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Mittwoch, 30. September 2020
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Geschrieben von PM ASV/ski am 13. September 2020

Aktuell

Bachforellen, „Rotzer“ und ein toter Königspython

Der Angelsportverein hat das Becken am Scholmwehr abgefischt

Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Andreas Kreter
Foto: Andreas Kreter

Die Sanierung der Scholmwehrbrücke ist mittlerweile im Gange. Doch bevor die Brückenteile abmontiert und mit dem Kran herausgehoben werden konnten, musste erst einmal sehr viel Kies in das Becken unterhalb des Wehres eingebracht werden, damit der Kran dort aufgestellt werden konnte.
Daher haben am Dienstag, den 01.09. Mitglieder des Angelsportverein Bad Lauterberg das Becken unterhalb des Scholmwehres abgefischt. Dazu wurden zunächst Bretter aus dem kleinen Wehr am unteren Ende des Beckens entfernt, um den Wasserspiegel abzusenken, so berichtet Andreas Kreter vom Angelsportverein. Nach kurzer Zeit war der Wasserspiegel gefallen, das  Abfischen konnte beginnen. Mehrfach wurden einzelne Abschnitte abgefischt, die Fische wurden unterhalb des Beckens wieder in den Oderlauf eingesetzt. Insgesamt haben die Vereinsmitglieder etwa 130 Bachforellen zwischen 5 und 45 cm und drei Regenbogenforellen umgesetzt. Dazu kommen noch ca. 110 Mühlkoppen, die wegen ihres schleimigen Äußeren auch „Rotzer“ genannt werden. „Wir haben alles herausgeholt, was wir gefunden haben“, erklärte Angler Peter Ponitka.

Zum Schluß haben die Ehrenamtlichen noch Müll wie z.B. Getränkedosen, Flaschen und Plastik eingesammelt. Dabei haben sie auch in einer Tasche in eine Decke eingewickelt einen toten Königspython gefunden. Da man zunächst nicht wusste, um was für eine Schlange es sich genau handelt, wurde auch das Veterinäramt eingeschaltet. Das gab Entwarnung: es handelt sich um eine ungiftige Würgeschlange, deren Terrarienhaltung hierzulande erlaubt ist. Hier hat offenbar ein verantwortungsloser Tierhalter die verendete Schlange loswerden wollen und sie in der Oder „entsorgt“. „Unglaublich, was alles in die Oder geworfen wird“, so Andreas Kreter vom ASV.  Dabei wäre die korrekte Entsorgung des toten Königspythons übrigens ganz einfach gewesen, so das Veterinäramt: nämlich im Hausmüll.


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