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Donnerstag, 27. Februar 2020
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Geschrieben von Christian Dolle am 04. März 2019
Kirchen

Zusammen für ein Ziel: Toleranz

MaximNoise, Wasted Orgin, Haxe und Abandoned in Destiny rockten im Martin-Luther-Haus

Am Ende entstand ein Gemeinschaftsgefühl
Am Ende entstand ein Gemeinschaftsgefühl
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MaximNoise
MaximNoise
Wasted Origin
Wasted Origin
Haxe
Haxe
Die jungen Organisatoren hatten alles richtig gemacht
Die jungen Organisatoren hatten alles richtig gemacht
Abandoned In Destiny
Abandoned In Destiny


MaximNoise nennt sich Max Jäger auf Youtube und erreicht dort als Rapper und Songwriter mit seinen Videos mehrere Millionen Fans. Vor allem sein Song „Es beginnt in dir“, in dem es um Toleranz, Menschlichkeit und Nächstenliebe geht, kam nicht nur bei seinen Abonnenten gut an, sondern auch darüber hinaus so gut, dass er ihn kürzlich vor der UN in New York präsentieren durfte.
Am vergangenen Samstag war MaximNoise zu Gast in Herzberg, beim Denk.Mal-Konzert, das Jugendliche aus dem Harzer Land organisiert hatten, um ein Zeichen für Toleranz und Demokratie zu setzen. Dieses Zeichen, vor allem aber das Engagement der Jugendlichen beeindruckte Max so sehr, dass er als Hauptact zusagte.
Bevor allerdings der Rapper auf der Bühne des Martin-Luther-Hauses stand, wurde die erst einmal von Abandoned in Destiny, Alternative Rock aus Braunschweig, von Wasted Origin, einer Rockband aus Einbeck, sowie von Haxe, drei junge Musiker aus Osterode bzw. Herzberg, gerockt. Alle drei Bands hatten relativ kurzfristig zugesagt, da auch das gesamte Event innerhalb weniger Wochen geplant worden war. Wenn sich allerdings junge Menschen für eine freie und offene Gesellschaft einsetzen, dann verdient das höchsten Respekt und größte Unterstützung, waren sich alle Musiker einig.
Zudem lobten alle die wirklich gute Organisation des jugendlichen Teams, das im Grunde nur flankierend vom Kirchenkreis, von JIBS, von der Stadtjugendpflege Osterode, der Jugendpflege Walkenried und dem Verein bunt statt braun unterstützt worden war. Bis auf bestimmte Rahmenbedingungen lag alles in den Händen der Jugendlichen und die schafften es an diesem Abend, das wirklich alles rund lief.
Wenn auch mehr Publikum wünschenswert gewesen wäre, so herrschte von Anfang an eine gute Stimmung, die Bands wurden begeistert gefeiert und alles fühlte sich nach einer gelungenen Party an. Etwas nachdenklicher wurde es dann tatsächlich mit dem Auftritt von Maxim Noise. Zum einen, weil dessen Songs die deutschen Texte sehr in den Mittelpunkt stellen, zum anderen, weil der Internetstar plötzlich erzählte, dass er ja in der Nähe von Duderstadt aufgewachsen war und den Kids im Harzer Land auch sonst so einige Lebensweisheiten mitgeben wollte.
Insgesamt war der Abend ein ganz besonderer, denn nicht nur unter den Organisatoren, sondern auch unter den Musikern und den Zuhörern, die bis zum Ende blieben, entstand dieses ganz eigene Gefühl von Gemeinschaft, dass sich manchmal entwickelt, wenn Menschen zusammen für ein Ziel einstehen.
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