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Montag, 28. November 2022
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Geschrieben von ski am 08. November 2012
Aktuell

Trotz Schwierigkeiten im Zeitplan

Bürger besichtigten Odertalbrücke - Ortsumgehung Barbis und Osterhagen soll nächsten Oktober fertig werden

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Der Ausblick von der Brücke - eine seltene Gelegenheit
Der Ausblick von der Brücke - eine seltene Gelegenheit

Rund 20 Teilnehmer trotzten am Mittwoch Regen und Wind und nutzten die Gelegenheit, die Baustelle der Odertalbrücke zu besichtigen. Fabian Schulze, Fachbereichsleiter Bau beim Niedersächsischen Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Goslar, und Jürgen Leuchtmann, der Bauoberleiter vom ausführenden Ingenieurbüro Eberhardt, erklärten fachkundig und beantworteten zahlreiche Fragen.

Die rund 500 Meter lange Brücke von der B27 zum Koldungshang ist weitestgehend fertiggestellt, und die Interessierten konnten sich selbst ein Bild von dem beeindruckenden Bauwerk machen. Fast 9000 Kubikmeter Beton wurden dort verbaut, dazu rund 3800 Tonnen Stahl insbesondere für die Konstruktion des Stützbogens, sowie rund 1600 Tonnen, die als Stahlstangen einbetoniert wurden.

Rund 20 Millionen Euro kostet allein diese Brücke, die ja nur eine von insgesamt zehn Brückenbauwerken auf dem achteinhalb Kilometer langen Abschnitt bis zum Kreisel nach Bad Sachsa ist. Die Ortsumgehung Barbis/Osterhagen der B243neu soll insgesamt rund 78 Millionen Euro kosten; dabei liege man bisher im Plan.


Unerwartete Schwierigkeiten, etwa in Form von Karstlöchern, haben dazu geführt, dass man mit dieser Brücke dem Zeitplan etwas hinterherhinkt. Insgesamt jedoch, so erklärt Schulze, rechnet man beim Landesamt für Straßenbau aber damit, den ursprünglich angepeilten Fertigstellungstermin für das Gesamtprojekt, nämlich Oktober 2013, halten zu können. Allerdings, so Schulze weiter, könne man natürlich noch nicht wissen, was der kommende Winter bringe.

Die Teilnehmer der Besichtigung ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, auch von oben das Bauwerk zu besichtigen - der eindrucksvolle Blick wurde jedoch von dem scheußlichen Wetter beeinträchtigt.
Bauoberleiter Leuchtmann freute sich über das Interesse der Bevölkerung und erklärte, noch bei keiner Baustelle habe er eine so große Akzeptanz der Bürger erlebt.
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Ingo Fiedler, bedankte sich bei Leuchtmann und Schulze für das Ermöglichen dieses Termins und kündigte bereits an, im nächsten Frühjahr eine weitere Besichtigung organisieren zu wollen - dann hoffentlich bei Sonnenschein.


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