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Dienstag, 07. April 2020
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Geschrieben von Boris Janssen am 06. Juni 2014
Aktuell

Boulevard jetzt mit dem richtigen K(n)ick

Straßenbauarbeiten an der Hauptstraße abgeschlossen: Verkehr läuft wieder wie gewohnt – mit einer kleinen Änderung

Kleine Ursache, große Wirkung: Wieviel Platz der kleine Schlenker für Tische und Stühle bringt, ist an den Möbeln vorne rechts zu sehen.
Kleine Ursache, große Wirkung: Wieviel Platz der kleine Schlenker für Tische und Stühle bringt, ist an den Möbeln vorne rechts zu sehen.
Das obligatorische Scherenschnittbild: (von links) Klaus-Peter Münch, Carsten Kröger, Gido Kröger, Cornelia Mangold, Thomas Gans, Holger Thiesmeyer, Gerhard Bode und Thomas Hunold.
Das obligatorische Scherenschnittbild: (von links) Klaus-Peter Münch, Carsten Kröger, Gido Kröger, Cornelia Mangold, Thomas Gans, Holger Thiesmeyer, Gerhard Bode und Thomas Hunold.
Ungewohnte Ansichten: Die derzeitige Baulücke gewährt den Kummelblick vom Boulevard.
Ungewohnte Ansichten: Die derzeitige Baulücke gewährt den Kummelblick vom Boulevard.

So schnell kann’s also gehen im Straßenbau: Nach nur vier Wochen sind die Arbeiten zur Verlegung der Hauptstraßen-Fahrbahn abgeschlossen. Der Boulevard ist seit Freitagabend (06.06.2014) wieder für den Verkehr freigegeben, in der Ritscherstraße gilt wieder die normale Einbahnstraßenregelung. Im Beisein der Bauherren Gido und Carsten Kröger sowie von Vertretern von Rat und Stadtverwaltung durchschnitt Bürgermeister Dr. Thomas Gans zur Feier des Tages das obligatorische Band.

Somit ist der erste Abschnitt des umfangreichen Rudolphi-Neubaus fertiggestellt. Die Fahrbahn der Hauptstraße macht nun auf etwa 100 Metern einen kleinen Schlenker in Fahrtrichtung gesehen nach links. Gleichzeitig mussten deswegen auf diesem Stück die Gehwege komplett erneuert, Laternen und ein Parkscheinautomat versetzt und Bäume entfernt werden. Eine gute Handvoll Parkplätze ist verschwunden, nicht jedoch der Behindertenparkplatz.

Zweck der ganzen Übung war es, vor dem geplanten Neubau etwas Platz zu schaffen: Das künftige „Fashion-Café“, wie es Betreiber Florian Mangold am Freitag nannte, soll ausreichend viele und attraktive Außenplätze bieten können. Wenn jetzt noch die Sitzmöbel, Sonnenschirme, Beleuchtung und Co. dazukommen, dürfte es schon fast wie eine kleine Plaza wirken. Zumal in der Höhe, wo bald das große Eingangsportal des neuen Modehauses entstehen soll, ein roter Streifen die Fahrbahn ziert.

Um das realisieren zu können, war natürlich die Zustimmung der Stadt erforderlich. Rudolphi-Geschäftsführer Gido Kröger dankte der Stadtverwaltung daher ausdrücklich für ihre Unterstützung: „Das lief alles längst nicht so bürokratisch, wie man das Beamten gerne nachsagt.“ Er lobte außerdem die Osteroder Tiefbaufirma Bode, deren Mitarbeiter alle Unannehmlichkeiten so angenehm wie möglich gehalten und auf Wünsche der Anlieger sehr entgegenkommend reagiert hätten.

Auch der Abriss der Gebäude Hauptstraße 121 und 123 (Kinder-Rudolphi und Mamma Mia/Martini) ist inzwischen weit fortgeschritten. Bald soll der Umbau des ehemaligen Esprit-Ladens in die neue Gastronomie beginnen, die bereits in Spätsommer eröffnet werden soll. Das komplette Projekt inklusive neuem Modehaus und Parkplatz soll dann im Sommer 2015 fertig sein.

Gido Kröger hofft, damit nicht nur sein eigenes Unternehmen voranzubringen, sondern die ganze Stadt. Vielleicht ließen sich ja auch andere Geschäftsleute animieren, mal wieder etwas zu investieren, so Krögers Überlegung. „Wir wollen der Straße einen richtigen Kick geben.“ Der Anfang ist gemacht: Einen Knick hat sie schon.


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