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Freitag, 14. Dezember 2018
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Geschrieben von Christian Dolle (Kirchenkreis Harzer Land) am 29. Mai 2018

Kirchen

Es wurde gut, sowieso

Erster Auftritt des „iChor“ als Vorband für „Das Xperiment“

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Die Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft hatten ihrem ersten Konzert entgegengefiebert…
Die Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft hatten ihrem ersten Konzert entgegengefiebert…
…es fand in einer rappelvollen Kirche statt.
…es fand in einer rappelvollen Kirche statt.

Als das Projekt „iChor“ im Februar 2018 startete, wusste niemand so richtig, was daraus einmal werden könnte. Ein Musikprojekt, das sich an Jugendliche richtet – einheimische wie aus aller Welt zugezogene. Der große Gedanke der Integration und eines gemeinsamen Miteinanders in der Musik stand dahinter, doch ob das gelingen kann, wussten auch Dana Pruss, Burkhard Brömme, Silke Mursal-Dicty und André Wenauer nicht.

Gemeinsam hielten sie es für eine gute Idee, Flüchtlingssozialarbeit im Kirchenkreis Harzer Land, die evangelische Jugend, die Jugendpflege und ein erfahrener Chorleiter standen dahinter und vor allem vier Menschen, die durchaus wissen, wie sie Jugendliche begeistern und mitreißen können.

 

Lampenfieber und Vorfreude

Tatsächlich ging das Konzept auf: In den ersten Wochen schnupperten Viele aus purer Neugierde mal donnerstags um 19 Uhr im Martin-Luther-Haus, es wurden verschiedene deutschsprachige Popsongs ausprobiert und allmählich fand sich eine bunt gemischte Gruppe zusammen, die es durchaus ernst meinte mit dem integrativen, dem internationalen, dem „iChor“.

Allmählich wurden die Proben zielgerichteter, denn bald schon hatten die jungen Sängerinnen und Sänger einen ersten Auftritt in Aussicht. Wenn André Wenauers Chor „Das Xperiment“ in der St. Pankratius-Kirche in Hattorf auftritt, könnten sie sozusagen als Vorband das Publikum anheizen.

So wurde also gezielt auf diesen ersten Auftritt hingearbeitet und am Samstag (26.05.2018) war es dann soweit. Die Kirche war wie bei allen Auftritten des „Xperiments“ rappelvoll, was das Lampenfieber, aber auch die Vorfreude der Mitglieder des „iChors“ noch erhöhte. Gleich vor so vielen Menschen aufzutreten, ist Herausforderung wie auch Ehre, das war ihnen klar.

 

Das Gemeinschaftsgefühl, das Musik ausmacht

„Sowieso“ von Mark Forster sangen sie und es wurde gut, sowieso. Von Aufregung war nichts mehr zu spüren, dafür umso mehr die Freude am Singen und vor allem jenes Gemeinschaftsgefühl, das Musik ausmacht. Sämtliche Zuhörer waren begeistert, was doch in so kurzer Zeit aus einer guten Idee und viel Engagement erwachsen kann.

Das Projekt hat damit nicht nur einen guten Start hingelegt, sondern durchaus schon einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Jetzt sind natürlich viele gespannt, wie sich der Chor weiter entwickelt und warten auf weitere Auftritte.


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