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Sonntag, 08. Dezember 2019
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Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 02. Dezember 2019
Aktuell

Die Wildnis entdeckt

Preisverleihung zum Wettbewerb „Grünes Klassenzimmer des Nationalparks Harz“

Alle Beteiligten mit Jens Halves (vorn links).
Alle Beteiligten mit Jens Halves (vorn links).
Sieger des Wettbewerbs: Die jetzige 9b der Robert-Koch-Schule Clausthal-Zellerfeld.
Sieger des Wettbewerbs: Die jetzige 9b der Robert-Koch-Schule Clausthal-Zellerfeld.
Die zweiten Sieger von der Kooperationsklasse der Schule am Kastanienplatz der Lebenshilfe Herzberg.
Die zweiten Sieger von der Kooperationsklasse der Schule am Kastanienplatz der Lebenshilfe Herzberg.
Vertreter der drittplatzierten jetzigen 9c der Oberschule Herzberg.
Vertreter der drittplatzierten jetzigen 9c der Oberschule Herzberg.
Die Juroren (von links): Torsten Stein, Jörg Brille, Jens Besser, Ernst Schwanhold und vom Nationalpark Frank Steingass.
Die Juroren (von links): Torsten Stein, Jörg Brille, Jens Besser, Ernst Schwanhold und vom Nationalpark Frank Steingass.
Stellwand der Drittplatzierten.
Stellwand der Drittplatzierten.

Die Gewinner des Wettbewerbs „Entdeckt die Wildnis im Grünen Klassenzimmer des Nationalparks Harz“ sind am Mittwoch (27.11.2019) am Standort der Harz Guss Zorge ausgezeichnet worden. Anwesend bei der Preisverleihung waren neben den Schulklassen und ihren Lehrern auch Ernst Schwanhold, Mitglied des Vorstandes der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, und Geschäftsführer Torsten Stein sowie Jörg Brille und Jens Besser als Prokuristen der Firma Harz Guss Zorge GmbH, außerdem Vertreter des Nationalparks Harz und des Nationalpark-Besucherzentrums Torfhaus.

Der Wettbewerb mit den Themen „Wildnis entdecken“ und „Biologische Vielfalt“ fand im Herbst 2018 und Frühjahr 2019 für Schulen des Südharzes und Oberharzes unter Federführung des Nationalpark-Besucherzentrums Torfhaus statt. Dieses Projekt wurde in Kooperation mit der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte durchgeführt und durch die Stiftung maßgeblich finanziell gefördert.

 

Begeistert von Ergebnissen und Erlebnissen

Die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und die Firma Harz Guss Zorge fördern und unterstützen das Projekt, um das Zusammenwirken zwischen Industrie und Natur hervorzuheben. Ein gesellschaftliches Engagement, die Stärkung von Kindern und Jugendlichen und deren Bildung ist Teil des Selbstverständnisses der Stiftungsarbeit.

Torsten Stein begrüßte die Anwesenden und gab einen kurzen Überblick des Betriebes in Zorge seit der Gründung bis heute. Als Teil der Georgsmarienhütte ist der Zorger Betrieb mit weit über 500 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region. Stein war begeistert von den Ergebnissen der Schüler und meinte: „Das Projekt hat viele Gewinner, hier sind heute die Preisträger“. Auch Ernst Schwanhold würdigte das Engagement der Initiatoren, der Schulen und des Betriebes in Zorge. Jens Halves vom Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus, der den Wettbewerb seit dem Start im Herbst 2018 begleitet hatte, war begeistert von den Ergebnissen und Erlebnissen der Schüler, die nur durch gemeinsame Touren im Nationalpark und Workshops in den Schulen möglich waren. Und so konnten alle die „Wildnis im Nationalpark Harz“ entdecken. Halves hofft, dass das Projekt des Grünen Klassenzimmers fortgesetzt wird und sich vielleicht sogar an den Schulen etablieren kann. Er dankte den Ausrichtern der Preisverleihung und den Sponsoren. Insgesamt waren 12 Schulen aus dem Süd-und Oberharz zur Mitwirkung an dem Projekt eingeladen worden.

 

Die Preisträger

Der 1. Preis mit einem Gewinn in Höhe von 500 Euro geht an die Klasse 8b (jetzt 9b) der Robert-Koch-Schule Clausthal-Zellerfeld, der 2. Preis mit dem Gewinn in Höhe von 300 Euro geht an die Kooperationsklasse der Schule am Kastanienplatz der Lebenshilfe Herzberg und der 3. Preis mit dem Gewinn in Höhe von 100 Euro geht an die Klasse 8c (jetzt 9c) der Oberschule Herzberg. Die Überreichung der in Kooperation zwischen dem Nationalpark Harz und der Harz Guss Zorge hergestellten „Pokale“ in Form vom Gussteilen auf Holztafeln rundete die Preisübergabe ab.

Vor der eigentlichen Preisverleihung stellten jeweils einige Vertreter der Klassen ihre Projekte in sehr kreativer Form vor und schilderten ihre durchweg positiven Erfahrungen im Nationalpark Harz. Die Gewinner des 3. Platzes von der Oberschule aus Herzberg präsentierten ihre Arbeit zu „Kunst durch Perspektivwechsel“ und „Kunst trifft Lebensräume“ eindrucksvoll in Wort und Bild. Dabei ist auch noch ein sehenswerter Jahreskalender für 2020 entstanden, der in Herzberg in der Löwen-Apotheke und in der Apotheke am Rathaus erhältlich ist. Die Zweitplatzierten nannten ihr Projekt „Auf in die Wildnis“ und hatten dieses in einem ausgedienten Schuhkarton gepackt und „cool“ präsentiert. Die Siegerklasse aus Clausthal-Zellerfeld hatte sich bereits bei der Bewerbung sehr kreativ gezeigt und dazu einen Videofilm erstellt. Ihr Leitthema „Wir wollen es wissen“ bezog sich auf die Probleme des Waldes und deren Ursachen. Sie präsentierten ihr Ergebnis ebenfalls sehr kreativ mit einem Hörspiel und einem Magazin.

Des Weiteren haben an dem Projekt teilgenommen der Projektkurs Umwelt (Neunte Klassen) und der Projektkurs Nachhaltiges Handeln (Zehnte Klassen) des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums Herzberg, die Klasse 8a (jetzt 9a) der KGS Bad Lauterberg sowie die Kurparkschule Seesen der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen mit der Kooperationsklasse II. Auch diese Schulklassen erhielten jeweils 50 Euro für ihre Teilnahme.

 

Äußerst kreatives Projekt

Eine Jury, die sich aus Vertretern des Nationalpark-Besucherzentrums Torfhaus, des Regionalen Umweltbildungszentrums Nationalpark Harz, der Firma Harz Guss Zorge GmbH und der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte zusammensetzte, wählte aus den eingereichten Präsentationen und Erfahrungsberichten die Gewinner aus. „Die Entscheidungen sind uns nicht leicht gefallen, weil etliche Aspekte eine Rolle gespielt haben“, so ein Juror.

Das gesamte Projekt wurde von allen Beteiligten als äußert positiv und kreativ empfunden, was auch durch die abschließende gemeinsame Preisverleihung bei der Harz Guss Zorge mit anschließendem Imbiss zum Ausdruck gebracht wurde.


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