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Sonntag, 20. September 2020
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Geschrieben von PM Helios Klinik Herzberg/Osterode am 17. Januar 2020
Aktuell

Hat ein „Dry January“ Sinn?

Was ein alkoholfreier Monat für den Körper bringt, erklärt der Chefarzt der Gastroenterologie an der Herzberger Klinik

Auszeit vom Alkohol nötig? Ein kurzfristiger Verzicht bringt nicht viel, Alkohol sollte generell immer nur in Maßen genossen werden. (Foto: Michal Jarmoluk / Pixabay)
Auszeit vom Alkohol nötig? Ein kurzfristiger Verzicht bringt nicht viel, Alkohol sollte generell immer nur in Maßen genossen werden. (Foto: Michal Jarmoluk / Pixabay)

Nach der Weihnachtszeit mit vielen Feierlichkeiten und noch mehr Alkohol verzichten Anfang des Jahres Viele bewusst auf alkoholische Getränke. Der Trend des „Dry January“ kommt ursprünglich aus Großbritannien. Doch was bringt ein alkoholfreier Monat für den Körper? PD Dr. med. Thomas Armbrust, Chefarzt der Gastroenterologie an der Helios Klinik Herzberg/Osterode, erklärt, wie sich der Alkoholverzicht auswirkt.

„Der Verzicht tut dem ganzen Körper gut. Vor allem die Leber profitiert von einer Alkoholpause. In der Regel benötigt die Leber vier bis acht Wochen, um sich zu entgiften. Dabei gilt: Je höher der Alkoholkonsum war, desto länger braucht das Organ, sich zu erholen“, so der erfahrene Gastroenterologe. „Auch die Schlafqualität verbessert sich, das Immunsystem wird gestärkt, das Hautbild wird strahlender und der Blutdruck sinkt.“ Ein weiterer Nebeneffekt ist ein möglicher Gewichtsverlust: Denn Alkoholische Getränke sind Dickmacher und tragen zur Gewichtszunahme bei.

„Ein Monat ohne Alkohol ist jedoch kein Garant dafür, dass man sich plötzlich rundum fit und gesund fühlt“, warnt Armbrust vor falschen Vorstellungen. „Grundsätzlich rate ich dazu, Alkohol in Maßen zu genießen. Für eine bestimmte Zeit auf Alkohol zu verzichten, um übermäßig starken Genuss auszugleichen beziehungsweise danach wieder zu viel Alkohol zu trinken, sollte kein stetig angewandtes Modell sein. Denn dann hat der kurzfristige Verzicht keine langfristigen Vorteile für die Gesundheit.“


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