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Samstag, 28. Januar 2023
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Geschrieben von Boris Janssen am 16. November 2014
Hintergrund

Begehung: Grundschule am Hausberg

Der von den Architekten in der Machbarkeitsstudie favorisierte Standort

Einer der großen Klassenräume, hier mit Tischen für 19 Kinder.
Einer der großen Klassenräume, hier mit Tischen für 19 Kinder.
Ein weiterer Klassenraum, hier Tische für 21 Kinder.
Ein weiterer Klassenraum, hier Tische für 21 Kinder.
Und noch ein Klassenraum, zu sehen Tische für 19 Kinder.
Und noch ein Klassenraum, zu sehen Tische für 19 Kinder.
Der Computerraum in der Kernstadt.
Der Computerraum in der Kernstadt.
Blick auf den Schulhof. Er wird eingerahmt von Schanzen-, Stützer- und Ladestraße.
Blick auf den Schulhof. Er wird eingerahmt von Schanzen-, Stützer- und Ladestraße.
Das Lesezimmer würde bei Zusammenlegung der Schulen entfallen.
Das Lesezimmer würde bei Zusammenlegung der Schulen entfallen.
Dieser Raum für einen Beratungslehrer könnte zum Gruppenraum werden.
Dieser Raum für einen Beratungslehrer könnte zum Gruppenraum werden.
Unterirdisch: Der Keller.
Unterirdisch: Der Keller.

Bad Lauterberg soll in Zukunft nur noch eine einzige Grundschule haben – ein entsprechender Beschluss soll nach derzeitigem Stand auf einer Sondersitzung des Stadtrates fallen am Donnerstag, dem 27. November 2014 (18 Uhr im Haus des Gastes). Die Ratsmitglieder haben deshalb bei einer Begehung am Samstag (15.11.2014) die beiden Gebäude unter die Lupe genommen, die als Standort für eine einzige Grundschule noch in der Diskussion sind: die Grundschule am Hausberg und die Grundschule Barbis.

Bei LauterNEUES haben auch Sie die Gelegenheit, beide Gebäude zu vergleichen.

 

Grundschule am Hausberg

Baujahr: 1902

Erweiterung: 1994 (Innenhof als neuer Eingangsbereich und Überdachung Pausenhof)

Bausubstanz: Laut Machbarkeitsstudie ist der Zustand der über der Erde liegenden Stockwerke und des Daches augenscheinlich in Ordnung, jedoch besteht „erheblicher Sanierungsaufwand“ im „stark durchfeuchteten“ Keller.

Energetische Beschaffenheit: Laut Machbarkeitsstudie sind die Außenwände augenscheinlich nicht gedämmt, „Nachbesserungen kaum praktikabel“. Die Decke zum Dachraum sollte gedämmt werden. Wie alt die Kunststofffenster mit Isolierverglasung sind, lasse sich nicht sagen, ein Nachbesserungsbedarf bestehe jedenfalls nicht. Die Heizkessel stammen aus den Jahren 1985 und 1987.

 

Raumangebot: Das Gebäude ist bereits groß genug für eine dreizügige Ganztagschule. Es ließen sich genug Klassenräume und mit Umbauten auch einige Gruppen- oder Ruheräume unterbringen. Eine Mensa könnte in der Aula eingebaut werden.

Größe der Unterrichtsräume: zwischen 50 und 60 Quadratmeter (im Schnitt 55,6)

Größe des Pausenhofes: 5.975 Quadratmeter

 

Das sagen die Architekten zur Funktionalität:
„Größtes Manko des Gebäudes ist seine starke geschossige Ausbildung. Der nicht ebenerdige Zugang ist hinsichtlich der kindlichen Maßstäblichkeit wie auch in Bezug auf einen barrierefreien Zugang nicht optimal. Auch für die internen Erschließungen sind hohe Geschosshöhen zu überwinden. [… (Weitere WC-Räume sollten ergänzt werden.)]Innerhalb der Geschosse sind die Wegführungen kurz und relativ übersichtlich, die Flure sind ausreichend breit.“

 

Größter Vorteil:
Wegen des zumindest für das Minimalprogramm der Machbarkeitsstudie ausreichenden Raumangebotes würden deutlich geringere Kosten anfallen (geschätzter Gesamtaufwand: 842.000 Euro).

Größte Nachteile:
Starke Geschossigkeit als Inklusionshindernis (Fahrstuhl erforderlich), keine räumlich angegliederte Turnhalle

 

Schulleiterin Anke Tilhein-Engelke:
„Hier brauchen wie ein bisschen mehr, als die Machbarkeitsstudie vorgibt. In Barbis brauchen wir ein bisschen viel mehr.“

 

Besichtigen Sie auch die Grundschule Barbis: Hier.

Weitere Argumente und Hintergründe zur Grundschuldiskussion finden Sie hier.


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