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Freitag, 28. Februar 2020
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Geschrieben von PM Nationalpark Harz am 25. November 2019
Aktuell

Stempelspaß im Harz

Harzer Wandernadel: Sonderstempel „20 Jahre Nationalparkhaus Sankt Andreasberg“

(Foto: Thomas Appel / Nationalparkhaus Sankt Andreasberg)
(Foto: Thomas Appel / Nationalparkhaus Sankt Andreasberg)

Noch bis zum Jahresende – um genau zu sein bis Silvester 2019, 17 Uhr – hängt im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg ein Stempelkasten der Harzer Wandernadel mit dem Sonderstempel zum 20-jährigen Jubiläum des Hauses, so dessen Leiter Thomas Appel.

Die Harzer Wandernadel ist ein echtes Erfolgsmodell für den Harz. „Wenn es sie noch nicht geben würde, müsste man sie allein aus Gründen des Tourismusmarketings dringend erfinden!“, findet Appel. Bereits seit 2007 gibt es das System der Stempelstellen (Projektstart 2004). Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme begonnen und vom Verein „Gesund älter werden im Harz“ betreut, wurde es ein Renner.

Ganz anders als der Vereinsname vermuten lässt, findet die Harzer Wandernadel positive Resonanz bei allen Altersgruppen. Von Familien mit kleinen Kindern bis hin zu wanderlustigen Senioren à la „Brocken-Benno“ gibt es eine äußerst breite  Anhängerschaft dieser Stempelhefte beziehungsweise der Idee, die dahinter steht. Nämlich den gesamten, ungemein vielfältigen Harz über einen längeren und individuell und flexibel zu gestaltenden Zeitraum wandernd zu erkunden, oder auch nur Teile davon.

 

222 Stempelstellen über den gesamten Harz verteilt

Im gesamten Mittelgebirge im Herzen Deutschlands sind verteilt über die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen insgesamt 222 Stempelkästen aufgestellt. Dabei verpflichtet diese Schnapszahl keineswegs zum Trinken von Hochprozentigem. Andererseits ist der Genuss der diversen Harzer Likör-Spezialitäten beim Wandern auch nicht ausgeschlossen. Dazu gibt es den „Wanderpass“ zum Sammeln der Stempel und neben dem Standard-Heft auch spezielle Themenhefte wie „Goethe im Harz“ oder „Harzer Steiger“.

Die Harzer Wandernadel gibt es mit acht Stempeln in Bronze, mit 16 in Silber und mit 24 in Gold. Wer 50 Stempel gesammelt hat, ist „Wanderkönig“, mit 150 gibt es den „Kaiserschuh“. „Harzer Wanderkaiser“ darf man sich erst nennen, wenn man alle 222 Stempel gesammelt hat, was tatsächlich eine beachtliche Leistung ist.

Hinzu kommen wechselnde Sonderstempel, die zu speziellen Anlässen nur für eine gewisse Zeit zu erhalten sind – wie der Sonderstempel zum 20-jährigen Bestehen des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg.

 

Nationalparkhaus Sankt Andreasberg – immer einen Besuch wert

Im gesamten Harz gibt es nur ein Nationalparkhaus, das vom NABU betrieben wird. Weil im niedersächsischen Teil des Harzes gelegen, ist das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg eine Kooperationseinrichtung des NABU Niedersachsen mit der länderübergreifenden Nationalparkverwaltung Harz. Selbstverständlich ist das Haus immer einen Besuch wert, zumal der Eintritt frei ist. Aber jetzt werden selbst „Stempeljäger“, die es eigentlich nur auf den speziellen Farbabdruck in ihrem Stempelheft abgesehen haben, auf dem Weg durch die Ausstellung zum Stempelkasten nicht übersehen können, dass es hier noch sehr viel mehr zu sehen und zu erfahren gibt.


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