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Freitag, 17. Januar 2020
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Geschrieben von PM am 13. Mai 2013
Kirchen

300 und ein Jahr – Steina feiert seine Kirche

Jubiläum am 18. Mai mit Landesbischof – Konzerte, Kino und Public Viewing des ESC in der Kirche

Am Pfingstsamstag wird in und um die Katharinen-Kirche in Steina kräftig gefeiert.
Am Pfingstsamstag wird in und um die Katharinen-Kirche in Steina kräftig gefeiert.
Landesbischof Ralf Meister. (Foto: Jens Schulze/lvh)
Landesbischof Ralf Meister. (Foto: Jens Schulze/lvh)

Eurovision-Song-Contest und Kinokomödie auf der Leinwand, der Landesbischof auf der Kanzel: Unter dem Motto „300+1“ gibt es in der Evangelisch-lutherischen Katharinen-Kirche zu Steina am Pfingstsamstag, dem 18.05.2013, eine mehrfache Premiere. Im Festgottesdienst zum Kirchenjubiläum um 10 Uhr predigt Landesbischof Ralf Meister aus Hannover. Zum ersten Mal in der 301-jährigen Geschichte der Steinschen Kirche steht damit ein Bischof auf der Kanzel der Katharinen-Kirche. Der leitende Geistliche der größten evangelischen Landeskirche Deutschlands eröffnet im Anschluss an den Gottesdienst auch den neu gestalteten Kirchenaufgang, der RollstuhlfahrerInnen einen barrierefreien Zugang zur Kirche ermöglicht. Im Anschluss lädt die Kirchengemeinde zu einem großen Gemeindefest in und um die Kirche ein.

Konzerte des MGV Kalefeld um 15 Uhr, der Kantorei Bartolfelde/Osterhagen um 16 Uhr und ein Orgelkonzert mit José Lopez de Vergara (17 Uhr) an der historischen Engelhardt-Orgel bilden ein Highlight am Pfingstsamstag. Am Abend gibt es zwei weitere Premieren: Um 18 Uhr wird der Kirchenraum zum Kinosaal – gezeigt wird die französisch-belgische Komödie „Ziemlich beste Freunde“. Nach einer Andacht im Lichtermeer um 20.30 Uhr wird ab 21 Uhr zur Eurovision-Song-Contest-Party eingeladen: Auf einer Großleinwand gibt es die Live-Übertragung aus Malmö unter dem Motto „We are one“. „Wir möchten unseren Gästen etwas Besonderes bieten, sagt Brigitte Giehler-Spillner, Vorsitzende des Kirchenvorstands in Steina. Und den ESC live in der Kirche – das erlebt man nicht alle Tage.“

Den ganzen Tag erwarten Spezialitäten vom Grill, Bauer Maiks Gulaschsuppe, ein großes Kuchenbuffet und weitere kulinarische Überraschungen die Gäste. Eine große Hüpfburg an der Kirche und ein abwechslungsreiches Programm ist für Kinder geplant.

Pastorin Riikka Hinkelmann freut sich auf das Jubiläum: Es soll ein Fest für die ganze Familie werden. Genauso wie die Kirche ein Ort für die ganze Familie ist. Und in Steina gehört die Kirche einfach zum Dorf dazu und das Dorf zur Kirche. Das merken wir auch durch die tolle Unterstützung der Vereine bei den Planungen.“

Geplant war das Kirchenfest bereits im letzten Jahr. „Da die Arbeiten zur Neugestaltung des Kirchenumfelds und des angrenzenden Kurparks aber nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnten, wurde alles auf dieses Jahr verschoben“, erzählt Olaf Zaulig, der als stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands die Planungen für das Jubiläum koordiniert. So ergab sich das Motto 300+1 fast automatisch.“

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Der Gottesdienst und die Konzerte werden auch nach draußen übertragen.

 

  

Landesbischof auf Besuchstour in Kleinstgemeinden

Landesbischof Ralf Meister war bereits im Juni 2011 zu Gast in Südniedersachsen. Damals besuchte er unter anderem Osterode, Clausthal-Zellerfeld und Duderstadt. Die Mitwirkung beim Kirchenjubiläum in Steina ist Teil der Initiative des Landesbischofs, kleine und kleinste Kirchengemeinden in der Landeskirche zu besuchen. Im Anschluss an den Festgottesdienst macht der Landesbischof noch Kurzbesuche in der neu gestalteten Herzberger Christuskirche und in Willershausen im Alten Amt. Willershausen war Mitte des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts Sitz der Superindententur Altes Amt Westerhof. Begleitet wird der Landesbischof bei seiner Kurztour durch den Kirchenkreis von Superintendent Volkmar Keil. „Ich freue mich sehr, dass der Herr Landesbischof es möglich macht, seinen Besuch in Steina mit einer kleinen Besuchstour abzuschließen. Beide Ziele sind nach meiner Ansicht besonders eindrücklich für unseren Kirchenkreis“, so Keil, der dem neuen Kirchenkreis Harzer Land seit dem 01.01.2013 vorsteht.


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