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Donnerstag, 02. Juli 2020
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Geschrieben von Boris Janssen am 08. Dezember 2017
Aktuell

Jetzt doch Winterdienst auf dem Bühberg

Land ersucht die Stadt um Amtshilfe – Erst einmal keine Sammelstellen für Mülltonnen nötig

In der Vergangenheit haben sich die Bewohner des Bühbergs meist selbst um einen Winterdienst bemüht. In diesem Jahr übernimmt die Stadt das Schneeräumen und Streuen. (Foto: Andreas Janssen)
In der Vergangenheit haben sich die Bewohner des Bühbergs meist selbst um einen Winterdienst bemüht. In diesem Jahr übernimmt die Stadt das Schneeräumen und Streuen. (Foto: Andreas Janssen)

Die Stadt übernimmt jetzt doch den Winterdienst auf dem Bühberg. Das Landesamt für Bau und Liegenschaften hat die Kommune um entsprechende Amtshilfe ersucht, teilte Bürgermeister Dr. Thomas Gans am Freitag (08.12.2017) mit. Damit sind auch die Gedankenspiele um Mülltonnen-Sammelplätze erledigt, habe die Abfallwirtschaft des Landkreises erleichtert festgestellt, so Gans. „Aus Sicht der Anlieger ist es eine gute Nachricht, dass dieser Winter erst einmal abgedeckt ist“, findet der Bürgermeister. Ein Chaos wie beim ersten Wintereinbruch am vergangenen Sonntag werde es in dieser Saison hoffentlich nicht noch einmal geben.

Ginge es nach der Stadtverwaltung, wären die Straßen inzwischen offiziell gewidmet worden, dann hätte die Stadt ganz normal den Winterdienst übernommen und die Anlieger hätten dafür Gebühren entrichten müssen. Der Rat der Stadt allerdings vertagte eine entsprechende Ratsvorlage mit den Stimmen von CDU, WgiR und BI – die inzwischen an das Land Niedersachsen gefallenen Straßen sind also nach wie vor reine Privatwege. „Das Landesamt bedauert die Vertagung durch den Rat und ersucht uns nun – um seiner Verkehrssicherungspflicht nachzukommen – um Amtshilfe beim Winterdienst“, berichtet Gans von dem Schreiben aus Hannover.

Und Amtshilfe kann nur in bestimmten Ausnahmefällen abgelehnt werden. Deshalb bereite sich die Stadt schon gründlich vor, sagt der Bürgermeister: „Die Mitarbeiter des Bauhofs pflegen die Bühbergstraßen in die Fahrroutine ein.“ Außerdem sollen die Bühberger noch einen Brief bekommen, in dem sie auch darum gebeten werden, umsichtig zu parken – sprich, dem Winterdienst den nötigen Platz zu lassen. Zahlen müssen die Eigentümer der rund 100 Häuser übrigens fürs Erste nichts: Die Kosten der Amtshilfe trägt die Stadt – sie werde dann versuchen, sie beim Land geltend zu machen.


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