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Donnerstag, 09. Juli 2020
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Geschrieben von Christian Dolle am 10. Dezember 2018
Kirchen

Der Adventszug war auf dem Weg

Vorweihnachtliche Aktion im Zug zwischen Herzberg und Northeim

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Am vergangenen Samstag rollte auf dem Northeimer Bahnhof ein weihnachtlich geschmückter Zug ein. Gut gelaunte Menschen stiegen aus, einige mit Blasinstrumenten, ein Pastor und sogar der Weihnachtsmann. Empfangen wurden sie mit nicht weniger lächelnden Gesichtern, vor allem als es dann mitten auf dem Bahnsteig ein adventliches Ständchen gab, bevor alle wieder einstiegen und der Zug die Rückfahrt nach Herzberg antrat. Was blieb, war ein herzlicher Eindruck und die Gewissheit, dass die Adventszeit für so manche Überraschung gut ist.
Pastor Andreas Schmidt ist im Kirchenkreis Harzer Land für seine kreativen Aktionen bekannt. Da er ab und zu auch die Deutsche Bahn mit einbezieht, lag es nahe, dass er irgendwann auch im benachbarten Kirchenkreis Leine-Solling ankommt. Dort sprang Superintendent Jan von Lingen bildlich gesprochen auf den Zug auf und sorgte für den Empfang des aus dem Harzer Land ankommenden Adventszuges.
Es war ein Besuch der besonderen Art und für die Mitfahrenden eine besondere Reise, die einfach Spaß machte und für ein unerwartetes Gemeinschaftsgefühl sorgte. Unterstützt wurde alles natürlich von der DB Regio AG, aber auch von den Kirchenvorständen aus Pöhlde und Scharzfeld. Etliche Konfirmanden stiegen schon in Walkenried in den Zug und schmückten ihn bis Herzberg weihnachtlich mit Girlanden, Strohsternen und vielem mehr, was sonst in Zügen eher unüblich ist.
Am Bahnhof in Herzberg stiegen dann viele Fahrgäste zu, die einfach mal neugierig waren, was hier passieren sollte. Der Posaunenchor der St. Pankratius-Gemeinde in Hattorf spielte Weihnachtslieder, einige Konfirmanden lasen Geschichten, es wurden Kekse gereicht und insgesamt machte sich eine seltsam besinnliche Stimmung breit, die die Menschen sich nahe fühlen ließ.
Dieser Eindruck setzte sich auf dem Bahnsteig in Northeim fort als auch alle, die dort aus Neugierde gekommen waren, den Bläsern lauschten oder sich mit dem Weihnachtsmann fotografieren ließen. Vielleicht war es keine große Aktion, die irgendeinem besonderen Zweck diente, doch alle, die schließlich in Herzberg wieder ausstiegen, waren sich einig, dass es sich gelohnt hatte und dass sie es gerne im kommenden Jahr wiederholen möchten.
Wer übrigens nichts mit dem „weihnachtlichen Gedöns“ zu tun haben wollte, konnte sich einfach in den anderen Waggon setzen und bekam von alledem nichts mit. Eine Gruppe jüngerer Leute allerdings, die müde von der Arbeit kamen und eigentlich auf der Zugfahrt nur ihre Ruhe haben wollten, gaben später zu, wenn sie gewusst hätten, welche Mühe sich die Beteiligten gegeben hatten und welche Freude am Ende zu spüren war, dann wären sie wohl doch in den Adventswaggon eingestiegen.
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