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Dienstag, 29. September 2020
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Geschrieben von Gordy am 09. April 2013
Kirchen

Kunstwerke kehrten heim

Holzschnitzarbeiten von Wilhelm Apel gelangten zurück an ihren Ursprung.

Über zwanzig Nachkommen konnten begrüßt werden
Über zwanzig Nachkommen konnten begrüßt werden
Wie man sieht, ist das Pastorenbänkchen nicht nur etwas für Pastoren
Wie man sieht, ist das Pastorenbänkchen nicht nur etwas für Pastoren
Dieser kunstvoll verzierte Schrank faszinierte die Gemeindemitglieder
Dieser kunstvoll verzierte Schrank faszinierte die Gemeindemitglieder
Hans Nebel und Bürgermeister Dr. Thomas Gans eröffnen den kleinen Empfang im Gemeindehaus
Hans Nebel und Bürgermeister Dr. Thomas Gans eröffnen den kleinen Empfang im Gemeindehaus

Im Anschluss an den 10-Uhr-Gottesdienst fand am vergangenen Sonntag ein ganz besonderer Festakt in der St. Andreaskirche statt. Wertvolle Möbelstücke aus der Hand des Bad Lauterberger Holzbildhauers Wilhelm Apel wurden den sehr zahlreich erschienenen Gemeindemitgliedern an diesem Sonntagmorgen offiziell vorgestellt und übergeben.

Der Tag war gut gewählt, denn an diesem 7. April konnte auch der 130.Geburtstag des Künstlers, der fast schon in Vergessenheit geraten war, begangen werden.
Ein kunstvoll gefertigter, massiver Schrank, dessen Schnitzereien die Schöpfungsgeschichte darstellt, wie auch ein sogenanntes "Pastorenbänkchen" und ein Tisch waren ja erst kürzlich von Dr. Dieter Czauderna, einem Enkel der Bad Lauterberger Familie Rath, an die St. Andreas-Kirchengemeinde mit einer Geschenkurkunde übereignet worden.

Wie von Herrn Dr. Czauderna zu erfahren war, sei es ihm wichtig gewesen, diese Kunstwerke wieder an ihren „Ursprung“ zurück zu geben, statt sie auf dem freien Markt anzubieten. Es wären sonst kaum noch Exponate Apels in Bad Lauterberg zu finden, doch seien einige Schnitzarbeiten in der St. Andreas-Kirche, wie am Altar, am Gestühl oder am Kruzifix und diversen Säulen eindeutig auf ihn zurück zu führen, war zu erfahren.

Neben Dr. Czauderna, der die kostbaren Stücke mit angemessenen Worten an die Kirchengemeinde übergab, waren über zwanzig weitere Nachfahren zu diesem Festakt gekommen.

Mit einem kleinen Empfang im Gemeindehaus bedankte sich der Kirchenvorstand für dieses ebenso großzügige, wie wertvolle Geschenk und auch Bürgermeister Dr. Thomas Gans schloss sich in einer kleinen Ansprache diesen Dankesworten an.


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