Schließlich sei auch das Publikum einfach toll gewesen: "Es gab keine Probleme, die Leute waren fröhlich und haben gefeiert, Band und DJ waren super".

Auch von Seiten des Vereins ist man nach dem Riesenerfolg nicht abgeneigt, das Oktoberfest zu wiederholen, wie der Vorsitzende Sascha Pohl verkündete. Der Vorstand hatte nach all den Vorbereitungen auf einen guten Zuspruch gehofft, aber dass die Veranstaltung so einschlägt, das hatte man nicht zu hoffen gewagt. "Ich danke jedem Helfer, allen Sponsoren und jedem einzelnen, der dabei war und mitgefeiert hat - ohne euch wäre das nie so super geworden", so Pohl.

Ob man diesen Bombenerfolg aber jemals toppen kann, dass ist fraglich: das Oktoberfest 2019 war einfach legendär.

 

 


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