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Donnerstag, 13. August 2020
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Geschrieben von Mareike Spillner (Kirchenkreis Harzer Land) am 03. August 2019
Kirchen

Theater um die Demokratie

Vorhang auf für Kirche und Theater: Harzer Hoftheater und Pastor Schmidt haben Abend rund um die Demokratie geboten

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Was ist los mit unserer Demokratie? Ist es besser, sein Fähnlein in den Wind zu hängen, oder selbst Wind zu machen? Diese Fragen stellten sich Pastor Andreas Schmidt und das Team des „Hoftheater Scharzfeld“ – ja aber vermutlich auch viele der Gäste, die sich am Mittwochabend (31.07.2019) das „Theater um die Demokratie“ im Harzer Hof in Scharzfeld anschauten. Anlass dafür war ein großes Jubiläum, das in diesem Jahr gefeiert wird: 100 Jahre Demokratie und 70 Jahre Grundgesetz.

So fühlten sich die Zuschauer live in den Bundestag in Berlin oder den Landtag in Hannover versetzt, als Dieter Menzel eine langatmige und mehr oder weniger – in diesem Fall eher mehr – inhaltslose Politikerrede von sich gab. Walter Ziegler begleitete das Familien-Theater-Team, bestehend aus Petra Döring-Menzel, Dieter Menzel und Tochter Jennifer Menzel, am Klavier und wusste es auch zu Beginn und zwischendrin musikalisch zu untermalen.

„Rin in de Kartoffeln, raus aus de Kartoffeln... Nur bedeutet nicht nichts. Orientierungslos macht auch was los – aber was bloß?“, so die zum Nachdenken anregenden Worte von Andreas Schmidt, der als nächstes den Abgeordneten Schmidt, äh Müller, von der Richtig-Partei mimte. Welches Wort hatte dabei wohl die Überhand? Richtig.

Nicht fehlen durften auch Szenen einer Ehe (auf Abwegen), die zeigten, dass es wenig ratsam ist, sich vor einem Konzertbesuch über Politik zu unterhalten – jedenfalls dann, wenn der Haussegen nicht schief hängen soll.

Es wurde ein unterhaltsamer, bunter Abend mit gedankenanregenden Texten, musikalischen Einspielern und Sketchen des Hoftheaters Scharzfeld rund um die Demokratie, zu dem die evangelische Kirchengemeinde Scharzfeld und der Harzer Hof eingeladen hatten. Und die Veranstalter hatten gar nicht mit so einem großen Interesse gerechnet. Der Eintritt war frei, Spenden erlaubt – und der Abend bot einen Vorgeschmack auf die sonst im Hoftheater stattfindenden Vorstellungen.


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