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Freitag, 17. Januar 2020
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Geschrieben von Gordy am 24. Februar 2013
Kirchen

Kabarett mit Duo "Atmungsaktiv"

Die Abrechnung - oder - War Dornröschen wirklich nur ein schönes Kind?

Spielst du meins, spiel ich deins. Einfach super!!!
Spielst du meins, spiel ich deins. Einfach super!!!
Kleines, nerviges Interview gefällig?
Kleines, nerviges Interview gefällig?
Das nennt man Arbeitsteilung.
Das nennt man Arbeitsteilung.
Bei solch einem Flötenschüler kann man schon einmal ausrasten ...
Bei solch einem Flötenschüler kann man schon einmal ausrasten ...


„Kirche ist, wenn man trotzdem lacht“. Mit diesen Worten begrüßte Kantorin Dorothea Peppler am vergangenen Freitag, dem 22. Februar, die zahlreichen Besucher des Kabarettabends mit dem Duo „Atmungsaktiv“ in der St. Andreas Kirche.
Duo „Atmungsaktiv“, als dieses erlebten die Besucher mit Catrin Meyer-Janson und Iris Hammacher zwei leidenschaftliche Musikerinnen, die nicht nur virtuos ihre Blockflöten beherrschten sondern gleichfalls gesanglich oder am Klavier und am Kontrabass überzeugten.
Kabarettistisch begegneten sie den unterschiedlichen Szenerien äußerst quirlig, lebendig und natürlich nie so ganz unkritisch. Hier und da war es vielleicht einmal ein wenig zu viel „düdüdüdü“ und „pieppiep“ aber das tat dem großen Ganzen keinen Schaden.
In ihrem Programm „Die Abrechnung - oder - War Dornröschen wirklich nur ein schönes Kind?“ rechneten die beiden Blockflötistinnen in charmant, ironischer Art und höchst komödiantisch mit so allerlei Vorurteilen gegen das Instrument Blockflöte ab. Dabei sprachen sie vor allem die Menschen an, denen zu diesem Instrument höchstens ein mildes Lächeln einfällt. Manchmal verzweifelnd, manchmal bissig lavierten sich die beiden Damen in die komischsten Situationen. Unterstrichen wurde das alles durch die vielseitige Musik. Mal auf zwei Blockflöten, mal als Gesang begleitet von Kontrabass und Klavier, immer jedoch auf künstlerisch hohem Niveau.
Grandios anzusehen und anzuhören, wie sich die beiden Künstlerinnen ihre Flöten über Kreuz teilten und so eine der anderen Instrument spielte. Auch die Besucher wurden hin und wieder zur aktiven „Mitarbeit“ angehalten und in das laufende Programm integriert.
An Ende honorierte ein langer Applaus die Leistung der beiden Künstlerinnen und die Frage: „Was klingt schöner als eine Blockflöte?“ wurde ganz klar mit „Natürlich zwei“ beantwortet.
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