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Samstag, 24. August 2019
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Geschrieben von Mareike Spillner am 09. Februar 2019
Kirchen

Erste After-Work-Andacht in Barbis gut besucht

Informativer Abend, Andacht und geselliges Treffen in einem - Fortsetzung am 8. Mai

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Wer war eigentlich... Dietrich Bonhoeffer? Dieser Frage gingen die Teilnehmer der 1. After-Work-Andacht in Barbis am Mittwochabend nach. Ein Mix aus informativem Abend, Andacht und geselligem Treffen sollte es werden – und viele Neugierige aus Barbis und den umliegenden Gemeinden Bartolfelde, Osterhagen und Steina waren der Einladung gefolgt. „Mit dem neuen Jahr möchten wir für alle Berufstätigen in unseren Gemeinden eine neue Form der geistlichen Besinnung und Entspannung in der Arbeitswoche anbieten“, erklärten Pastor Torsten Kahle und Sven Strutzberg, der die Idee zu dieser neuen Form des Gottesdienstes hatte. So wurden in gemütlicher Atmosphäre Leben und Werke Dietrich Bonhoeffers vorgestellt und einige tiefsinnige und weitreichende Fragen aufgeworfen. „Wer bin ich? Macht mich mein Schweigen zum Mittäter?“, fragte sich Bonhoeffer als Hitler im Land Hass und Gewalt verbreitete, sich niemand traute ein Wort zu sagen und gleichzeitig der aktive Widerstand begann. Gemeinsam sangen die Teilnehmer das Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, das Bonhoeffer 1944 während seiner Haft schrieb. „Und die Brisanz daran: Zu dem Zeitpunkt wusste er bereits, dass er diese Haft nicht lebendig verlässt...“, so Pastor Kahle. Aber nicht nur die düsteren Zeiten wurden beleuchtet, sondern auch die fröhlichen, die Bonhoeffers Wirken prägten. So zum Beispiel seine Tätigkeit als Vikar in Barcelona, als die Gottesdienste brechend voll waren, weil Bonhoeffer besonders bei den Kindern so beliebt war. „In seiner Zeit in Barcelona hat er alles an sich gerissen und den Laden geschmissen mit seinen neuen Ideen“, beschrieb es Pastor Kahle. Auch Annemarie Leuckefeld und Walter Seifert bereicherten den Abend mit Lesungen aus Bonhoeffers Briefen, musikalisch begleitete Ulrich Feldmann. Immer wieder ergänzten Video-Sequenzen aus einem Projekt der Bonhoeffer-Realschule bei Stuttgart den spannenden Vortrag. Oder wussten Sie zum Beispiel, dass die Kinder der Bonhoeffers mit ihrer Mutter gerne im Garten Taufe spielten? Oder dass Dietrich Bonhoeffer ein „Sonder-Vikariat“ in New York absolvierte? Gut, das vielleicht... Aber auch, dass die Bonhoeffers ein Ferienhaus im Harz hatten? Genauer gesagt in Schönbrunn? Tja, wären Sie mal am Mittwoch dabei gewesen. Aber die gute Nachricht: Die nächste Gelegenheit kommt. Und zwar am 8. Mai um 18.30 Uhr. Dann dreht sich natürlich nicht wieder alles um Dietrich Bonhoeffer, dafür gibt es Wissenswertes über Hildegard von Bingen zu erfahren. Im Anschluss an die Vortragsandacht bleibt erneut Zeit, bei kühlen Getränken und Knabbereien miteinander ins Gespräch zu kommen. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.

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