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Donnerstag, 09. Juli 2020
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Geschrieben von Christian Dolle am 19. März 2018
Kirchen

Gemeinsam auf einen neuen Weg

Torsten Kahle ist neuer Pastor für Barbis, Bartolfelde und Osterhagen

Die Kantorei Osterhagen-Bartolfelde
Die Kantorei Osterhagen-Bartolfelde
Einzug bei kaltem Ostwind
Einzug bei kaltem Ostwind
Torsten Kahle ist jetzt neuer Pastor in Bartolfelde, Osterhagen und Barbis
Torsten Kahle ist jetzt neuer Pastor in Bartolfelde, Osterhagen und Barbis
Torsten Kahle wurde in Barbis eingeführt
Torsten Kahle wurde in Barbis eingeführt
Viele Gemeindeglieder wollten den neuen Pastor kennenlernen
Viele Gemeindeglieder wollten den neuen Pastor kennenlernen


Bartolfelde, Osterhagen und Barbis haben wieder einen Pastor. Torsten Kahle heißt er, ist in Bottrop geboren und war zuvor im Raum Hannover tätig. Jetzt zog er in den Südharz und wurde am Sonntag in St. Petri in Barbis feierlich in sein neues Amt eingeführt.
In seiner ersten Predigt ging es um die entmutigten Israeliten auf ihrem Weg durch die Wüste. „Von heute an gehen wir einen gemeinsamen Weg, wenn auch nicht durch die Wüste“, rief Pastor Kahle seiner neuen Gemeinde zu. Ganz und gar nicht durch die Wüste, sondern inmitten einer wunderbaren Landschaft, hatte zuvor auch Superintendent Volkmar Keil deutlich gemacht. Dabei liegen die drei Orte durchaus an einer Lebensader, auch wenn die innerorts seit ein paar Jahren zum Glück nicht mehr so deutlich zu spüren ist.
„Es sind spannende Dörfer“, stellte Keil fest, offenbar auch spannend genug, dass die Pfarrstelle schnell wieder besetzt werden konnte. Er dankte dem Kirchenvorstand und Pastor Klaus-Wilhelm Depker für die Übergangszeit und freut sich nun auf den neuen Theologen im Kirchenkreis Harzer Land.
Allerdings verschwieg der Superintendent auch nicht die Probleme der Region, die sich nicht nur im Zuschnitt der Pfarrstellen zeigen, sondern auch in den schwindenden Angeboten vor Ort. „Fast alles, was früher einmal das Ortsbild prägte, ist verschwunden“, hielt er fest, „aber die Kirche ist noch da und auch die Menschen.“ Sie sei immer noch ein Mittelpunkt des Lebens und gebe zudem Freiheit, Kraft und Geborgenheit.
Diesen Gedanken griff auch Torsten Kahle auf, der feststellte, dass das Vertrauen auf Gott dem Hadern mit dem Schicksal, das uns heute ebenso bekannt ist wie den Israeliten im Alten Testament, entgegenwirken kann. „Christus nahm den Tod am Kreuz auf sich, damit wir leben können“, sagte der Pastor, „Ich will versuchen, in Ihnen allen den Glauben an das Leben, das der Gekreuzigte schenkt, aufrecht zu erhalten.“
Im Anschluss an den Gottesdienst blieb es in der Kirche noch ziemlich lebendig, denn die Barbiser wollten ihren Pastor und der seine Gemeinde bei Kaffee und Kuchen näher kennenlernen.
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