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Mittwoch, 26. Juni 2019
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Geschrieben von Mareike Spillner am 06. Juni 2019
Kirchen

Größer, heller und barrierefrei – und dazu alles auf einer Etage

Erfolgreicher Umzug der Fachstelle für Suchtprävention nach Osterode

Ingrid Baum, Leiterin der Beratungsstelle
Ingrid Baum, Leiterin der Beratungsstelle

„Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen“ - dieses Sprichwort von Meister Eckhart passt auf genau auf den Umzug der Fachstelle für Sucht und Suchprävention, die jahrzehntelang in der Juesseestraße in Herzberg ansässig war. Schon längere Zeit hatte die Leiterin, Ingrid Baum, mit einem Tapetenwechsel geliebäugelt, aber erst mussten die passenden Räumlichkeiten gefunden werden. Denn der Umzug mit einer kompletten Fachstelle will wohlüberlegt sein. Als die Zusammenlegung der Kirchenkreisämter Osterode und Northeim zu einem gemeinsamen Kirchenamt in Northeim beschlossene Sache war, fragte Ingrid Baum die Nachnutzung der Räumlichkeiten im oberen Stockwerk des Osteroder Kirchenkreisamtes an. „Ich ergriff die Gelegenheit beim Schopfe und hatte Glück – denn die Nachfrage war groß“, blickt Ingrid Baum zurück. Am Donnerstag, 9. Mai, ging der Umzug los und bereits am Montag darauf war das Meiste über die Bühne gebracht. „Wir haben ja einen Fahrstuhl im Haus, das hat uns die Arbeit sehr erleichtert“, sagt die Leiterin der Beratungsstelle augenzwinkernd. Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen: Der Umzug habe nur wenige Nachteile, die Vorteile überwiegen. „Hier nehmen unsere Klienten eine höhere Anonymität wahr, die Hemmschwelle sinkt, denn hier sind viele Einrichtungen unter einem Dach untergebracht“, erklärt Ingrid Baum. Im neu benannten „Kirchenzentrum am Schlossplatz“ sind neben der Fachstelle auch die Superintendentur, das Evangelische Gemeindebüro Osterode, das neue Frontoffices des gemeinsamen Kirchenamtes Northeim, der Kindertagesstättenverband Harzer Land, das Diakonische Wert, das Büro der Mitarbeitervertretung Harzer Land und die Flüchtlingssozialarbeit untergebracht. Zudem seien die Räume größer, heller und freundlicher – und alle Räume der Mitarbeiter sowie Gruppenraum und Arztzimmer sind ganz praktisch auf der gleichen Etage zu finden und barrierefrei zu erreichen. Für die steigende Nachfrage sehr von Vorteil. „Unsere Angebote sind sehr wichtig, werden gebraucht und nachgefragt. Sicher, die Klienten aus Richtung Bad Sachsa, Bad Lauterberg und Herzberg haben nun einen etwas weiteren Weg zu uns – dafür können sich die aus dem Raum Bad Grund und Osterode freuen. So ein Umzug hat immer Vor- und Nachteile“, beschreibt die sympathische Hattorferin, die inzwischen seit fast 28 Jahren für die Fachstelle tätig ist. Eine gute Zuganbindung sei allerdings weiterhin gegeben, die Gruppenangebote können alle rechtzeitig erreicht werden. Zudem seien die Nähe und Zusammenarbeit mit dem Landkreis, dem Jugendamt sowie weiteren Einrichtungen und Kooperationspartnern von Vorteil. Natürlich auch die Nähe und Absprachen zwischen den Kollegen vor Ort. „Zum Einstand wurde uns erstmal ein Frühstück ausgegeben – über dieses tolle Willkommen haben wir uns natürlich sehr gefreut“, betont Ingrid Baum. Zusammen mit ihrem Team freut sie sich schon sehr, die neuen Räumlichkeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das bewährte und umfassende Angebot der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention bleibt übrigens unverändert bestehen und wird wie gewohnt durch besondere Nachfrage und Projekte erweitert.
Weitere Informationen dazu auf der Homepage: www.suchtberatung-herzberg.de
Geändert hat sich allerdings natürlich die Telefonnummer: 05522/901969.

„Tag der offenen Tür“ am 21. Juni geplant.

Zu einem „Tag der offenen Tür“ lädt die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention am Freitag, 21. Juni, ab 11 Uhr ein. Dabei soll der neue Standort im Kirchenzentrum am Schlossplatz 3a mit seinen großzügigen Räumlichkeiten vorgestellt werden. Nach kurzen Grußworten hält Johanna Dreyer vom Schulz von Thun Institut Hamburg einen Vortrag zum spannenden Thema „Wer sich selbst versteht, kommuniziert besser – Hilfe zur Selbstklärung mit dem Inneren Team“. Alle Interessierten sind dazu eingeladen. Wohl jeder kennt es, dass er manchmal „Engelchen“ und „Teufelchen“ auf der Schulter sitzen hat, die unterschiedliche Ratschläge ins Ohr flüstern. Darf es doch noch ein Stück Sahnetorte mehr zum Kaffee sein, oder lieber doch nicht? Oder, wie Goethe sagte „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“ Darum und um viele andere Fragestellungen und Antworten, wie ein jeder sein „Inneres Team“ besser verstehen und mehr in den Einklang bringen kann, soll es an diesem Tag gehen.


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