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Samstag, 28. Januar 2023
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Geschrieben von Mareike Spillner, Kirchenkreis Harzer Land am 30. November 2022
Kirchen

500 Brote gebacken und mehr als 2000 Euro an Spenden

Aktion „5000 Brote“ der Konfis zum neuen „Brot für die Welt-Projekt“

Die Konfis in der Backstube mit Florian Mangold (Foto: Simon Burger)
Die Konfis in der Backstube mit Florian Mangold (Foto: Simon Burger)
Die Lauterberger Konfis Lea Michaelis, Tjark Sträter und Karlotta Kammann (Foto: Mareike Spillner)
Die Lauterberger Konfis Lea Michaelis, Tjark Sträter und Karlotta Kammann (Foto: Mareike Spillner)
Kleinbauer Benjamin Nikiema (Foto: Christoph Püschner Brot für die Welt)
Kleinbauer Benjamin Nikiema (Foto: Christoph Püschner Brot für die Welt)

Mehr als 1000 Euro für „Brot für die Welt“ kamen am Wochenende zusammen, als Konfirmand*innen aus Bad Lauterberg und den Ortsteilen zusammen mit Jugendpastor Simon Burger beim sozialen Weihnachtsmarkt auf dem Kirchparkplatz 8 Korn-Brote und Früchtetee für den guten Zweck verkauften. Sie beteiligten sich damit an der Aktion „5000 Brote“. Dabei sind die Konfirmand*innen aller Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eingeladen, Brote zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten zu backen.

Und genau deshalb standen am Donnerstagnachmittag in der 2-Meister-Konditorei Mangold 23 Konfis in drei Gruppen zusammen mit Konditormeister Florian Mangold in der Backstube, um 300 Brote zu backen. „Das Backen war eine schöne Erfahrung. Es ist schon cool, was wir in den letzten Tagen gemeinsam bewegen konnten“, sagen Lea Michaelis, Tjark Sträter und Karlotta Kammholz stellvertretend für alle Konfis, die am Samstag und Sonntag in Stundenschichten bei ihrem Brot für die Welt-Stand eingesetzt waren. Das Zusammenmischen der unterschiedlichen Zutaten, das Vermengen des Teiges, der Backprozess und das in den Händen halten der fertigen Brote: ein tolles Gruppenerlebnis! Und das alles ehrenamtlich und für den guten Zweck. Und nebenbei bemerkt: Die Jugendkirche, Juki Paulus, sorgte sogar für die komplette Bühnentechnik des Sozialen Weihnachtsmarktes.

Im Kirchenkreis Harzer Land beteiligen sich einige Konfirmand*innen an der Aktion „5000 Brote“. So waren am Samstag zum Beispiel auch Jugendliche der evangelischen Kirchengemeinden Lasfelde und der Kreuzkirche auf dem Osteroder Wochenmarkt vertreten. Die 200 Brote wurden von Bäcker Jörg Dornemann ohne Beteiligung der Konfis gebacken. Den tollen Erlös von fast 1000 Euro brachten auch gespendete Bio-Walnüsse und selbsterstellte Grußkarten. Eine weitere Konfi-Aktion auf dem Osteroder Wochenmarkt, am Kornmagazin/Rathaus, wird am Samstag, 10. Dezember, wieder von etwa 9 bis 11.30 Uhr stattfinden, diesmal mit den Konfis der drei Innenstadtgemeinden, dem Guten Hirten und nochmal der Kreuzkirche. Dann wird es auch die beliebten Plätzchen der Familie Daprà und der Kita Zum Guten Hirten geben.

Zum Brot für die Welt-Projekt

„Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft“ – so heißt das erneute Motto der 64. Aktion Brot für die Welt im Jahr 2022/2023, das damit in die zweite Runde geht. Es steht im Zusammenhang mit den Folgen des weltweiten Klimawandels und eröffnet den Menschen in Burkina Faso einen Weg in die Zukunft. Die neue Aktion hat am 1. Advent begonnen und blickt nach Burkina Faso. Die Menschen in diesem westafrikanischen Land sind vom Klimawandel besonders stark betroffen. Immer länger währende Dürreperioden, mit anschließend starken Regenfällen, machen die Ernteerträge der Menschen zunichte. Bisher konnten sie mit dem überschaubaren Ertrag ihrer Felder wenigstens ihre Familien ernähren. Nun aber wirft der ausgelaugte und ausgetrocknete Boden kaum noch etwas ab.
Das neue Projekt „Wenig Regen, voller Ertrag“ ermöglicht den Bauern in Burkina Faso mit neuen Anbautechniken und neuem wirtschaftlichem Know-how das Auskommen ihrer Familien zu sichern.

Mit Hilfe von Brot für die Welt wurde im ganzen Land Saatgut von acht alten, heimischen Hirsesorten gesammelt, von denen bekannt war, dass sie mit wenig Wasser auskommen. Seitdem Bauern in Burkina Faso die acht dürreresistenten, heimischen Hirsesorten anbauen, die auch ohne Dünger und Pestizide gut gedeihen, können sie genügend erzeugen, um damit ihre Familien gut zu ernähren. Damit dieser Ernteerfolg, der auf den wiederentdeckten alten Hirsepflanzen basiert, für die Bauern in Burkina Faso zu einem Ausweg aus der Klima-Krise führen kann, benötigen sie ausreichend dürreresistentes Saatgut. Eine Spende in Verbindung mit der 64. Spendenaktion von Brot für die Welt ermöglicht Kleinbauern in Burkina Faso neue Anbaumethoden anzuwenden und die Felder mit dürreresistentem Saatgut zu bestellen. Hilfe, die ihnen einen Ausweg aus der Krise und ihren Familien einen Weg in die Zukunft eröffnet.


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