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Donnerstag, 27. Februar 2020
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Geschrieben von Christian Dolle (Kirchenkreis Harzer Land) am 14. Februar 2017
Kirchen

Danke, Martin!

Vorbereitungen zum Luther-Happening vom 1. bis 3. September 2017 in Osterode

Auch im Kirchenkreis Harzer Land wird das Luther-Jahr gebührend gefeiert. Die Planungen für das dreitägige Event in Osterode sind da kein Kinderspiel.
Auch im Kirchenkreis Harzer Land wird das Luther-Jahr gebührend gefeiert. Die Planungen für das dreitägige Event in Osterode sind da kein Kinderspiel.
Heiner Wajemann (von links), Axel Peter, André Dittmann, Ingrid Baum, Wilfried Schröter, Petra Keil, Jörg Ehrenfeuchter, Michael Bohnert und Volkmar Keil gehören zum Planungsteam…
Heiner Wajemann (von links), Axel Peter, André Dittmann, Ingrid Baum, Wilfried Schröter, Petra Keil, Jörg Ehrenfeuchter, Michael Bohnert und Volkmar Keil gehören zum Planungsteam…
…und diskutieren in den Vorbereitungstreffen oft eifrig miteinander.
…und diskutieren in den Vorbereitungstreffen oft eifrig miteinander.

Für die evangelische Kirche ist dieses Jahr ein äußerst bedeutendes. Vor genau 500 Jahren schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg und schrieb damit Religionsgeschichte. Das wird natürlich auch im Kirchenkreis Harzer Land gebührend gefeiert. Bereits jetzt standen viele Veranstaltungen im Zeichen Luthers, die größte wird jedoch das Luther-Happening zum Motto „Danke, Martin!“ im September in Osterode.

Damit ein solches Fest gelingen kann, muss hinter den Kulissen erst einmal vieles organisiert und auf den Weg gebracht werden. Der Festvortrag mit Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer und die Aufführung der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven der Chöre des Kirchenkreises Harzer Land und des Barockorchesters Camerata Allegra am Freitag, 1. September 2017, in der Osteroder Stadthalle mit anschließendem Rockkonzert im Park stehen bereits fest.

 

Blick auf das lenken, was Kirche ausmacht

Dennoch ist bis dahin noch vieles zu klären, so dass das Team um Superintendent Volkmar Keil und Pastor André Dittmann bereits mehrfach zusammenkam und einige Entscheidungen traf. Allem voran die, dass für die einzelnen Highlights an diesem Wochenende jeweils eine kleine Gruppe verantwortlich ist, weil so einfach viel effektiver gearbeitet werden kann. Ja, auch in Kirche geht es um Effizienz, nicht zuletzt das machte Luther vor, indem er mit der Reformation den Blick der Christen ausschließlich auf Gottes Wort und Jesus Christus lenkte.

Beim Luther-Happening in Osterode soll der Blick der Christen im Harzer Land auf das gelenkt werden, was die Kirche ausmacht. „Kraft tanken“, „Gemeinschaft erleben“, das Leben feiern“ lauten nur einige prägende Stichworte. Ganz konkret wird es am Samstag eine lange Kirchen-Nacht mit viel Musik geben und zuvor ein Kindermusical mit 80 Kindern und Jugendlichen aus dem Kirchenkreis sowie auf dem Kornmarkt, dem Martin-Luther-Platz und Am Schilde einen Markt der Möglichkeiten, bei dem sich die Kirchengemeinden und Einrichtungen mit vielen Ständen und Angeboten präsentieren. Am Sonntag laden die Osteroder Kirchengemeinden dann zum Frühstück in den Gemeindehäusern ein, nach dem man in einem Sternmarsch zum großen Festgottesdienst mit Landessuperintendent Eckhard Gorka auf dem Kornmarkt zieht.

 

Bei den Planungen „geht noch was“

Ein solches dreitägiges Event lässt sich natürlich nicht mal so eben in die Tat umsetzen. Daher hatten Superintendent Volkmar Keil, Kreiskantor Jörg Ehrenfeuchter, Ingrid Baum, Petra Keil, Michael Bohnert, Heiner Wajemann, Axel Peter, Wilfried Schröter und André Dittmann allerlei Details zu klären, festzulegen, welche Ansprechpartner noch mit ins Boot geholt werden müssen, und einen Zeitplan für weitere Arbeitstreffen aufzustellen. „In vielen Bereichen gibt es derzeit noch mehr Fragen als Antworten“, stellte Michael Bohnert fest, anderes hört sich aber auch schon sehr vielversprechend an.

So haben sich aktuell beispielsweise etwa 20 Gemeinden für den Markt der Möglichkeiten angemeldet „Da geht noch was“, machte André Dittmann klar und hofft auf weitere Gemeinden oder Einrichtungen des Kirchenkreises, die sich und ihre Arbeit präsentieren möchten. Ebenso erinnerte er daran, dass an diesem Tag zwei Bühnen zur Verfügung stehen und sich somit auch noch Musiker zur aktiven Teilnahme melden können. Natürlich sind hierbei alle Musikrichtungen der vergangenen fünf Jahrhunderte willkommen.

„Wir möchten zeigen, wofür es sich lohnt, Martin Luther auch dankbar zu sein!“, erläutert Volkmar Keil. „Es gibt so viel Gutes, Lebendiges in unseren Kirchengemeinden – auch das wollen wir selbstbewusst und in Verbundenheit mit anderen Kirchen zeigen und feiern.“ Das erste Septemberwochenende liegt noch in einiger Ferne, so scheint es, doch um 500 Jahre Reformation gebührend zu feiern, reicht die Planungszeit gerade einmal aus. Schließlich geht es bei „Danke, Martin!“ um Martin Luther und gerade der wusste, wie er Menschen erreicht, sie bewegt und nachhaltig beeindruckt.

 

Mehr zum Luther-Happening ist im Internet unter www.danke-martin.de (externer Link) zu finden.


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