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Sonntag, 08. Dezember 2019
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Geschrieben von ski am 28. November 2019
Aktuell

Fast eine Million Zuschuss für das Feuerwehrhaus Barbis

Bad Lauterberg erhält vom Land Niedersachsen eine hohe Bedarfszuweisung für den Um- und Anbau

Das Feuerwehrhaus in Barbis entspricht nicht mehr den Sicherheitsanforderungen
Das Feuerwehrhaus in Barbis entspricht nicht mehr den Sicherheitsanforderungen
Ministerpräsident Stephan Weil besuchte im Sommer die Lauterberger Wehren
Ministerpräsident Stephan Weil besuchte im Sommer die Lauterberger Wehren

Die Stadt Bad Lauterberg kann sich über eine hohe Fördersumme für das Feuerwehrgerätehaus Barbis freuen: 950.000 Euro wird das Land dazu geben, um für die Barbiser Wehr eine den jetzigen Anforderungen entsprechende Unterkunft zu schaffen. Das gab das Innenministerium bekannt.

Damit erhält die Stadt eine Bedarfszuweisung, die fast die absolute Höchstgrenze von einer Million erreicht. "Ich bin hocherfreut darüber, dass wir diese große Summe erhalten, um die Ausstattung unserer Wehr und den Schutz unserer Bürger zu verbessern", sagt Bürgermeister Dr. Thomas Gans.

Feuerwehrunfallkasse bemängelte sämtliche Gebäude

Die Stadt steht vor großen finanziellen Herausforderungen, was die Feuerwehrgerätehäuser betrifft, denn vor zwei Jahren wurden diese von der Feuerwehrunfallkasse (die berufsgenossenschaftliche Pflichtversicherung der Feuerwehrleute) begutachtet. Dabei wurde festgestellt, dass sämtliche vier Feuerwehrhäuser nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Für die Häuser in Bartolfelde und Osterhagen wird im nächsten Jahr ein gemeinsamer Neubau in der Bauke entstehen, für den die Stadt rund 2,3 Millionen berappen muss. Dafür wurde bereits eine Bedarfszuweisung von 450.000 Euro gewährt. Nun also gibt es noch einmal fast eine Million für das Barbiser Gerätehaus. Dennoch bleibt die Finanzierung ein Kraftakt für die Stadt, die in absehbarer Zeit auch noch eine Lösung für das Feuerwehrhaus in der Kernstadt wird finden müssen. 

Dass vom Land nun nochmal ein großer Zuschuss gewährt wird, hängt auch mit der Haushaltsdisziplin der Bad Lauterberger zusammen: "Bedarfszuweisungen bekommen ausschließlich Kommunen, die die eigene Konsolidierungsbereitschaft in überzeugender Weise unter Beweis gestellt haben, d.h. sämtliche Ertragsmöglichkeiten hinreichend ausgeschöpft haben und Aufwendungen auf ein notwendiges Maß begrenzen", heißt es in der Pressemitteilung des niedersächsischen Innenministeriums.

"Wir haben auf eine Bedarfszuweisung gehofft, aber in dieser Höhe hätten wir nicht damit gerechnet. Dass es uns in den letzten Jahren gelungen ist, den Zukunftsvertrag einzuhalten und einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, wird natürlich im Ministerium positiv wahrgenommen", sagt auch Gans.

Dass Bad Lauterberg über leistungsstarke Feuerwehren verfügt und trotz aller Sparsamkeit und Haushaltsdisziplin nicht am Schutz der Bürger spart, davon hatte sich Ministerpräsident Stephan Weil bei seinem Besuch im Sommer persönlich überzeugt.

Bedarfszuweisungen für drei weitere Kommunen im Altkreis

Auch drei andere Kommunen im Altkreis erhalten Bedarfszuweisungen, allerdings in viel geringeren Größenordnungen: Bad Sachsa erhält 90.000 Euro für einen Einsatzleitwagen, Walkenried bekommt 150.000 Euro Zuschuss für ein Tanklöschfahrzeug. Ebenfalls 150.000 Euro erhält Bad Grund für ein Fahrzeug.

Insgesamt unterstützt das Land 38 Kommunen mit rund 18 Millionen Euro beim Brandschutz. "Mit den Bedarfszuweisungen unterstützen wir bedürftige Kommunen gezielt bei diesen für den Schutz der Bevölkerung wichtigen Aufgaben, die aus eigenen Kräften und mit eigenen Mitteln nicht zu stemmen wären", so Innenminister Boris Pistorius.


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