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Dienstag, 19. Januar 2021
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Geschrieben von Christian Dolle (Kirchenkreis Harzer Land) am 12. Januar 2021
Kirchen

Ein Meet and Greet der besonderen Art

Jugendkirche der Bäderregion gewann Online-Treffen mit Sänger Samuel Rösch

Jugendpastor Simon Burger traf und grüßte aus seinem Büro (Foto: Christian Dolle)
Jugendpastor Simon Burger traf und grüßte aus seinem Büro (Foto: Christian Dolle)
Screenshot: Simon Burger
Screenshot: Simon Burger

„Leuchtsignal“ heißt der brandaktuelle Song des Musikers und „The Voice of Germany“-Gewinners Samuel Rösch. Die Jugendkirche der Bäderregion kam am vergangenen Sonntag nicht nur in den Genuss, diesen und einige weitere Stücke des Sängers zum Teil live und exklusiv zu hören, sie durften zudem auch noch mit ihm über die Teilnahme an der Castingshow, die Erfahrungen hinter den Kulissen und über die Bedeutung des Glaubens für ihn plaudern.

Mit einem zusammengeschnittenen Video aus ihrem gefilmten Krippenspiel unterlegt mit einer modernen Version des Weihnachtsliedes „Ich steh an deiner Krippe hier“ haben sie nämlich eine Challenge des Evangelischen Jugendwerkes in Württemberg und damit ein Meet and Greet mit Samuel Rösch gewonnen. Leider, weil es nicht anders geht nur online, doch das war ziemlich schnell vergessen als alle merkten, wie viel Zeit sich der Sänger nahm und wie toll alles von den Initiatoren der „You/C – Sing-Community“, so nennt sich das Projekt, das Kirchenmusik in der dortigen Landeskirche moderner und vor allem attraktiver machen will, vorbereitet war.

Jugendpastor Simon Burger hatte von der Challenge erfahren und als er „seinen“ Jugendlichen davon erzählte, waren sie sofort Feuer und Flamme, aus dem bereits gedrehten Material und dem von „You/C“ zur Verfügung gestellten Song ein Musikvideo (https://youtu.be/Ww4Y3815Z6I) zu schneiden. Dass das dann auch gleich gewinnt, ahnten sie natürlich nicht, doch natürlich freuten sie sich über die Anerkennung für ihre Arbeit.

Beim Meet and Greet über Zoom Sang Samuel Rösch live für alle Gewinner, kündigte sein neues Album an, das im Frühjahr erscheint und überraschte die Jugendlichen damit, dass sie alle einen Gutschein dafür bekamen. Weiterhin stellte er sich vielen Fragen und erzählte so beispielsweise, dass er anfangs gar nicht an „The Voice of Germany“ hatte teilnehmen wollen, da er Casstingshows als Fernsehformat durchaus kritisch sieht.

„Als ich dann dort war, stellte ich aber fest, dass doch sehr wertschätzend mit den Kandidaten umgegangen wird“, berichtete er und empfindet es im Nachhinein als lehrreich und positiven Push für seine Musikkarriere. Obwohl er Religionspädagogik studierte und Religionslehrer werden wollte, machte er in der Kirchengemeinde seines Heimatortes schon immer Musik, war auch schon länger mit seiner Band unterwegs. Durch die Erfahrungen der Show konnte er noch einmal richtig durchstarten und seinen Traum leben.
Louisa, Hannah, Merle, Annika, Tobias, Maximilian, Angelina, Sonja, Jannik und Aenne hörten gespannt zu, stellten etliche Fragen und erfuhren so auch, wie wichtig Samuel sein christlicher Glaube ist. „Glaube heißt für mich, eine Perspektive zu haben“, sagte er, „dadurch weiß ich, wo ich herkomme, wohin ich gehe und welchen Sinn das alles hat.“ In der Show habe er auch mit Mark Forster und Michael Patrick Kelly und anderen über Glauben geredet, es sei also nicht alles nur oberflächlich und reine Show, zog er Bilanz.

Ganz ähnlich wertete Simon Burger im Nachhinein dieses Online-Meet and Greet und war sich sicher, dass die Jugendlichen Spaß hatten und auch eine ganze Menge mitgenommen haben. Vor allem eine Frage bzw. eine Antwort des Stargastes wird sie wohl noch weiter beschäftigen. Sie wollten von Samuel nämlich auch wissen, ob er sich vorstellen könnte, nach der Corona-Zeit, wenn die Jugendkirche ihr Entstehen noch einmal richtig feiert, für ein Konzert ins Harzer Land zu kommen. Vorstellen auf jeden Fall, so die Antwort, in erster Linie mache er Musik ja nun mal für ein Livepublikum.


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