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Dienstag, 31. Januar 2023
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Geschrieben von ski am 23. April 2013
Aktuell

Der Grundstein ist gelegt!

Gesundheitsministerin Rundt gab zusammen mit Familie Gollée das Startsignal für den Erweiterungsbau der Kirchbergklinik

Versenken den Zylinder: Dorit Gollée, Björn Gollée, Gesundheitsministerin Cornelia Rundt und Horst Gollée
Versenken den Zylinder: Dorit Gollée, Björn Gollée, Gesundheitsministerin Cornelia Rundt und Horst Gollée
Architekt Römeth erklärt das Vorhaben...
Architekt Römeth erklärt das Vorhaben...
...und verschließt den Zylinder
...und verschließt den Zylinder
Grußwort der Ministerin
Grußwort der Ministerin
Der Bürgermeister mauert unter fachkundiger Aufsicht
Der Bürgermeister mauert unter fachkundiger Aufsicht
Zum Schluss ein Daumenabdruck
Zum Schluss ein Daumenabdruck
Morgens am Scholbenwehr: noch keine Sonne, aber gute Laune bei Karl-Heinz Hausmann, Cornelia Rundt, Jörg Röhmann und Thomas Gans
Morgens am Scholbenwehr: noch keine Sonne, aber gute Laune bei Karl-Heinz Hausmann, Cornelia Rundt, Jörg Röhmann und Thomas Gans

Nach mehrjähriger Planungsphase ist es so weit: jetzt geht es richtig los mit der Erweiterung und dem Umbau der Kirchbergklinik. Am Dienstagmorgen wurde dazu der Grundstein gelegt.

Dreißig mal zwölf Meter werden die Ausmaße des Erweiterungsbaus betragen, der sich nahtlos an den bisherigen Baukörper anschließt. Mit sieben Geschossen (fünf Vollgeschossen, dem Halbgeschoss ganz oben und - aufgrund der Hanglage - einem Teilgeschoss ganz unten) wird er auch dieselbe Höhe beibehalten. Von der Straße aus gesehen entsteht der Erweiterungsbau links von der Klinik, vor dem Parkdeck. Das dort befindliche Haus wurde bereits abgerissen.

48 neue Doppelzimmer, sechs Penthouse-Suiten im obersten Stock, vor allem aber auch die Zusammenlegung der Akutstationen auf einer Ebene und die Erweiterung des Medizinischen Versorgungszentrums sollen in der Kirchbergklinik für Platz sorgen und ein rationelleres Arbeiten ermöglichen. Für Personal und Patienten wird dadurch vieles erleichtert werden.

Grundsteinlegung vor zahlreichen Gästen

"Wir sind guten Mutes, dass wir bald aus der Enge herauskommen", so Horst Gollée. Er hoffe nun auf eine zügige Bauphase und unfallfreies Bauen, "und dass sich die Belastungen für die Mitarbeiter während des Baus in Grenzen halten".
Noch ist die Baugrube nicht ausgehoben, und so war die Grundsteinlegung durch die neue niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt ein eher symbolischer Akt. Dennoch wurde, ganz der Tradition entsprechend, von ihr zusammen mit Familie Gollée ein Zylinder mit Dokumenten eingemauert: Informationen über die Geschichte der Klinik, Tageszeitungen, ein Satz Euro-Münzen und - ganz wichtig - die Baugenehmigung.

Zahlreiche Gäste, darunter Staatssekretär Jörg Röhmann, der Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Hausmann, Bürgermeister Dr. Thomas Gans, Vertreter des Rates und natürlich der Belegschaft der Kirchbergklinik, wohnten dem großen Moment bei. Genau in diesem Augenblick kam dann auch die Sonne heraus - hoffentlich ein gutes Omen für den Bau.

Ministerin Rundt lobte in ihrem Grußwort den hervorragenden Ruf der Kirchbergklinik, die 1960 als Kneippkurklinik und Akutkrankenhaus gegründet worden war und erklärte, die neue Landesregierung wolle sich aktiv bemühen, die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser und Rehakliniken zu verbessern. Und sie freute sich darüber, dass das Land Niedersachsen auch in die Kirchbergklinik mitinvestiert, nämlich rund eine Million Euro an Fördermitteln für das 10,5-Millionen-Euro-Vorhaben. 

Der Planer des 2500 Quadratmeter großen Anbaus, der Hannoveraner Architekt Andreas Römeth, ist ein gebürtiger Bad Lauterberger ("Das bin ich immer noch!"). Er hatte vor rund 25 Jahren auch die Kirchbergtherme realisiert. "Man wird natürlich die unterschiedlichen Entstehungszeitpunkte der einzelnen Teile der Kirchbergklinik erkennen können", erklärte er, "aber der neue Teil wird sich harmonisch einpassen". Nur ein Wunsch wird wohl offenbleiben: neue Parkplätze sind nicht geplant. "Das Grundstück ist mit diesem Erweiterungsbau auch ausgereizt", erklärte er.

Bürgermeister Gans freute sich: "Mehr Betten in der Kirchbergklinik, das bedeutet auch, mehr Gäste, mehr Arbeitsplätze - das ist genau das, was wir hier brauchen". Er hatte am Morgen die Ministerin, den Staatssekretär und Karl-Heinz Hausmann zusammen mit LauterNEUES-Redakteur Georg Mäder vom Hotel Revita abgeholt und beim Spaziergang durch den Kurpark und über das Scholbenwehr mit ihnen über die hiesigen Probleme mit dem demographischen Wandel diskutiert. Nach dem erfreulichen Termin bei der Kirchbergklinik ging es für die Landespolitiker dann aber schnellstens ins Kurhaus, zur Fraktionsklausur.


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