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Mittwoch, 01. April 2020
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Geschrieben von Christian Dolle (Kirchenkreis Harzer Land) am 18. Februar 2020
Aktuell

Prävention darf Spaß machen

Jugendfilmtage des Netzwerks Suchtprävention im Kino Herzberg

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Eine überdimensionierte Zigarette, in der einige unappetitliche Inhaltsstoffe zu sehen sind. Ein Würfelspiel mit Fragen zu Nikotin und Alkohol. Ein Parcours, der mit der sogenannten „Rauschbrille“ durchlaufen werden muss. Mit all dem und vielem mehr konnten sich Schülerinnen und Schüler bei den Jugendfilmtagen im Herzberger Kino auseinandersetzen, bevor sie mit einem Kinofilm für ihre Teilnahme belohnt wurden.

Die Jugendfilmtage sind eine Aktion des neustrukturierten Netzwerks Suchtprävention unter Federführung der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention. Zum Netzwerk gehören außerdem der Blaues Kreuz in Deutschland e.V., die Polizei Niedersachsen, der FD Kinder- und Jugendarbeit, Jugendschutz des Landkreises Göttingen, die Aufsuchende Jugendarbeit des Landkreises Göttingen, die Jugendpflege Bad Sachsa sowie die evangelische Jugend Harzer Land. Sie alle gemeinsam organisierten die sechs Stationen, an denen insgesamt etwa 320 Schüler aus der Wartbergschule, der Hauptschule Neustädter Tor, der KGS Bad Lauterberg, der OBS Herzberg und der BBSII Osterode ihr Wissen über Suchtmittel testen und erweitern konnten.

„Es hat Spaß gemacht“, sagten viele, vor allem das verzweifelte Bemühen, mit der Rauschbrille einen Schlüssel in ein Türschloss zu stecken oder auch die ganz bildliche Zerstörung der Bausteine, die das Leben ausmachen. Neben dem Spaß war es aber vor allem lehrreich, so sagten einige Jugendliche: „Zum Beispiel wusste ich gar nicht, dass auch eine Shisha so gefährlich ist, das war schon interessant.“

Die Kinowelt ist auf jeden Fall froh, die Filmtage ausrichten zu können, weil die Information und Prävention in Sachen Alkohol und Rauchen nun einmal wichtig ist. Allerdings würde sich Ute Bick-Lautenbach wünschen, dass zudem auch die digitale beziehungsweise Handysucht thematisiert wird. Die Handys der Schüler waren anschließend jedenfalls alle aus, denn nach der Arbeit folgte das Vergnügen und sie durften sich einen der Filme „Der Himmel hat vier Ecken“, „The Spectacular Now – Perfekt ist jetzt“ oder „Tschick“ ansehen, was natürlich auf große Begeisterung traf.


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