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Montag, 20. Januar 2020
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Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 03. Dezember 2019
Aktuell

Schwer auf Draht

Neugier und Interesse wecken: An der KGS Bad Lauterberg sind Mädchen an technische Berufe herangeführt worden

Heißer Draht: Schülerinnen mit Ausbilder Nico Kleemann.
Heißer Draht: Schülerinnen mit Ausbilder Nico Kleemann.
Eifrige Mädchen bei der Arbeit.
Eifrige Mädchen bei der Arbeit.
Konzentration an den Werkbänken.
Konzentration an den Werkbänken.

Um im Rahmen des Projektes „Mädchen schwer auf Draht“ unter fachkundiger Anleitung das Löten zu erlernen und auch gleich damit Figuren herzustellen, haben sich am Donnerstag (28.11.2019) insgesamt 27 Schülerinnen der KGS Bad Lauterberg mit dem Lehrer Rainer Schifft im dortigen Werkraum zusammengefunden. Die Stiftung Niedersachsenmetall, die Inhalte aus Naturwissenschaft und Technik für den Nachwuchs erlebbar macht, unterstützt und fördert das Projekt. Von dieser Stiftung war deren Mitarbeiter Reiner Müller ebenfalls zugegen und freute sich über die hohe Zahl an interessierten Mädchen.

Das Projekt läuft bereits seit zehn Jahren erfolgreich und hat das Ziel, Mädchen beziehungsweise Frauen an technische Berufe heranzuführen und Neugierde und Interesse zu wecken. Auch Kontakte für Praktikums- und Lehrstellen werden vermittelt. Laut Müller hat die Arbeit auch schon Früchte getragen – mehrere Berufsanfängerinnen sind durch das Projekt entsprechend motiviert worden. Insgesamt sind etwa 140 Mädchen aus dem Altkreis Osterode in dem Projekt aktiv dabei. Normalerweise werden diese Kurse in den Ausbildungswerkstätten der Kooperationspartner Piller, Exide, Harz Guss und M. Christ durchgeführt, aufgrund der großen Zahl der Interessierten und der sehr guten Kontakte zwischen der Firma Exide und der KGS fand der Kurs dieses Mal in der Schule statt.

Von der Exide war Ausbilder Nico Kleemann anwesend, der zunächst alle Teilnehmer mit einigen Sicherheitsstandards beim Umgang mit Lötkolben und dazugehörenden Materialien vertraut machte. Dann ging es in kleinen Gruppen an die Arbeitsbänke, wo die Mädchen zunächst das Zusammenlöten von Drähten erlernen konnten. Anschließend wurden mit Hilfe von Schablonen verschiedene weihnachtliche Figuren aus Kupferdraht hergestellt. Die Mädchen hatten sichtlich Spaß und großes Interesse an der Arbeit und zeigten dabei vielfach ein hohes Maß an Geschick bei den Ausführungen. Die hergestellten Figuren werden übrigens als Baumschmuck am Weihnachtsbaum der Exide angebracht und finden so gleich eine sinnvolle Verwendung. Ein ähnliches Projekt der Stiftung läuft derzeit auch im Bereich Einbeck, hier allerdings auch für Jungen. Ein Folgeprojekt für die Teilnehmer mit dem Namen „Wir bleiben dran“ ist bereits für Anfang 2020 fest eingeplant.


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