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Montag, 13. Juli 2020
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Geschrieben von PM Zukunftswerkstatt Herzberg am 11. Februar 2020
Kultur und mehr

„¡Olé Herzberg!“

Kunstausstellung von Karina Müller bei der Zukunftswerkstatt Herzberg

Vom Flamenco inspiriert: Ein Bild von Karina Müller.
Vom Flamenco inspiriert: Ein Bild von Karina Müller.

Die Zukunftswerkstatt Herzberg lädt am Samstag, dem 15. Februar 2020, von 10 bis 12 Uhr herzlich ein zur nächsten Vernissage in ihrem Laden (Hauptstraße 58). Der Titel lautet dieses Mal „¡Olé Herzberg!“, es locken spanische Tapas, Getränke und das typische lebensfrohe Ambiente Andalusiens. Das musikalische Programm gestaltet der Gitarrist Richard Chajec aus Osterode mit Flamenco-Liedern. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Die Neu-Herzbergerin Karina Müller stellt einen Teil ihrer Arbeiten mit spanischen Motiven vor als Auftakt einer Reihe von Ausstellungen mit unterschiedlichen Themen. Die 1952 in Hamburg geborene Malerin hat gemeinsam mit ihrem Ehemann die letzten 20 Jahre überwiegend in Spanien gelebt und hat nun Herzberg als neuen Lebensmittelpunkt ausgewählt.

 

Leben in spanischer Hochburg für Künstler

Die vergangenen sechs Jahre lebten die beiden in der Kleinstadt Ayamonte, ganz im Südwesten Andalusiens, mit Blick auf den Grenzfluss zu Portugal, dem Rio Guadiana. Die Stadt ist – ähnlich wie Worpswede – eine Hochburg für Künstler. Karina Müller erfuhr in Ayamonte eine unglaubliche Unterstützung durch Malerinnen und Maler der Stadt, was dazu beitrug, schnell ihre Fähigkeiten zu verbessern, sei es durch intensive Malkurse, Workshops, Gemeinschaftsausstellungen oder spontane Treffen mit Künstlerkollegen zum Malen in der freien Natur.

Einmal jährlich, Mitte August, findet in Ayamonte bis in die Nachtstunden der „Paseo por el Arte“ statt, die mittlerweile größte Open-Air-Ausstellung Spaniens mit internationaler Beachtung. Seit 2014 hatte Karina Müller ihren festen Platz bei diesem Event. 2017 und 2019 hat sie den 1. Preis in der Kategorie nicht-professioneller Maler der Stadt Ayamonte gewonnen, zwei ihrer Gemälde sind seitdem in der Bildergalerie der Stadt dauerhaft ausgestellt.

Karina Müller hatte sich zu Beginn ihrer kreativen Arbeit zunächst auf spanische Flamenco-Motive fokussiert, weil sie den spanischen Tanz, die Musik und das südliche Alltagsleben als deutsche Einwanderin als etwas ganz Besonderes wahrgenommen hat. Durch die intensiven Fortbildungen in Ayamonte und San Silvestre de Guzmán und die Treffen mit Malerkollegen kamen dann andere Themen und andere Techniken hinzu, außer Öl- und Acrylmalerei auch Pastellkreiden, Epoxyharz, Aquarellfarben, Kohle und Bleistift. Es gab internationale Aufträge aus der Schweiz, Portugal, Deutschland und natürlich auch aus Spanien.

 

Ausstellung bis Mitte März 2020

Die Gemäldeausstellung wird vom 15.02. bis zum 14.03.2020 im Laden der Zukunftswerkstatt zu sehen sein. Es wird Zeiten geben, in denen Karina Müller im Laden anwesend ist und dabei an ersten Herzberger Bildern arbeiten wird.


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