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Mittwoch, 19. Dezember 2018
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Geschrieben von Boris Janssen am 18. Mai 2018
Aktuell

Endlich ein gescheiter Parkplatz

Nach jahrzehntelangem Warten ist die Parkfläche am Friedhof Barbis ausgebaut worden – am Ende hat es keine sechs Wochen gedauert

Es ist tatsächlich passiert: Die buckelige Matschfläche am Friedhof in Barbis ist zu einem richtigen Parkplatz geworden.
Es ist tatsächlich passiert: Die buckelige Matschfläche am Friedhof in Barbis ist zu einem richtigen Parkplatz geworden.
Entstanden sind großzügige Stellplätze und ein vorzeigbarer „Bewegungsraum“.
Entstanden sind großzügige Stellplätze und ein vorzeigbarer „Bewegungsraum“.
Der Rasenstreifen zur Silkeroder Straße muss erst noch wachsen.
Der Rasenstreifen zur Silkeroder Straße muss erst noch wachsen.
Obacht: Der Fußweg ist als Verbindung zur Kirche gedacht. Doch die Reifenspuren beweisen, die ersten Autos haben sich auch schon durch diese Lücke gequetscht.
Obacht: Der Fußweg ist als Verbindung zur Kirche gedacht. Doch die Reifenspuren beweisen, die ersten Autos haben sich auch schon durch diese Lücke gequetscht.
Zufrieden mit dem Ergebnis (v.l.): Ivar Henckel (mensch und region), Thomas Ramlow und Gerhard Bode (Tiefbau Bode), Thomas Gans und Matthias Kretzschmar (Stadt), Sören Teuber (Conterra) und Birgit Roth (Amt für regionale Landesentwicklung).
Zufrieden mit dem Ergebnis (v.l.): Ivar Henckel (mensch und region), Thomas Ramlow und Gerhard Bode (Tiefbau Bode), Thomas Gans und Matthias Kretzschmar (Stadt), Sören Teuber (Conterra) und Birgit Roth (Amt für regionale Landesentwicklung).

Darauf haben die Barbiser wohl noch länger gewartet, als seinerzeit auf die Umgehungsstraße: Aus der unebenen, oft matschigen Fläche vor dem Friedhof ist ein ordentlich gepflasterter Parkplatz geworden „Das war eine Herzensangelegenheit der Barbiser“, sagte Bürgermeister Dr. Thomas Gans bei der Bauübergabe am Donnerstag (17.05.2018). „Ich bin froh, dass sie endlich umgesetzt ist.“ Entstanden sind 20 großzügige Stellplätze und ein ansprechender „Bewegungsraum“, sprich Fahrbahn und Wege. Die Chance ist deutlich größer geworden, mit sauberen Schuhen auf den Friedhof oder auch zur Kirche auf der anderen Straßenseite zu kommen.

 

Gut 150.000 Euro für die Herzensangelegenheit

Tatsächlich stand der Parkplatz jahrzehntelang auf der Agenda und immer mal wieder im Haushaltsplan der Stadt, doch dann kam jedes Mal irgendetwas Wichtigeres dazwischen – der Ausbau musste aus finanziellen Gründen noch einmal geschoben werden, und dann noch einmal, und noch einmal… Inzwischen sieht die Haushaltslage deutlich besser aus. Vor allem aber läuft das Dorfentwicklungsprogramm für die Dorfregion Südharz (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen und Scharzfeld) – und für Barbis hatte die Arbeitsgruppe die erste Priorität eben dieser Herzensangelegenheit gegeben. Das Amt für regionale Landesentwicklung bewilligte die Fördermittel, endlich konnte man loslegen.

Und dann ging es nach all den Jahren richtig fix: Nach Ostern begannen die Bauarbeiten, jetzt sind sie noch vor Pfingsten erledigt. Am Mittwoch vor der Übergabe ist alles fertig geworden. „Damit ist das erste öffentliche Projekt der Dorfentwicklung in Bad Lauterberg abgeschlossen“, freute sich Ivar Henckel vom Planungsbüro „mensch und region“, das die Umsetzung der Projekte in der Dorfregion begleitet. Das Pflaster sei gemeinsam mit der Arbeitsgruppe ausgesucht worden, betonte er, man habe ein möglichst offenporiges gewählt, damit das Wasser gut versickern kann. Gut 150.000 Euro hat die Maßnahme gekostet, wovon die Stadt etwa die Hälfte selbst tragen muss. 77.000 Euro flossen als Fördergelder vom Land, das sind etwa Zweidrittel der 122.000 Euro an zuwendungsfähigen Kosten.

 

Gemeinde will auch Friedhofszaun erneuern

Kleinere Nachbesserungen sind noch erforderlich, ist bei der Übergabe aufgefallen. Aber das sei ja immer so, stellte Henckel fest. Im Übrigen solle auch der Zaun des Friedhofes noch erneuert werden. Der allerdings stehe schon auf Kirchengrund, die St. Petri-Gemeinde wolle dafür ihrerseits Fördermittel aus der Dorfentwicklung beantragen.

Thomas Gans ist erleichtert, dass das Kapitel Friedhofsparkplatz abgeschlossen ist. Schon kurz nach seinem Amtsantritt im November 2011 habe ihm der damalige Barbiser Pastor Christian Langer gesagt, wenn er als neuer Bürgermeister den Barbisern etwas Gutes tun wolle, müsse er sich um diesen Platz kümmern. Gans dankte allen, die dazu beigetragen haben, dieses Gute nun endlich, endlich in die Tat umzusetzen: der Arbeitsgruppe und der Kirchengemeinde, der Stadtverwaltung und dem Amt für regionale Landesentwicklung, „mensch und region“, der Conterra Planungsgesellschaft und der Tiefbaufirma Bode. „Jetzt geht es mit anderen Projekten in Bartolfelde und Osterhagen weiter“, freut sich der Bürgermeister auf die weitere Dorfentwicklung. Es wird hoffentlich nicht wieder Jahrzehnte dauern.


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