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Dienstag, 01. Dezember 2020
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Geschrieben von Mareike Spillner, Kirchenkreis Harzer Land am 17. November 2020
Kirchen

„Wir sind gespannt, wie das Ganze laufen wird!“

Kirchenkreissynode Harzer Land tagt am Donnerstag per Videokonferenz

Ingrid Baum, Vorsitzende der Kirchenkreissynode
Ingrid Baum, Vorsitzende der Kirchenkreissynode

Kirchenkreissynoden-Sitzung digital heißt es am Donnerstag, 19. November, um 18.30 Uhr im Kirchenkreis Harzer Land. Der Kirchenkreisvorstand hat aufgrund der aktuellen Corona-Bedingungen beraten und am 3. November beschlossen, auf eine Präsenzsitzung zu verzichten. Deshalb findet die Kirchenkreissynode (KKS) erstmals als Videokonferenz per „Zoom“ mit vorheriger Anmeldung statt. „Gremien dürfen zwar tagen, aber wir wollen ein Zeichen setzen und eine Ansteckungsgefahr vermeiden“, erklärt die Vorsitzende der Kirchenkreissynode, Ingrid Baum. Und dahinter steckt einiges an Vorbereitungszeit. „Zuerst hatten wir ja eine Sitzung in der Stadthalle unter Einhaltungen der Coronabedingungen angesetzt. Diese Sitzung zu planen, hat schon viel Zeit in Anspruch genommen. Und als fast alles geklärt war, kam der neue Lockdown light und es musste erstmal ein Einvernehmen mit allen Beteiligten hergestellt werden. Dann startete die Neuorganisation, bei der es auch rechtliche Dinge zu berücksichtigen galt“, beschreibt die Hattorferin.

Alle Mitglieder der KKS haben eine ausführliche Gebrauchsanweisung zum Umgang mit der Technik erhalten, sodass sie an der Konferenz teilnehmen können. „Noch ist nicht abzusehen, wie viele der etwa 70 Mitglieder sich anmelden, die Frist läuft noch. Wir sind sehr gespannt, wie das Ganze laufen wird“, sagt Ingrid Baum augenzwinkernd. Im Kirchenkreis Leine-Solling hatte es bereits im September eine Hybrid-Sitzung – also teils präsent, teils digital – und eine komplett digitale Sitzung in der vergangenen Woche gegeben, die beide erfolgreich verlaufen waren.

Im Vorbereitungsteam der digitalen Sitzung im Harzer Land für Organisatorisches und Technik sind neben Ingrid Baum in erster Linie Christa Eulert und Karl-Heinz Himstedt sowie die Techniker des Kirchenamtes vertreten. „Den Zeitaufwand in konkreten Stunden zu berechnen, ist schwierig. Er ist aber nicht unerheblich, weil immer wieder neue Herausforderungen auftauchen, die nach Lösungen verlangen“, sagt Ingrid Baum. So zum Beispiel: „Wie kann man es regeln, dass man bei 70 Personen sieht, wer sich meldet und einen Gesprächsbeitrag leisten möchte? Oder wie kann eine Abstimmung laufen?

Im Vorfeld wurden zwei Übungskonferenzen durchlaufen. Eine mit dem Synodenvorstand und eine mit den Ausschussvorsitzenden, die im Rahmen der Konferenz einen Bericht abgeben. In beiden Gruppen gab es Personen, die bislang noch nicht mit einer Videokonferenz gearbeitet haben. Ingrid Baum berichtet: „Das Kirchenamt hat sehr unterstützt. Alle haben in den Übungskonferenzen gelernt, mit dem Programm umzugehen und beherrschen es jetzt.“ Die Rückmeldungen der Teilnehmer lauteten: „Das hat besser geklappt als gedacht" oder auch: „Alles viel einfacher als befürchtet". Und im Zweifel steht das Kirchenamt in Northeim bei technischen Fragen zur Verfügung. Dann kann die digitale Konferenz am Donnerstag ja kommen!

Auf der Tagesordnung der ersten digitalen Kirchenkreissynode jedenfalls stehen wichtige Themen: Die Vorstellung der Pachtvergabekriterien mit Beschlussfassung, Änderungen in der Finanzsatzung (Bausatzung), Berichte aus dem Vergabe- und Diakonieausschuss und aus der Synode sowie eine Vorschau auf den neuen Stellenplanungszeitraum und natürlich der Ephoralbericht.
 


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