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Donnerstag, 27. Februar 2020
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Geschrieben von Christian Dolle am 24. Februar 2019
Kirchen

Schau nicht weg – hör zu

„Denk.Mal“ mit MaximNoise, Wasted Origin, Abandoned in Destiny und Haxe am 2. März in Herzberg

Die Kids freuen sich schon sehr auf das Konzert
Die Kids freuen sich schon sehr auf das Konzert
Haxe sind als Lokalmatadore dabei
Haxe sind als Lokalmatadore dabei
... noch gibt es einges zu tun
... noch gibt es einges zu tun


Jugendliche wollen ein Zeichen setzen. Für Toleranz und Demokratie. Ein Konzert soll es werden, entscheiden sie, mehrere Musikrichtungen, damit sich möglichst viele angesprochen fühlen. Dazu muss zunächst einmal ein Raum her. Die Kirche stellt das Martin-Luther-Haus in Herzberg gerne zur Verfügung. Aber auch ein bisschen Unterstützung bei der Organisation brauchen sie. Die wiederum finden sie bei der Jugendinitiative Bad Sachsa (Jibs), der Stadtjugendpflege Osterode und beim Verein bunt statt braun.
Viel Zeit bleibt ihnen nicht, denn richtig planen können sie erst ab Ende Januar und schon am 2. März soll ihr Event, das den Titel „Denk.Mal“ bekommt, stattfinden. „Das ist schon ambitioniert“, räumt Jugendpflegerin Silke Mursal-Dicty ein, „aber einige, die dabei sind, sind schon lange ein eingespieltes Team und die wissen, an wen sie sich wenden müssen.“ Das sind unter anderem die Jugendpflege Walkenried, das Projekt „Respekt für Vielfalt“ des Landkreises Göttingen, das Bundesprogramm „Demokratie leben“ sowie die Sparkasse Osterode und das Musikhaus Funke, die finanzielle Unterstützung bieten.
Die Hauptarbeit müssen die Jugendlichen allerdings alleine stemmen. Das reicht vom Entwerfen der Plakate bis hin zur Kommunikation mit den Musikern, die sie an diesem Abend auf der Bühne haben wollen. Trotz der kurzen Zeit und der Tatsache, dass die knapp 20 Organisatoren aus dem gesamten Harzer Land, also von Osterode bis Duderstadt und bis Bad Sachsas bzw. Walkenried kommen, klappt alles.
„Mich beeindruckt, dass bei solchen Projekten eben auch immer wieder neue Jugendliche hinzustoßen und sich sofort mit vollem Engagement einbringen“, betont Silke Mursal-Dicty. Einige von ihnen kamen durch eine Anne Frank-Ausstellung auf das Thema und wollten sich daraufhin tatkräftig für eine offene Gesellschaft einsetzen. Mit dem Motto „Schau nicht weg – hör hin“ sind sie mit dem Konzert auf einem guten Weg, auch wenn ihnen anfangs vielleicht nicht unbedingt so ein Großprojekt vorschwebte.
Groß kann das Konzert auf jeden Fall werden, denn als Musiker konnten Haxe als lokale Band sowie Abandoned in Destiny aus Braunschweig, Wasted Origin aus Einbeck und als Hauptact der überregional und vor allem auf Youtube bekannte Rapper MaximNoise gewonnen werden. Das kann sich mehr als sehen lassen und sollte am 2. März ab 19 Uhr im Martin-Luther-Haus, Heidestraße 14, in Herzberg für volles Haus sorgen.
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