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Donnerstag, 13. August 2020
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Geschrieben von Jörg Bremer (Rock und Kultur am Harz) am 23. Oktober 2015
Kultur und mehr

Niedersachsens Rockzukunft in Förste

SWEET-Festival 2015 am 31. Oktober 2015 in der Mehrzweckhalle Förste

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Banana Roadkill.
Banana Roadkill.
Mighty Day Times.
Mighty Day Times.
Kota Connection.
Kota Connection.
Bulletride.
Bulletride.
Long Road to Ruin.
Long Road to Ruin.

Ob Funk, massiver Gitarren-Hardrock, neuartige Indieklänge oder ungewöhnliche Klangstrukturen dynamischer Duos – wer die Zukunft der Rockmusik in und aus Niedersachsen auf einen Schlag erleben will, hat am Samstag, dem 31. Oktober 2015, ab 17 Uhr die Gelegenheit dazu. Die Vereine Kulturschmiede Osterode und Rock und Kultur am Harz betreten dabei in Kooperation mit der Stadtjugendpflege Osterode einen neuen Weg für die Zukunft des beliebten Festivals in Förste. Erstmalig findet das SWEET unter dem Dach der Mehrzweckhalle Förste statt und wird dadurch unabhängig vom Wetter.

 

Zehn herausragende Acts aus ganz Niedersachsen

Aber das ist nicht die einzige Veränderung. Schon immer stand das SWEET neben günstigen Getränke- und Eintrittspreisen vor allem für eine besonders abwechslungsreiche Bandauswahl, jenseits von Heavy Metal oder Hard Rock. Die Organisatoren bauen dieses Profil ab 2015 noch stärker aus. Vertreter der beiden Kulturvereine haben Regionalentscheide von Local Heroes in ganz Niedersachsen, die vier Semifinals sowie das Landesfinale des Contests in Hannover besucht und aus über 50 aktuellen Bands aus allen Genres eine Auswahl von zehn herausragenden Formationen für das SWEET getroffen, die unterschiedlicher nicht sein können. Jedoch: Jede Band reißt für sich das Publikum mit neuen musikalischen Ideen mit.

Die Bands kommen aus dem Norden (Long Road to Ruin aus Bremen, Ganderkesee und Delmenhorst oder Kota Connection aus Lüneburg), aus dem Westen (Bulletride aus Osnabrück), aus der Landeshauptstadt Hannover (About Béliveau) und aus der näheren Umgebung (Schreiber aus Göttingen, Tubeless aus Goslar, Triple M.A.T. aus Seesen oder Ever Mind aus Osterode). Sie überzeugen mit opulenten Instrumentierungen (Mighty Day Times aus Buxtehude) oder zeigen, wie man mit zwei Musikern auf der Bühne das Publikum berauschen kann (Banana Roadkill aus Münster und Hannover oder About Béliveau).

 

Zehn Bands, zehn Euro Eintritt

Beim SWEET-Festival 2015 bietet sich für nur zehn Euro Eintritt (Kartenvorverkauf ab 26. Oktober für neun Euro exklusiv im Musikhaus Funke in Osterode) ein einmaliges Musikerlebnis zwischen den Stilrichtungen und mit dem Besten, was Niedersachsen an aktuellen Rockformationen zu bieten hat.

Hintergrundinformationen, Bandprofile und interessante Nachrichten rund um DAS moderne Rockmusikfestival in Südniedersachsen finden sich auf den Webseiten von Rock und Kultur am Harz (externer Link) (www.rockundkultur.de) und Kulturschmiede Osterode (externer Link).

 

Ausgewählte Bandprofile

Banana Roadkill

Banana Roadkill sind ein kontrastierendes Alternative-Rock-Duo mit mehrdimensionalen, englischsprachigen Songs. Instrumentiert durch Gitarre, Schlagzeug und elektronische Loops und Synthesizer-Sounds liefert diese Band ein Soundgewitter, welches schnell vergessen lässt, dass man es mit nur zwei Musikern zu tun hat. Nachdenklichem, sensibel ironischem Songwriting folgen druckvolle Instrumentalparts, die das Herz der emotionsgeladenen Eigenkompositionen bilden und ihrer charismatischen Live-Umsetzung einen explosiven Charakter verleihen.

 

Mighty Day Times

Mighty Day Times aus Buxtehude schreiben Songs mit Leidenschaft und lässigen, phantasievollen Arrangements. Für die Band ist es stets ein fühlbares Privileg, ihre Stücke live zu präsentieren. Dabei ist das Publikum Teil ihrer Musik. Gemeinsam mit ihren Zuschauern läuten sie die mächtigen Tageszeiten ein und teilen ihre Freude an der Musik. Zu dieser kann auf und vor der Bühne getanzt werden, sei es zu eingängig melodiösen Ska- und Indiepassagen oder zu emotionalen, gewaltigen Crescendi. Mighty Day Times lieben es, sich mit jedem neuen Song auch ein wenig neu zu erfinden und dem Publikum echte Emotionen zu vermitteln.

 

Kota Connection

Kota Connection machen Musik zwischen Britpop und Indierock. Mit mehrstimmigem Gesang, überzeugenden Soli und einer Portion frischem Wind sind die vier Lüneburger seit diesem Jahr in Niedersachsen unterwegs. Der Name fand seinen Ursprung in der Kota, einer finnischen Holzhütte mit Feuerstelle im Garten, in der sich die Band gründete. Gewonnene Bandcontests spülten Kota Connection 2015 direkt in die sommerliche Festivalwelle – und die klingt noch reichlich nach. Moderne Klänge zwischen Chill und Thrill.

 

Bulletride

„I don't exist just to vanish into oblivion“ – solche Zeilen schreiben Bulletride mit leichter Hand und setzen sie mit umso mehr Gitarren prall auf der Bühne um. In Vergessenheit wird die Osnabrücker Band nicht geraten, da besteht keine Sorge. Außergewöhnliche Songs, gepaart mit tragenden Melodien, packenden Gesangslinien und fetten Gitarrenriffs zeigen eindrucksvoll die Vielschichtigkeit der Band.

 

Long Road to Ruin

Long Road to Ruin machen etwas, das sich nur schwer als Alternative-Rock, Indie- oder Post-Grunge treffend charakterisieren lässt. Der Sound ist hypnotisch und manchmal auch verstörend im besten Sinne des Wortes, aber das fällt kaum auf, weil die intensive einmalige Stimme von Sänger Dennis Cogals den Klangteppich fest zusammen hält. Neue Klänge mit Gänsehauteffekt.


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