Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Freitag, 14. August 2020
Login



Geschrieben von Christian Dolle am 16. April 2019
Kirchen

„Wo immer ich bin, feiere ich den Weltgebetstag mit“

Rückblick auf den diesjährigen Weltgebetstag

Der Frauenkreis in Lasfelde
Der Frauenkreis in Lasfelde
Vorbereitungen in St Aegidien
Vorbereitungen in St Aegidien


Der Weltgebetstag der Frauen ist ein weltweites christliches Laienprojekt. Zum einen wird jedes Jahr ein anderes Land in den Mittelpunkt gestellt – in diesem Jahr war das Slowenien – zum anderen bringt es auch Frauen vor Ort bei den Vorbereitungen zusammen und sorgt so nicht selten für langfristige Bindungen, die über die eigene Gemeinde hinausgehen.
Das ist auch in Osterode der Fall, sogar gleich dreifach, denn neben dem zentralen Gottesdienst, der in diesem Jahr in St. Aegidien stattfand, gibt es einen weiteren ökumenischen Weltgebetstags-Gottesdienst in Lasfelde und noch einen dritten im Altenheim Siebenbürgen. Alle drei Gottesdienste wurden auch in diesem Jahr gut angenommen, so dass die Vorbereitungsteams äußerst zufrieden sein können.
In einer gemeinsamen Runde wurde jetzt einmal Bilanz gezogen und auch erläutert, warum es gerade diese drei Veranstaltungen sind. Der zentrale Gottesdienst wird im Wechsel in einer der Innenstadtgemeinden gefeiert, natürlich auch ökumenisch und immer voller Vorfreude auf den Besuch bei den jeweiligen Gastgebern. Inzwischen hat sich auch ein Kern jener Frauen herausgebildet, die in jedem Jahr wieder mit dabei sind, und zwar aus allen Gemeinden.
Auch der Vorbereitungskreis in Lasfelde ist aufeinander eingespielt, ebenso wie viele Besucher, die hier sogar persönlich eingeladen werden. Am Ende gibt es dann ein gemeinsames Essen mit den Spezialitäten des jeweiligen Landes, aus dem die Gottesdienstordnung kommt, so dass der Weltgebetstag für viele schon im Voraus ein wichtiger Termin im jährlichen Eventkalender ist.
Den Gottesdienst im Alten- und Pflegeheim gibt es, weil viele der Besucher nicht mehr so mobil sind, aber dennoch am Weltgebetstag teilhaben wollen. Er wird eine Woche später, also erst am zweiten Freitag im März gefeiert und wurde diesmal zum dritten Mal angeboten.
„Die besondere ökumenische Idee mag ich sehr“, sagt Altenheimseelsorgerin Ute Rokahr, „Wo immer ich bin feiere ich den Weltgebetstag mit; sogar einmal in Indien, obwohl ich kein Wort verstanden habe. Aber es war trotzdem schön.“ Auch viele der anderen (meist Frauen) aus den Vorbereitungsteams schätzen insbesondere die Möglichkeit, so etwas über Christen in aller Welt zu erfahren, über Länder, dort gelebten Glauben und natürlich auch über kulinarische Spezialitäten und nicht zuletzt die dortige Musik. „Ja, es ist eigentlich schade, dass man die Lieder hinterher nicht mehr hört“, sagt Stefanie Pühn aus der Gemeinde St. Aegidien und erntet damit viel Zustimmung.
Ansonsten jedoch gibt es, so der allgemeine Konsens, nichts, was sie ändern wollen, denn immerhin sind auch die meisten Gottesdienstbesucher immer sehr zufrieden und freuen sich über die neuen Einblicke. So freuen sich die Vorbereitungsteams auch jetzt schon auf Simbabwe, das im kommenden Jahr in den Fokus gerückt wird. Ab Januar 2020 beginnen dann die konkreten Planungen und wer Lust bekommen hat, am Weltgebetstag mitzuwirken (auch Männer sind ausdrücklich willkommen) darf sich natürlich im Laufe des Jahres gerne in seiner jeweiligen Gemeinde melden.
.................................................................................................................................................

Stellenmarkt

Bild der Woche