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Freitag, 21. Februar 2020
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Geschrieben von PM Landkreis Göttingen am 20. November 2019
Aktuell

Über die Gefahr von Hate Speech

Demokratiekonferenz am 22.11.2019 im Schloss Herzberg – Auch Fortsetzung der Partnerschaft für Demokratie ist Thema

Werben für Vielfalt, Toleranz und Demokratie: Kreisrat Marcel Riethig (links) und Peter Dzimalle informieren bei der Demokratiekonferenz 2019 in Herzberg über die Partnerschaft für Demokratie im Altkreis Osterode.
Werben für Vielfalt, Toleranz und Demokratie: Kreisrat Marcel Riethig (links) und Peter Dzimalle informieren bei der Demokratiekonferenz 2019 in Herzberg über die Partnerschaft für Demokratie im Altkreis Osterode.

Der Umgang mit Hate Speech, gewalttätiger Sprache, steht im Mittelpunkt der Demokratiekonferenz 2019. In einem Fachvortrag und mit Workshops wird über die Gefahr von Hate Speech für den gesellschaftlichen Zusammenhalt informiert und diskutiert. Veranstalter ist die „Partnerschaft für Demokratie im Altkreis Osterode“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“. Die Demokratiekonferenz 2019 findet statt am Freitag, 22. November 2019, ab 15 Uhr im Schloss Herzberg.

Die Veranstaltung richtet sich an Verantwortliche in Verwaltung und Politik, Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Jugend- und Bildungseinrichtungen sowie Interessierte aus Vereinen und Verbänden aus allen gesellschaftlichen Bereichen, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratiestärkung engagieren. Noch sind Plätze frei. Information und Anmeldung: Telefon 05522 / 960 – 47 50 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Kampf gegen menschenverachtende Einstellungen

Kreisrat Marcel Riethig eröffnet die Konferenz um 15.30 Uhr. Er werde deutlich machen, dass der Kampf gegen menschenverachtende Einstellungen an Bedeutung gewinne, kündigt er an. Es gebe vermehrt Versuche rechtsextremer Gruppierungen, Räume für Veranstaltungen zu mieten, und immer wieder rechtsextreme Symbole und Schmierereien an Hauswänden und Flächen.

Das sei im ländlichen Raum, beispielsweise im Südharz, ein Problem, führt Riethig aus. Zugleich setzten sich im Altkreis Osterode viele Akteure für Vielfalt, Toleranz und Demokratie ein, betont er. Der damalige Landkreis Osterode habe bereits 2007 Strukturen dafür geschaffen, war damit landesweit Vorreiter und Vorbild für vergleichbare Initiativen im früheren Landkreis Göttingen. Das werde im neuen Landkreis Göttingen fortgesetzt. Auch in den benachbarten Landkreises Northeim und Eichsfeld sowie in der Stadt Göttingen gebe es inzwischen Partnerschaften für Demokratie, verweist er auf ein Netzwerk in der Region.

 

Das Programm

Nach einem Fachvortrag zum Thema Hate Speech (16 Uhr) von Judith Kirberger (Grimme-Akademie) wird durch Peter Dzimalle über die Fortsetzung der Partnerschaft für Demokratie im Altkreis Osterode informiert (16.45 Uhr). Dzimalle ist in der Kreisverwaltung für das Programm zuständig, das gemeinsam mit der Lokalen Koordinierungs- und Fachstelle beim Jugendring Harzland umgesetzt wird. Der Antrag auf Förderung ab dem Jahr 2020 ist gestellt. (Weitere Informationen im Internet: www.vielfalt-osterode.de (externer Link))

Ab 17.15 Uhr sind drei Workshops geplant:
1. Hate Speech (Vertiefung) mit Judith Kirberger
2. Argumentationstraining mit Achim Bröhenhorst, Landespräventionsrat Niedersachsen
3. Rechte Zeichen und Symbole mit Larissa Wiegand, Landkreis Göttingen.

Nach einer Pause findet ab 18.40 Uhr die Abschlussdiskussion statt. Das Ende ist für 19.30 Uhr geplant.


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