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Freitag, 04. Dezember 2020
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Geschrieben von Pastorin Brigitte Hirschmann am 03. Mai 2020
Kirchen

"Gottesdienst feiern? Ja, demnächst!"

Kirchenvorstand will über Sicherheitsmaßnahmen beraten

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Die Pastorin der Bad Lauterberger St.-Andreas-Gemeinde, Brigitte Hirschmann, wendet sich mit einer Information an die Mitgieder der Gemeinde und die Öffentlichkeit:

"Liebe Gemeindeglieder,
Sie werden es in den Nachrichten gehört haben:  es dürfen wieder Gottesdienste gefeiert werden. Das Gefühl der Erleichterung hat sich bei mir eingestellt und bei Ihnen gewiss auch. Die Zeit ist nahe herbei gekommen, dass wir unseren Gott wieder in Gemeinschaft, wenn auch auf Abstand, feiern dürfen.

Die Niedersächsische Verordnung, die Gottesdienste verbietet, gilt nur noch bis einschließlich 6. Mai 2020, weil das Bundesverfassungsgericht diese Verordnung für die Zeit danach außer Vollzug gesetzt hat. Die genauen Hintergründe finden Sie unter: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/bvg20-028a.html

Allerdings heißt es u.a. in dieser Pressemeldung: „Das Gefährdungspotenzial von Gottesdiensten sei wesentlich höher als bei Einkäufen in Verkaufsstellen und Ladengeschäften. Im Unterschied zu Einkäufen seien Gottesdienste durch gezielte, auf längere Dauer ausgerichtete gemeinsame Aktivitäten geprägt, bei denen insbesondere wegen der Gleichzeitigkeit von Gebeten und Gesängen mit einem hohen Virenausstoß zu rechnen sei.“ Dem soll Rechnung getragen werden, darum werden wir uns im Kirchenvorstand, bevor wir wieder zu Gottesdiensten einladen, die nötige Zeit zum Überlegen, genauen Planen und entsprechende Vorbereitungen nehmen. Es ist nicht nur damit getan, in der Kirche die nötigen Abstandsregeln zu wahren und den Mund-Nasenschutz zu tragen. Die Liste der Sicherheitsmaßnahmen ist lang und wir wollen bestmöglich vorbereitet sein, denn die Zulassung von Gottesdienst steht laut Pressemeldung unter einem gewissen Vorbehalt: „Die Kammer weist abschließend darauf hin, dass Gegenstand des Beschlusses allein die Frage einer vorläufigen ausnahmsweisen Zulassung von Gottesdiensten auf der Grundlage der spezifisch dazu vorgetragenen und im gerichtlichen Verfahren erörterten konkreten Umstände ist.“

Klar ist: alles, was für die Eindämmung des Virus nötig ist, müssen auch wir berücksichtigen, denn dass die Gottesdienste vor allem von älteren Menschen besucht werden, die durchaus zur Risikogruppe gehören, müssen wir besonders im Blick haben.

Wir sind zuversichtlich, dass wir einen guten Weg zur Durchführung von Gottesdiensten finden werden und bitten alle Gemeindeglieder um die nötige Geduld, bis es so weit ist.

Geduld ist eine Gabe des Heiligen Geistes, die nicht jeder sein eigen nennt, aber um Gaben des Heiligen Geistes dürfen wir bitten.

Ihre Pastorin Brigitte Hirschmann"


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