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Samstag, 15. August 2020
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Geschrieben von Mareike Koch (Kirchenkreis Harzer Land) am 18. Januar 2016
Kirchen

Glanz und Licht in die Welt hinaustragen

Kreis-Posaunenchor hat in Bartolfelde für den guten Zweck musiziert

In der Bartolfelder St. Bartholdi-Kirche wurde es noch einmal weihnachtlich.
In der Bartolfelder St. Bartholdi-Kirche wurde es noch einmal weihnachtlich.
Sie waren beherzt bei der Sache: Der Chorleiter…
Sie  waren beherzt bei der Sache: Der Chorleiter…
…und die etwa 30 Musiker des Kreis-Posaunenchores.
…und die etwa 30 Musiker des Kreis-Posaunenchores.

Sie begann und endete mit dem Bläserruf: Die Weihnachtslicht-Serenade des Kreis-Posaunenchores Harzer Land am Sonntagabend (18.01.2016) in der St. Bartholdi-Kirche in Bartolfelde, zu der trotz verschneiter Straßen recht viele Zuhörer erschienen waren. Und fast nochmal so viele Musiker: Etwa 30 – zwei sogar aus dem 130 Kilometer entfernten Köthen – aus elf verschiedenen Chören waren zusammengekommen, um gemeinsam Weihnachts- und freie Musik zum Thema Krippe und Licht darzubieten. Thematisch passende Texte in Andachtsform las Pastor Hans-Joachim Heider, der ebenfalls an der Trompete zu hören war, und Dirk Steinig begleitete kunstfertig an der Orgel. Die Leitung lag natürlich in den bewährten Händen von Andreas Bücher aus Lerbach, der den Kreis-Posaunenchor des Kirchenkreises Harzer Land seit 2012 als Chorleiter begleitet.

So gab es Stücke zum Mitsingen und zum Zuhören, zum Freude haben und Freude bringen. „Mal laut, mal leise – es ist einfach toll, was in diesen Musikern steckt“, kommentierte Andreas Bücher. Und damit traf er genau den Tenor des Abends. „Ich hoffe, wir konnten heute etwas von dem Glanz und dem Licht der Weihnacht wieder hervorholen. Mögen Sie es aufrechterhalten bis zum nächsten Weihnachtsfest“, wünschte der Chorleiter zum Abschluss, bevor alle gemeinsam „Tragt in die Welt nun ein Licht“ sangen. Naja, nicht ganz zum Abschied, denn als Zugabe folgte ja noch einmal der Bläserruf. Wie könnte ein Bläserkonzert treffender enden?

Noch dazu kam ein Betrag von 170 Euro für die „Weihnachtsspende 2015“ des Posaunenwerkes Hannover zusammen. Zum Spendenzweck: Elolo aus Togo ist gelernter Blechblasinstrumentenbauer, lebt und arbeitet inzwischen aber in Frankreich. Doch jedes Jahr besucht er seine Heimat. Im Sommer 2016 wird er dort für Bläserinnen und Bläser Fortbildungen in Instrumentenpflege anbieten. Denn die Musiker in Togo müssen sich in der Regel mit mehreren Personen ein Instrument teilen. Damit sie diese dann zumindest fachmännisch warten und somit länger „am Leben erhalten“ können, kommt diese Spende zum Tragen. „Wenn alles gut läuft, setzen wir unsere Tour 2017 fort. Nach drei Serenaden am westlichen Rand des Kirchenkreises rund um Osterode und dieser im östlicheren Südharz werden wir mal sehen, welchen Ort wir uns beim nächsten Mal aussuchen“, verspricht der Chorleiter für das kommende Jahr.


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