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Freitag, 09. Dezember 2022
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Geschrieben von ski/Gordy am 24. Februar 2014
Aktuell

Das große Umräumen

Um die Mitarbeiter der Stadtverwaltung im Haus des Gastes unterzubringen, sind einige Veränderungen nötig

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Auf der linken Seite könnte das Bürgerbüro entstehen. In der Decke sind noch die Schienen, um den Bereich mit Glaselementen abtrennen zu können.
Auf der linken Seite könnte das Bürgerbüro entstehen. In der Decke sind noch die Schienen, um den Bereich mit Glaselementen abtrennen zu können.
Wo jetzt die Ausstellung "Hirsche im Harz" ist, sollen künftig die Bücherregale untergebracht sein....
Wo jetzt die Ausstellung "Hirsche im Harz" ist, sollen künftig die Bücherregale untergebracht sein....
....um in der bisherigen Bücherei Büroraum zu schaffen
....um in der bisherigen Bücherei Büroraum zu schaffen
Sogar ein ehemaliges Tonstudio existiert noch.
Sogar ein ehemaliges Tonstudio existiert noch.
Etliche Räume oberhalb der Physiotherapie werden nur wenig genutzt, wie hier der Gymnastikraum
Etliche Räume oberhalb der Physiotherapie werden nur wenig genutzt, wie hier der Gymnastikraum

Wer das Haus des Gastes betritt, findet links die Touristinfo. Künftig sollen sich aber nicht nur Gäste in dem Gebäude informieren: am Donnerstag wird der Rat darüber beschließen, ob die Stadtverwaltung das Rathaus aufgibt und mit ins Haus des Gastes zieht. Dort stehen etliche Räume leer, wie die Mitglieder des Bauausschusses bei einem Ortstermin erfuhren.

Im Eingangsbereich, wo jetzt noch Glasvitrinen mit Schmuck und Mineralien ausgestellt sind, könnte dann das Bürgerbüro entstehen - und wäre damit auch problemlos für Gehbehinderte zugänglich. Außerdem hofft die Stadt auf personelle Synergieeffekte. Für die Zeiten, in denen das Haus des Gastes geöffnet, aber das Bürgerbüro geschlossen ist, soll es mit Glaselementen abgetrennt werden. Die Schienen dafür sind noch von früher vorhanden, die Elemente eingelagert: "Wir hoffen, dass wir sie wieder reaktivieren können", so Bauamtsleiterin Annette Gödecke. Denn all zu teuer sollen die Umbauten nicht werden. 285.000 Euro sind erst einmal dafür veranschlagt. Genau wird man jedoch erst kalkulieren können, wenn die Brandschutzauflagen des Landkreises feststehen.

Im hinteren Bereich des ersten Stocks stehen einige recht große Räume leer, unter anderem findet sich sogar noch ein ehemaliges Tonstudio. Dort sollen Großraumbüros entstehen, um möglichst wenig Platz zu verschenken. Immerhin müssten insgesamt etwa 50 Arbeitsplätze verlegt werden - so viele Einzelbüros können nicht im HdG untergebracht werden.  "Wir müssen natürlich darauf achten, dass es nicht zu laut in den Großraumbüros wird, mit Teppichbelag oder Akustikdecken", erklärte Gödecke. Sie ist sehr angetan von den hellen, großen Räumen und zuversichtlich, dass auch die Mitarbeiter sich in den neuen Büros wohlfühlen würden: "Ich weiß ja, wie die Zimmer im alten Rathaus aussehen".  Denn die sind nicht gerade luxuriös.

Um den nötigen Platz zu schaffen, wird das Spielzeugmuseum weichen müssen (wir berichteten hier). Die Bücherei dagegen soll umziehen, und zwar in den Bereich, wo bislang die Ausstellung "Hirsche im Harz" zu sehen ist. Die Geweihe und Schautafeln sind im oberen Stock seit nunmehr fast zwanzig Jahren zu sehen, doch die Ausstellungsstücke gehören nicht der Stadt: sie befinden sich im Eigentum des Rotwildrings und werden an diesen zurückgehen.

Auch im Kur- und Touristikbetrieb soll zusammengerückt werden, und auch in der jetzigen Musikerwohnung kann noch Büroraum entstehen. Und für die Rats- und Ausschusssitzungen findet sich auch ein geeigneter Platz: sie könnten künftig in den Vortragsräumen im Erdgeschoss stattfinden.


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