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Dienstag, 07. Juli 2020
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Geschrieben von ski am 28. Juni 2020

Aktuell

Eine Drohne für den Blick von ganz oben

Förderverein der Barbiser Feuerwehr beschaffte eine Drohne im Wert von 10.000 Euro

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Die Freiwillige Feuerwehr Barbis hat künftig den Überblick: sie verfügt nun über eine Drohne mit Wärmebild- und Restlichtkamera. Möglich wurde dies durch den Förderverein, der dieses Gerät im Gesamtwert von 10.000 Euro beschaffte. Dass ddie Drohne nicht gerade ein billiges Vergnügen ist, liegt dabei vor allem an der verwendeten hochwertigen Kameratechnik, wie die Kameraden bei der offiziellen Übergabe am 25.06.2020 erläuterten: "Nur mit einer so hochwertigen Kamera kann man auch bei Höhen über 30 Meter noch unterscheiden, ob es sich um einen Mensch oder ein Tier handelt", erklärt Ortsbrandmeister Michael Baumann. Das macht vor allem bei Personensuchen Sinn: "Die nehmen ja immer mehr zu". Außerdem hilft die Drohne den Feuerwehrleuten bei einem Brandeinsatz beispielsweise, die Gesamtlage durch einen Überblick von oben zu beurteilen oder etwaige Glutnester zu finden. Auch für Gefahrguteinsätze und Wald- und Vegetationsbrände soll der Hexakopter eingesetzt werden.

Zum Einsatz der Drohne benötigt man aber nicht nur den Drohnenpiloten, sondern auch Bodenpersonal und einen Luftraumbeobachter - also immer mindestens drei Leute für einen Einsatz. Darum wird sich künftig eine Drohnenstaffel von 14 Feuerwehrleuten kümmern.
Derzeit ist man noch in der Übungs- und Aufbauphase, denn die Bedienung und Steuerung muss in ihren Feinheiten trainiert werden, schließlich gibt es auch ausgeklügelte, computergesteuerte Funktionen wie etwa das systematische Abfliegen einer vorbestimmten Fläche. Zahlreiche Sicherheitsfeatures verhindern dabei Unfälle, wie etwa eine GPS-gesteuerte Positionsautomatik und eine automatische Landung. Eine Einweisung durch den Hersteller Yuneec erfolgte bereits vor Ort.

Damit nicht nur der Pilot an der Steuerung, sondern auch die Einsatzleitung das Kamerabild sehen und auswerten kann, wurde der Mannschaftstransportwagen (MTW) entsprechend mit einem Bildschirm ausgestattet, auf den das Bild gesendet werden kann. 28 Minuten kann die Drohne bei guten Bedingungen mit einer Akkuladung in der Luft bleiben; damit sie sofort wieder einsatzfähig sind, stehen insgesamt vier Akkus zur Verfügung. Auch für das Laden der Akkus wurde das Fahrzeug speziell nachgerüstet.
"Die Drohne soll vor allem der Sicherheit der Feuerwehrleute und der Bevölkerung dienen", so Ortsbrandmeister Baumann - ein großer Dank gilt also denen, die durch ihre Spenden die Anschaffung ermöglicht haben.


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