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Dienstag, 07. Juli 2020
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Geschrieben von Klaus Wiedemann (Harzklub Bad Lauterberg) am 05. Dezember 2019
Aktuell

Vorweihnachtliche Gänsehaut

28. Senioren-Nachmittag des Harzklubs Bad Lauterberg

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Lichterglanz in Bad Lauterberg. Der Boulevard ist festlich geschmückt, auf dem sozialen Weihnachtsmarkt duftet es nach Weihnachtsgebäck und Glühwein. Auch aus den Fenstern der Gassen erstrahlen helle Lichter. Das macht Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Der Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg hatte das richtige Rahmenprogramm zu diesem ausdrucksvollen Ambiente: Der Senioren-Nachmittag im Café Amadeus lockte am ersten Advent (01.12.2019) viele Besucher an. Besonders erfreut zeigte sich der Verein darüber, dass auch jüngere Zuhörer als Gäste begrüßt werden konnten. Wohlige Wärme verspürte man im Saal, schon vor Beginn des Auftritts der Heimatgruppe ließen sich die Besucher an den liebevoll gedeckten Tischen den leckeren Kuchen zum Kaffee gut schmecken. Bei Kerzenschein konnte man vor den Darbietungen vielen netten Gesprächen in der hoffnungsvollen Stimmung des 1. Advents lauschen.

Dann ging es richtig los. Mit dem Musikstück „Auf dem Wurmberg“ gaben die Musiker Heinz Übel, Fredy Steinecke, Horst Jäde und Burkhard Welz den Startschuss. Die Brauchtumsgruppe folgte mit dem Lied „Wir laden Euch heut ein“ und freute sich über den ersten Beifall.

 

Folklore und eifrige Pflege des Brauchtums

Nächster Programmpunkt war die offizielle Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Heinz-G. Trüter. Trüter richtete seinen Dank an die Anwesenden, die den Harzklub bei seinen Veranstaltungen immer zahlreich begleiten. Er hob hervor, dass sich die Gäste beim Senioren-Nachmittag immer besonders wohl fühlen und die Veranstaltung sich somit fest im Bad Lauterberger Veranstaltungskalender etabliert hat. Dieses wurde durch die  28. Auflage mehr als bestätigt. Er freute sich sehr, dass er Bürgermeister Dr. Thomas Gans, zahlreiche Vertreter des SoVD mit dem Bad Lauterberger Vorsitzenden Ulrich Helmboldt und dem Senioren-Beauftragten der Stadt Bad Lauterberg Wolfgang Wemmer mit einem „Glück Auf“ willkommen heißen durfte. Der 1. Vorsitzende richtete seinen Dank an die Heimatgruppe, die vielen Aufbauhelfer und Erika Engelke, die diesmal nicht nur durch das Programm führte, sondern auch den Blumenschmuck gestaltet hatte. Er hob außerdem hervor, dass der Harzklub mit viel Achtung und Respekt die Leistung der älteren Generation anerkenne. Lobende Worte fand Trüter für die Betreuung der Veranstaltung durch den Lauterberger Partyservice Wiedemann.

Die Grüße von Pastorin Hirschmann und Landrat Reuter wurden mit Beifall entgegen genommen. Bürgermeister Dr. Gans bedankte sich bei seiner Begrüßung für die gute Zusammenarbeit mit dem Harzklub und lobte das vielschichtige Programm für den Senioren-Nachmittag. Er zeigte sich sehr erfreut über das volle Haus – 120 Besucher – und sprach der Heimatgruppe, aber auch den vielen, im Hintergrund des Vereins agierenden fleißigen Helfern, vom Wanderwart bis zum Wegewart, seine anerkennenden Worte aus. Er hob besonders den Einsatz des Vereins für den Bismarckturm hervor. Das Wahrzeichen solle erhalten werden, deshalb unterstütze die Stadt Bad Lauterberg die Finanzierung des Sanierungsgutachten mit fast 10.000 Euro. Für künftige Aufgaben im Rahmen der Brauchtumspflege überreichte er ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, welches Heinz-G. Trüter mit großem Dank entgegennahm. Zum Abschluss seiner Begrüßungsworte wünschte Gans den Gästen einen harmonischen Nachmittag und wies auf die zahlreichen Veranstaltungen an diesem Wochenende in der Stadt hin und hob das breite Spektrum an Attraktivem hervor.

 

Wenn das Publikum „backt“ und die Kleinsten naschen

Nun ging es mit dem musikalischen Teil weiter. Einige Stücke mit dem Bezug zu den Harzer Bergen rundeten den Folkloreteil ab. Als die Glocken der Heimat gefühlvoll von Horst Jäde mit Glockenbegleitung vorgetragen wurden, summten die Gäste mit. Die Holzhacker und Waldarbeiter gaben den Takt vor bei dem Stück „Lauterberger Holzhackerbub“. Als besondere Darbietung erwies sich der Solo-Auftritt von Burkhard Welz mit dem Jodler-Titel „Komm wir fahren heute“ als Abschluss des Folkloreprogramms.

Nahtlos wurde der erste Akkord für das Weihnachtsprogramm gesetzt. „Sind die Lichter angezündet“ war das erste Stück, das passend zu dem Motto der Veranstaltung vorgetragen wurde. Plötzlich kamen zur Überraschung aller einige Kinder auf die Bühne. „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ wurde klangvoll gesungen. Als dann die Weihnachtsbäckerei eröffnet wurde, „backte“ das Publikum plötzlich mit und die Kleinsten naschten an den Keksen. Ein Lied mit einem Hauch Sehnsucht – „Denn Weihnacht ist erst wenn Du bei mir bist“ – beendete den ersten Programmteil. In der Pause wurden an den Tischen weitere Erinnerungen ausgetauscht.

 

Ergreifende Stimmung

Der zweite Programmteil wurde mit dem Musikstück „Winterwunderland“ eröffnet, wobei die ausdrucksstarke Trompetenbegleitung von Fredy Steinecke die Zuhörer begeisterte. „Berge im Winterkleid“, dieses Lied lässt erahnen, wie schön der Harz tief verschneit ist. „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, bei dem bekannten Lied zur Weihnachtszeit stimmten viele Besucher mit ein.

Die Moderatorin stellte die Frage: „Wer kennt nicht die Titelmelodie des Filmes ,Drei Haselnüsse für Aschenbrödel?‘“ Es hat niemand die Hand gehoben. Alle waren gespannt auf den Auftritt von Nicole Fröhlich, die das Lied an der Akkord-Zither anstimmte. Küss mich, halt mich, lieb mich, ein Prinz hat immer etwas Märchenhaftes, was ergreifende Stimmung hervorruft.

„Was soll das bedeuten“ im Wechselspiel mit den ersten und zweiten Stimmen erzeugte vorweihnachtliche Gänsehaut. Danach hieß es „Pferdchen zieh den Schlitten schnell“, da konnte man wieder von der Harzer Winterlandschaft träumen. „Wer klopfet an“, ein Lied als Frage- und Antwortspiel in Bezug auf die christliche Humanität. Teilen als Botschaft für Weihnachten, ein wahrhaftes Geschenk. So langsam neigte sich der illustre Nachmittag mit dem Lied „Das Jahr geht zu Ende“ dem Schluss zu.

 

Wiedersehen im Jahr 2020

Bevor mit den Gästen gemeinsam gesungen wurde, verabschiedete sich der Harzklub bei dem zahlreichen Publikum. Heinz-G. Trüter bedankte sich für den Besuch und wünschte bei seinen Weihnachtsgrüßen allen viel Gesundheit, damit es im Jahr 2020 ein Wiedersehen gibt. Beim Singen mit dem Publikum rieselte leise der Schnee durch das Café Amadeus. Die Mitmachenden strahlten viel Vorfreude auf das nahende Weihnachtsfest aus.

Nach dem Schlusslied „Guten Abend, gut‘ Nacht“, bei dem noch einmal die Glocken erklangen, applaudierten die Gäste und bestätigten dem Verein am Ausgang, dass sie einen wunderschönen ersten Advent erlebt haben und sehr zufrieden waren. Der Harzklub bedankte sich bei Sandra Kemmling vom Stadtmarketing, die für den Senioren-Nachmittag die Veröffentlichung der Pressearbeit übernommen hat.


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