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Donnerstag, 25. April 2019
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Geschrieben von Mareike Spillner am 08. April 2019
Kirchen

Wahlen, Wahlen und nochmals Wahlen

Aus der Sitzung des Kirchenkreistages Harzer Land

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KKT, Christa Eulert vom Kirchenamt sammelte die Wahlvorschläge.
KKT, Christa Eulert vom Kirchenamt sammelte die Wahlvorschläge.
KKT, Dr. Uwe Brinkmann stellte den Haushaltsplan 20192020 vor.
KKT, Dr. Uwe Brinkmann stellte den Haushaltsplan 20192020 vor.
KKT, erneut standen Wahlen im Mittelpunkt.
KKT, erneut standen Wahlen im Mittelpunkt.
KKT, Superintendent Volkmar Keil.
KKT, Superintendent Volkmar Keil.


Bei der zweiten Sitzung des Kirchenkreistages Harzer Land in diesem Jahr stand am Freitagabend im Martin-Luther-Haus in Herzberg vor allem eines im Mittelpunkt: Wahlen, Wahlen und nochmals Wahlen. Schließlich galt es, noch einige Posten in den unterschiedlichsten Gremien neu zu besetzen. So die wohl wichtigste, die Bestätigung der stellvertretenden Superintendenten. Dr. Uwe Brinkmann wurde als 1. Stellvertreter und André Dittmann als 2. Stellvertreter bei einer Enthaltung das Vertrauen geschenkt.
Im Diakonieausschuss sitzen in Zukunft: Dieter Wehmeyer, Hörden, Arno Zörger, Osterode, Hannelore Oberländer, Osterode, Petra Utermöller, Bad Sachsa, sowie die Pastoren André Dittmann, Zellerfeld, und Walter Merz, St. Andreasberg.
Als noch zu wählendes, ordiniertes Mitglied im Finanzausschuss wurde Pastor Michael Falk aus Echte bestimmt und in den Verbandsvorstand für den „Kirchenkreisverband Harzer Land und Leine-Solling“ wurden Christiane Hemschemeier aus Wildemann und Wilfried Schröter aus Osterode gewählt. Eine weitere Wahl des Abends sah vor, die Mitglieder des Anlageausschusses zu bestimmen. Ihm gehören künftig weiterhin Hans-Herbert Bleicher, Osterode, Eckhard Bierwirth, Hörden, Günther Hartmann, Pöhlde, Christiane Hemschemeier, Wildemann, Ulrike Schoof, Clausthal, und Joachim Jünemann, Willensen-Eisdorf an. Der Ausschuss wurde um eine Person, und zwar Wolfgang Huth aus Pöhlde, erweitert. Und die letzte Wahl nahm sich den neuen Mitgliedern des Pachtausschusses an, der erstmalig in der Geschichte des Kirchenkreises gewählt wurde. „Vorbild ist der Kirchenkreis Leine-Solling, in dem es schon lange einen solchen Ausschuss gibt“, so KKT-Vorsitzende Ingrid Baum. Superintendent Keil ergänzte: „ Er beschäftigt sich mit der Verpachtung von Land und den Forstangelegenheiten der Kirchengemeinden und den dazugehörigen Verträgen, deren kirchenaufsichtliche Genehmigung bisher eher als durchlaufendes Verfahren vom Kirchenkreisvorstand vorgenommen wurden. Wir halten die Einführung eines beratenden Pachtausschusses, der von Fachleuten besetzt ist, für eine sehr gute Idee.“ Der Ausschuss soll zudem nachvollziehbare Kriterien entwerfen, nach denen Verpachtungen künftig vorgenommen werden, damit Meinungsverschiedenheiten entgegengewirkt werden könne. Das letzte Wort in der finalen Entscheidung behalte in Zukunft aber nach wie vor die Kirchengemeinde selbst. Den neuen Pachtausschuss bekleiden Ludolf Freiherr von Oldershausen, Henning Eulert aus Wulften, Daniel Wehmeyer aus Düna, Günther Ohnesorge aus Pöhlde, Arno Homann aus Wollershausen, Pastor Hillard Smid-Heimann aus Elbingerode und Amelie Michaelis-Braun aus Uehrde.
Der Haushaltsplan für den Kirchenkreis Harzer Land für 2019/2020 wurde vom Leiter des Finanzausschusses, Dr. Uwe Brinkmann, anschaulich vorgestellt und im Anschluss von der Versammlung beschlossen. Brinkmann machte deutlich, dass etwa 90 Prozent der Gelder, die die Evangelische Landeskirche Hannovers dem Kirchenkreis Harzer Land zukommen ließe, in die jeweiligen Kirchengemeinden fließe. „Für die Suptur als zentrale Organisation des Kirchenkreises werden nur etwa 3 bis 4 Prozent des Gesamtbudgets aufgewendet. Ich finde das kann sich sehen lassen“, schloss er.
Auch um die Fortschreibung des Stellenrahmenplans ging es in der Sitzung: Denn es sollte darüber entschieden werden, eine auf fünf Jahre befristete Stelle für einen Diakon zu schaffen. „Es gibt zunehmend Menschen, die Lust haben, für den Kirchenkreis zu arbeiten – darüber freuen wir uns“, stieg Brinkmann in das Thema ein. 17 Stunden fehlen aktuell im Bereich des Jugenddienstes, da Jugenddiakon Axel Peter in die Mitarbeitervertretung gewählt wurde. Zudem sei eine Pastorenstelle im Oberharz durch den Weggang von Pastorin Köhler schon seit mehr als einem Jahr vakant. „André Dittmann betreut derzeit alleine 75 Konfirmanden. So kann es nicht weitergehen.“ Deshalb entschied sich der Kirchenkreistag für die Ausschreibung einer Stelle im Bereich Jugenddienst mit dem Schwerpunkt Oberharz, die auch die Konfirmandenarbeit umfassen wird. Als Kandidaten des Kirchenkreistages für die Aufnahme in den Wahlvorschlag für die Landessynodalwahl wurden Petra Utermöller und Dr. Uwe Brinkmann vorgeschlagen, die den Kirchenkreis auch bisher in der Landessynode sehr gut vertreten haben. Neu hinzu kommt Axel Peter als Vertreter der Mitarbeiter. Die 26. Landessynodalwahl wird am 25. September als Briefwahl stattfinden. Die Landessynode ist als Kirchenparlament das oberste Entscheidungsorgan der Evangelischen Landeskirche. Im Ephoralbericht kündigte Superintendent Volkmar Keil an, dass es in diesem Jahr wieder einen Kirchenkreisempfang gibt. Und zwar am 26. September in Clausthal. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben. Das Thema wird sein: „Der Hype um die Mobilität – Über die Zukunft mit unserer Fortbewegung in Land und Stadt“, Referent ist Professor Dr. Helmut Holzapfel vom Zentrum für Mobilität der Universität Kassel.
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