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Sonntag, 19. Januar 2020
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Geschrieben von Christian Dolle am 16. Juni 2019
Kirchen

Das Zusammenwachsen der Gemeinden gefördert

Pastorin Dr. Heidrun Gunkel verlässt Osterode und das Harzer Land

Pastorin Dr. Heidrun Gunkel
Pastorin Dr. Heidrun Gunkel


Vor drei Jahren kam Heidrun Gunkel nach Osterode und wurde die neue Pastorin in St. Aegidien. Die Stadt und den Harz kannte sie damals kaum, erzählt sie, sie hatte ihre Ausbildung in Peine gemacht und dort eigentlich auch Wurzeln geschlagen. Noch dazu übernahm sie mit der dreigeteilten Gemeine inklusive Uehrde sowie Riefensbeek-Kamschlacken ein nicht eben einfaches Amt.
Jetzt endet ihr Probedienst und sie wird nach Peine zurückkehren. Diesmal ist es ihre eigene Entscheidung, doch inzwischen weiß sie, dass auch Osterode Eindrücke bei ihr hinterlassen hat. Von ihren Kollegen wird Pastorin Dr. Heidrun Gunkel als ausgleichend und vernünftig beschrieben, gerade in der Arbeit des verbundenen Pfarramtes habe sie mit einem objektiven Blick das Zusammenwachsen der Gemeinden gefördert.
„Wir haben die Kinderkirche neu aufgebaut“, sagt sie selbst, „mit einem Team aus der ganzen Stadt, bei dem Gemeindegrenzen keine Rolle spielen.“ Das wird ihr fehlen. Genau wie die Natur hier im Harzer Land, die sie zu schätzen gelernt hat. Eigentlich ja zwangsläufig, denn auf zahlreichen Wegen zwischen den Gotteshäusern St. Aegidien, Uehrde und Riefensbeek-Kamschlacken hat sie vermutlich mehr Kilometer zurückgelegt als viele andere Pastoren.
Hinzu kamen die Fahrten nach Braunschweig, wo sie zusätzlich einen Lehrauftrag hat. „Ja, aber ich bin erstmal Pastorin, das andere wollte ich für mich“, spielt sie diesen Aspekt herunter. Dennoch ist sie natürlich froh, dass die Fahrtzeit sich künftig von Peine aus doch deutlich verkürzt.
Für Osterode wünscht sie sich, dass das auf den Weg gebrachte verbundene Pfarramt die Gemeinden weiter zusammenwachsen lässt. „Ich wünsche der Region ein gutes Konzept“, sagt sie, denn sie habe in den vergangenen Jahren auch festgestellt, dass viele Menschen hier sich gerne einbringen, und noch sei einiges zu tun, um die Strukturen vor Ort zukunftsfähig zu machen.
Einem Kollegen, der Lust auf gestalterische Arbeit und die Abwechslung mit Innenstadtkirche, Oberharz und Uehrde hat, würde sie die zum 1. Juli ausgeschriebene Stelle durchaus empfehlen. Bevor der oder die jedoch gesucht wird, sind noch einmal alle Wegbegleiter der vergangenen drei Jahre herzlich zum Abschiedsgottesdienst von Heidrun Gunkel am Sonntag, 22. Juni, um 15 Uhr in St. Aegidien eingeladen und anschließend dann auch zu Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus.
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