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Mittwoch, 01. April 2020
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Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 17. Februar 2020
Aktuell

Ein Dankeschön an Wieda

Für die Geduld mit vermehrten Waldarbeiten: Forstamt spendet Bänke und Holz

Bei der Übergabe (von links): Die „Hersteller“ der Bänke Dirk Intze, Dominik Damköhler und Henning Bauer, Forstamtsleiter Stefan Fenner, Wiedas Bürgermeister Ulrich Kamphenkel und Revierförster Jörg Köttner.
Bei der Übergabe (von links): Die „Hersteller“ der Bänke Dirk Intze, Dominik Damköhler und Henning Bauer, Forstamtsleiter Stefan Fenner, Wiedas Bürgermeister Ulrich Kamphenkel und Revierförster Jörg Köttner.

Das niedersächsische Forstamt Lauterberg unterstützt die Südharzgemeinde Wieda bei ihren Aktivitäten und spendet Holzbänke und Meilerholz. An der Schutzhütte am Forellengrund wurden vier nagelneue Holzbänke aus einer heimischen Lärche und zwei rustikale Tische aus Holz aufgestellt und so der Allgemeinheit übergeben. Die Schutzhütte wird nicht nur von vielen Wanderern aufgesucht, auch der örtliche Kindergarten nutzt die Hütte bei regelmäßigen Ausflügen in den Wald. Die Sitzgruppe wurde in Handarbeit durch die drei Forstwirte Henning Bauer, Dirk Intze und Dominik Damköhler hergestellt. Weiterhin spendiert das Forstamt das gesamte Buchenholz für den historischen Kohlemeiler, der an gleicher Stelle anlässlich der 777-Jahr-Feier des Ortes in diesem Jahr aufgebaut wird.

Am Freitag (14.02.2020) übergaben der Leiter des Forstamtes Lauterberg, Stefan Fenner, und der Revierförster Jörg Köttner die Spenden offiziell an den Wiedaer Bürgermeister Ulrich Kamphenkel, der diese entgegennahm. Wie Fenner in einer kurzen Ansprache betonte, bedankt sich das Forstamt auf diesem Wege auch für das Verständnis der Wiedaer Dorfbewohner für die vermehrten forstwirtschaftlichen Aktivitäten in den Wäldern rund um den Ort, die zur Beseitigung der Schäden in den Wäldern notwendig waren und immer noch sind. Das gesamte Holz muss komplett mit Lkw abgefahren werden, und das führt unvermeidlich zu möglichen Lärmbelästigungen oder Straßenverschmutzungen.

 

Borkenkäfer-Problematik eine „dramatische Katastrophe“

Die Borkenkäfer-Problematik bezeichnete Fenner als dramatische Katastrophe, die auch durch Fehlentscheidungen in der Forstwirtschaft und zuletzt durch die anhaltende Trockenheit und Stürme dieses Ausmaß erreicht habe. Nicht nur die Einwohner von Wieda sind durch die vermehrten Waldarbeiten betroffen, auch Waldbesucher stehen mitunter vor Wegen, die durch die Rückarbeiten stark in Mitleidenschaft gezogen sind. „Aber auch unsere Mitarbeiter des Forstamtes sind am Limit angelangt und stark belastet“, betonte Fenner mit Blick auf die im gesamten Gebiet enorm gestiegenen Mengen des anfallenden Holzes. Wurden im Forstamt Lauterberg sonst im Schnitt etwa 80.000 Kubikmeter Fichte pro Jahr verwertet, so sind es im Jahr 2019 allein 300.000 Kubikmeter gewesen.

Kamphenkel bedankte sich abschließend für die Unterstützungen und betonte seinerseits die gute Zusammenarbeit mit dem Revierförster Jörg Köttner. Gleichwohl sprach er auch die durch die Abfuhren auftretenden Probleme an und bat darum, diese so weit möglich zu reduzieren oder zu beseitigen.


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