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Mittwoch, 08. Juli 2020
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Geschrieben von Christian Dolle (Kirchenkreis Harzer Land) am 22. Mai 2018
Kirchen

Lob Gottes in Wort und Musik

Rosemarie Menzel ist in das Amt als Prädikantin für den Kirchenkreis Harzer Land eingeführt worden

Volkmar keil freut sich, dass Rosemarie Menzel die Ausbildung zur Prädikantin absolvierte…
Volkmar keil freut sich, dass Rosemarie Menzel die Ausbildung zur Prädikantin absolvierte…
…und führte sie deshalb gerne in ihr Amt ein…
…und führte sie deshalb gerne in ihr Amt ein…
…auf ihren Wunsch hin nicht etwa in der Kirche, sondern im Altenpflegeheim Haus Feierabend.
…auf ihren Wunsch hin nicht etwa in der Kirche, sondern im Altenpflegeheim Haus Feierabend.

Das Amt der Prädikantin ist ein wichtiges in der evangelischen Kirche. Es beinhaltet die Aufgabe der öffentlichen Verkündigung sowie das Recht der Leitung von Abendmahlsfeiern. Das darf nicht jeder, und obwohl die evangelische Kirche Wert darauf legt, dass jeder Gottes Botschaft weitersagen kann, ist hierzu eine bestimmte Ausbildung nötig.

Rosemarie Menzel hat eben diese Ausbildung absolviert und wurde am Freitag (18.05.2018) in Bad Sachsa in das Amt als Prädikantin eingeführt. Nicht etwa in der Kirche, sondern im Altenpflegeheim Haus Feierabend. Auf eigenen Wunsch. Immerhin ist Rosemarie Menzel bereits seit 2005 als Diakonin tätig und die diakonische Einrichtung eine ihrer Wirkungsstätten. Als Prädikantin erstreckt sich ihr Aufgabengebiet über den gesamten Kirchenkreis Harzer Land, sie ist also auch für jene älteren Gemeindeglieder zuständig, für die der Weg in die Kirche vielleicht zu beschwerlich ist, die daher in der Gemeinde selten wahrgenommen werden.

 

Singen, weil Musik heilsam wirkt

Im Haus Feierabend ist sie beispielsweise, um mit den Bewohnern zu singen, weil Musik heilsam wirkt und Lieder gegen Angst und Unbehagen helfen, sagt sie. „Ein Ort, wo gesungen wird, ist ein Ort des Friedens und der Harmonie“, betonte Rosemarie Menzel, „Und Musik ist auch Lob Gottes.“

Das gilt ebenso fürs Predigen. „Eine überaus verantwortungsvolle und schöne Aufgabe“, wie Superintendent Volkmar Keil herausstellte, denn Predigen bedeute, die Botschaft vom Sender zum Empfänger zu überbringen, in der Kirche also eine äußerst zentrale Aufgabe.

Er wisse nicht, ob es gut ist, dass Diakone dieses Recht der öffentlichen Verkündigung nicht haben, merkte er an, doch er freue sich, dass Rosemarie Menzel daher die Ausbildung zur Prädikantin draufsetzte. Die Freude darüber wurde in einem feierlichen Gottesdienst zum Ausdruck gebracht, den Ulrich Feldmann und das Flötenensemble Mobile musikalisch mitgestalteten.


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